Royal Enfield Himalayan 410 2021 vs. Beta Alp 4.0 2020
Bewertung
Royal Enfield Himalayan 410 2021 vs. Beta Alp 4.0 2020 - Vergleich im Überblick
Der Royal Enfield Himalayan 410 mit ihrem 4-Takt 1-Zylinder-Motor mit Einspritzung und einem Hubraum von 411 Kubik steht die Beta Alp 4.0 mit ihrem 4-Takt 1-Zylinder-Motor mit 349 Kubik gegenüber.
Bei der Himalayan 410 federt vorne eine Telegabel konventionell mit 41 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten auf ein in Federvorspannung verstellbares Monofederbein. Die Alp 4.0 setzt vorne auf eine Telegabel konventionell mit 46 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten arbeitet auf ein in Federvorspannung verstellbares Monofederbein.
Die Beta Alp 4.0 bietet mit 220 mm vorne und 220 mm hinten einen spürbar längeren Federweg als die Royal Enfield Himalayan 410 mit 200 mm vorne und 180 mm hinten.
Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Royal Enfield vorne eine Einzelscheibe mit 300 Millimeter Durchmesser und Zweikolben-Zange und hinten eine Scheibe mit 240 Millimeter Durchmesser und Einkolben-Zange. Die Beta vertraut vorne auf eine Einzelscheibe mit 260 Millimeter Durchmesser und. Hinten ist eine Scheibe mit 220 mm Durchmesser und verbaut.
Bei der Bereifung setzt Himalayan 410 auf Schlappen mit den Maßen 90 / 90 - 21 vorne und 120 / 90 - 17 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der Alp 4.0 Reifen in den Größen 90/90-21 vorne und 140/80-18 hinten.
Der Radstand der Royal Enfield Himalayan 410 misst 1.465 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 800 Millimeter. Die Beta Alp 4.0 ist von Radachse zu Radachse 1.444 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 863 Millimeter.
In den Tank der Himalayan 410 passen 15 Liter Sprit. Bei der Alp 4.0 sind es 10,5 Liter Tankvolumen.
Der aktuelle Durchschnittspreis der Royal Enfield Himalayan 410 beträgt in unserer Neu- und Gebrauchtmotorradbörse 4.167 Euro und ist damit spürbar günstiger als der Preis der Beta Alp 4.0 mit 5.303 Euro im Durchschnitt.
Von der Royal Enfield Himalayan 410 gibt es aktuell 16 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der Beta Alp 4.0 sind derzeit 6 Modelle verfügbar. Für die Royal Enfield gibt es aktuell 1 Suchanfragen am 1000PS Marktplatz, Beta wurde derzeit 2 Mal pro Monat gesucht.
Technische Daten im Vergleich
Royal Enfield Himalayan 410 2021 |
Beta Alp 4.0 2020 |
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| Motor und Antrieb | ||
| Zylinderzahl | 1 | 1 |
| Taktung | 4-Takt | 4-Takt |
| Ventilsteuerung | OHV | OHC |
| Kühlung | Luft | |
| Hubraum | 411 ccm | 349 ccm |
| Bohrung | 78 mm | 79 mm |
| Hub | 86 mm | 71,2 mm |
| Leistung | 24 PS | |
| U/min bei Leistung | 6500 U/min | |
| Drehmoment | 32 Nm | |
| U/min bei Drehmoment | 4250 U/min | |
| Verdichtung | 9,5 | 9,5 |
| Gemischaufbereitung | Einspritzung | Vergaser |
| Starter | Elektro | Elektro |
| Kupplung | Mehrscheiben im Ölbad | Mehrscheiben im Ölbad |
| Antrieb | Kette | Kette |
| Getriebe | Gangschaltung | |
| Ganganzahl | 5 | 6 |
| Ventile pro Zylinder | 4 | |
| Chassis | ||
| Rahmen | Stahl | Stahl |
| Rahmenbauart | Doppelschleife | Doppelschleife |
| Fahrwerk vorne | ||
| Aufhängung | Telegabel konventionell | Telegabel konventionell |
| Durchmesser | 41 mm | 46 mm |
| Federweg | 200 mm | 220 mm |
| Fahrwerk hinten | ||
| Aufhängung | Zweiarmschwinge | |
| Material | Stahl | |
| Federbein | Monofederbein | Monofederbein |
| Federweg | 180 mm | 220 mm |
| Einstellmöglichkeit | Federvorspannung | Federvorspannung |
| Bremsen vorne | ||
| Bauart | Einzelscheibe | Einzelscheibe |
| Durchmesser | 300 mm | 260 mm |
| Kolben | Zweikolben | |
| Bremsen hinten | ||
| Bauart | Scheibe | Scheibe |
| Durchmesser | 240 mm | 220 mm |
| Kolben | Einkolben | |
| Fahrassistenzsysteme | ||
| Assistenzsysteme | ABS | |
| Daten und Abmessungen | ||
| Reifenbreite vorne | 90 mm | 90 mm |
| Reifenhöhe vorne | 90 % | 90 % |
| Reifendurchmesser vorne | 21 Zoll | 21 Zoll |
| Reifenbreite hinten | 120 mm | 140 mm |
| Reifenhöhe hinten | 90 % | 80 % |
| Reifendurchmesser hinten | 17 Zoll | 18 Zoll |
| Länge | 2190 mm | 2208 mm |
| Breite | 840 mm | 850 mm |
| Höhe | 1370 mm | 1240 mm |
| Radstand | 1465 mm | 1444 mm |
| Sitzhöhe von | 800 mm | 863 mm |
| Gewicht fahrbereit (mit ABS) | 199 kg | |
| Tankinhalt | 15 l | 10,5 l |
| Höchstgeschwindigkeit | 127 km/h | |
| Führerscheinklassen | A2 | |
| Reichweite | 500 km | |
| CO²-Ausstoß kombiniert | 76,5 g/km | |
| Kraftstoffverbrauch kombiniert | 3,18 l/100km | |
| Standgeräusch | 88 db | |
| Gewicht trocken | 133 kg | |
Stärken und Schwächen im Vergleich
Seit ihrem Erscheinen erfreut die Royal Enfield Himalayan eine große Fangemeinde durch ihre klassische Formgebung und ein beispielhaftes Preis-Leistungsverhältnis, mit dem Modelljahr 2021 erhielten auch praktische Details wie am Hinterrad deaktivierbares ABS oder das kleine LCD-Display samt Pfeilnavigation Einzug. Alles in allem bleibt sich aber das, wofür sie schon immer stand: Ein entschleunigender Gefährte, der für die große Tour genauso bereit ist, wie er vor der Eisdiele in der Stadt gute Figur macht.
Die Alp 4.0 ist ein echter Geheimtipp für die Nische der Endurowanderer. Sie bietet durch ihren kultivierten Einzylinder-Motor, das stabile Fahrwerk und eine ausgewogene Ergonomie eine hohe Vielseitigkeit. Die Alp kann problemlos mit hoher Geschwindigkeit cruisen, funktioniert unkompliziert im Stadtverkehr und schafft im losen Gelände mehr, als man ihr zutrauen würde. Steilhänge und Rallye-Tempo sind ihr zu viel, wer aber auf rabiates Tempo und extreme Sonderprüfungen verzichtet, kann mit der Alp 4.0 auch mittelschweres Terrain erkunden und muss dort auch nicht auf Fahrspaß verzichten. Hinzu kommt ein günstiger Anschaffungspreis, der so manche Imperfektion verzeihbar macht und Geld für tolle Touren übrig lässt.
- Preis/Leistungsverhältnis
- Robustheit
- entschleunigend
- Bremse
- hohes Gewicht
- Zugänglicher, unspektakulärer, dennoch spaßiger Motor
- Stabil, abgestimmtes Fahrwerk, das auch härtere Schläge wegstecken kann
- Gute Ergonomie, auch bei stehender Fahrt
- Sauber schaltendes Getriebe
- Enduro-Bereifung
- Agiles Handling
- Sehr vielseitig
- Gutes Preis-Leistungsverhältnis
- Bremsen könnten besser dosierbar sein
- Fahrwerk spricht bei kleinen Schlägen nicht sehr fein an
- Deaktiviertes ABS setzt sich auch beim Abwürgen des Motors zurück = mühsam