Piaggio Beverly 300 i.e. 2015 vs. Moto Guzzi V9 Roamer 2016

Piaggio Beverly 300 i.e. 2015

Moto Guzzi V9 Roamer 2016

Bewertung

Piaggio Beverly 300 i.e. 2015
VS.
Moto Guzzi V9 Roamer 2016
 

Piaggio Beverly 300 i.e. 2015 vs. Moto Guzzi V9 Roamer 2016 - Vergleich im Überblick

Dem Piaggio Beverly 300 i.e. mit seinem 4-Takt 1-Zylinder-Motor und einem Hubraum von 278 Kubik steht die Moto Guzzi V9 Roamer mit ihrem 4-Takt V längs 2-Zylinder-Motor mit 853 Kubik gegenüber.

Das maximale Drehmoment der V9 Roamer von 62 Newtonmeter bei 3.000 Touren bietet einen deutlich stärkeren Punch als die 23 Nm Drehmoment bei 5.750 Umdrehungen bei des Beverly 300 i.e..

Die V9 Roamer setzt vorne auf eine Telegabel konventionell mit 40 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten arbeitet auf ein in Federvorspannung verstellbares Monofederbein.

Für die notwendige Verzögerung sorgt auf dem Piaggio vorne eine Einzelscheibe Zweikolben-Zange und hinten eine Scheibe Zweikolben-Zange. Die Moto Guzzi vertraut vorne auf eine Einzelscheibe mit 320 Millimeter Durchmesser und Vierkolben-Zange von Brembo. Hinten ist eine Scheibe mit 260 mm Durchmesser und Zweikolben-Zange von Brembo verbaut.

Bei der Bereifung setzt Beverly 300 i.e. auf Schlappen mit den Maßen 110 / 70 - 16 vorne und 140 / 70 - 14 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der V9 Roamer Reifen in den Größen 100/90-19 vorne und 150/80-16 hinten.

Der Radstand des Piaggio Beverly 300 i.e. misst 1.535 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 790 Millimeter. Die Moto Guzzi V9 Roamer ist von Radachse zu Radachse 1.480 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 775 Millimeter.

In den Tank des Beverly 300 i.e. passen 13 Liter Sprit. Bei der V9 Roamer sind es 15 Liter Tankvolumen.

Von dem Piaggio Beverly 300 i.e. gibt es aktuell 1 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der Moto Guzzi V9 Roamer sind derzeit 4 Modelle verfügbar.

Technische Daten im Vergleich

Piaggio Beverly 300 i.e. 2015

Moto Guzzi V9 Roamer 2016

Piaggio Beverly 300 i.e. 2015 Moto Guzzi V9 Roamer 2016
Motor und Antrieb
Zylinderzahl 1 2
Taktung 4-Takt 4-Takt
Ventile pro Zylinder 4 2
Kühlung flüssig Öl-Luft
Hubraum 278 ccm 853 ccm
Leistung 22,2 PS 55 PS
U/min bei Leistung 7250 U/min 6250 U/min
Drehmoment 23 Nm 62 Nm
U/min bei Drehmoment 5750 U/min 3000 U/min
Getriebe Automatik Gangschaltung
Motorbauart V längs
Bohrung 84 mm
Hub 77 mm
Verdichtung 10,5
Gemischaufbereitung Einspritzung
Starter Elektro
Kupplung Einscheiben
Zündung Digital
Antrieb Kardan
Ganganzahl 6
Bremsen vorne
Bauart Einzelscheibe Einzelscheibe
Kolben Zweikolben Vierkolben
Durchmesser 320 mm
Marke Brembo
Bremsen hinten
Bauart Scheibe Scheibe
Kolben Zweikolben Zweikolben
Durchmesser 260 mm
Marke Brembo
Daten und Abmessungen
Reifenbreite vorne 110 mm 100 mm
Reifenhöhe vorne 70 % 90 %
Reifendurchmesser vorne 16 Zoll 19 Zoll
Reifenbreite hinten 140 mm 150 mm
Reifenhöhe hinten 70 % 80 %
Reifendurchmesser hinten 14 Zoll 16 Zoll
Länge 2150 mm 2134 mm
Breite 780 mm 722 mm
Höhe 1190 mm 1110 mm
Radstand 1535 mm 1480 mm
Sitzhöhe von 790 mm 775 mm
Gewicht fahrbereit 183 kg
Tankinhalt 13 l 15 l
Höchstgeschwindigkeit 125 km/h
Führerscheinklassen A2 A
Gewicht fahrbereit (mit ABS) 200 kg

Stärken und Schwächen im Vergleich

Piaggio Beverly 300 i.e. 2016

Vespa GTS 300ie Super vs Piaggio Beverly 300ie Police

Fazit von kot vom 27.10.2016:

Moto Guzzi V9 Roamer 2016

Moto Guzzi V9 Bobber vs. V9 RoamerTest 2016

Fazit von vauli vom 29.10.2016:

Der Beverly von Piaggio ist ein eleganter, für die 300er Klasse eher großzügig geschnittener Roller mit großen Rädern, die den Komfort des Scooters begünstigen. Auch in Städten mit schlechten Straßen fühlt man sich darauf wohl, auch, weil die Sitzbank ebenso ausladend dimensioniert ist wie der Stauraum darunter. Er ist schön, stabil und schnell, wenngleich man das höhere Gewicht im Vergleich zu einer 300er Vespa etwas spürt.

Der V9 Roamer (männlich, bedeutet Wanderer, Vagabund) hat im Gegensatz zum V9 Bobber ein Erbe anzutreten - er ersetzt die Moto Guzzi Nevada 750. Damit ist klar, dass der Roamer auch auf weiteren Strecken funktionieren sollte. Dementsprechend gemütlich fällt die Sitzposition aus, der hohe Lenker, der angenehme Kniewinkel und der komfortable Sattel sorgen für ein ausgesprochenes Wohlfühlklima. Dank dem niedrigen Gewicht von nur 200 Kilo legt der Roamer aber auch ein agileres Handling an den Tag, als man von einem Cruiser erwarten würde. Der typische V2-Motor ist mit seinen 55 PS aber eher beim Cruisen als beim Sport.

  • edle Optik
  • viel Stauraum
  • stabile Kurvenlage
  • große Reifen
  • hoher Komfort
  • hohes Gewicht
  • komfortables Fahrwerk
  • bequeme Sitzposition
  • stabile Bremsen
  • hübsche Optik
  • der Motor könnte etwas stärker sein


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