Moto Guzzi V9 Roamer 2018 vs. Royal Enfield Shotgun 650 2024

Moto Guzzi V9 Roamer 2018

Royal Enfield Shotgun 650 2024

Bewertung

Moto Guzzi V9 Roamer 2018
VS.
Royal Enfield Shotgun 650 2024
 

Moto Guzzi V9 Roamer 2018 vs. Royal Enfield Shotgun 650 2024 - Vergleich im Überblick

Der Moto Guzzi V9 Roamer mit ihrem 4-Takt V längs 2-Zylinder-Motor mit Einspritzung und einem Hubraum von 853 Kubik steht die Royal Enfield Shotgun 650 mit ihrem 4-Takt Reihe 2-Zylinder-Motor mit 648 Kubik gegenüber.

Das maximale Drehmoment der V9 Roamer von 62 Newtonmeter bei 3.000 Touren bietet etwas mehr Schub als die 52 Nm Drehmoment bei 5.650 Umdrehungen bei der Shotgun 650.

Bei der V9 Roamer federt vorne eine Telegabel konventionell mit 40 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten auf ein in Federvorspannung verstellbares Monofederbein. Die Shotgun 650 setzt vorne auf eine Telegabel Upside-Down von Showa und hinten arbeitet auf ein in Federvorspannung verstellbares Stereo-Federbeine von Showa.

Die Moto Guzzi V9 Roamer bietet mit 130 mm vorne und 97 mm hinten einen vergleichbaren Federwerg als die Royal Enfield Shotgun 650 mit 120 mm vorne und 90 mm hinten.

Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Moto Guzzi vorne eine Einzelscheibe mit 320 Millimeter Durchmesser und Vierkolben-Zange von Brembo und hinten eine Scheibe mit 260 Millimeter Durchmesser und Zweikolben-Zange von Brembo. Die Royal Enfield vertraut vorne auf eine Einzelscheibe mit 320 Millimeter Durchmesser und Zweikolben-Zange. Hinten ist eine Scheibe mit 300 mm Durchmesser und Zweikolben-Zange verbaut.

Bei der Bereifung setzt V9 Roamer auf Schlappen mit den Maßen 100 / 90 - 19 vorne und 150 / 80 - 16 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der Shotgun 650 Reifen in den Größen 100/90-18 vorne und 150/70-17 hinten.

Der Radstand der Moto Guzzi V9 Roamer misst 1.480 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 775 Millimeter. Die Royal Enfield Shotgun 650 ist von Radachse zu Radachse 1.465 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 795 Millimeter.

Mit einem fahrfertigen Gewicht von 240 kg ist die Royal Enfield massiv schwerer als die Moto Guzzi mit 200 kg.

In den Tank der V9 Roamer passen 15 Liter Sprit. Bei der Shotgun 650 sind es 13,8 Liter Tankvolumen.

Der aktuelle Durchschnittspreis der Moto Guzzi V9 Roamer beträgt in unserer Neu- und Gebrauchtmotorradbörse 6.102 Euro und ist damit günstiger als der Preis der Royal Enfield Shotgun 650 mit 7.188 Euro im Durchschnitt.

Von der Moto Guzzi V9 Roamer gibt es aktuell 3 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der Royal Enfield Shotgun 650 sind derzeit 15 Modelle verfügbar. Für die Moto Guzzi gibt es aktuell 36 Suchanfragen am 1000PS Marktplatz, Royal Enfield wurde derzeit 1 Mal pro Monat gesucht.

Technische Daten im Vergleich

Moto Guzzi V9 Roamer 2018

Royal Enfield Shotgun 650 2024

Moto Guzzi V9 Roamer 2018 Royal Enfield Shotgun 650 2024
Motor und Antrieb
Motorbauart V längs Reihe
Zylinderzahl 2 2
Taktung 4-Takt 4-Takt
Ventile pro Zylinder 2
Kühlung Öl-Luft Öl-Luft
Hubraum 853 ccm 648 ccm
Bohrung 84 mm 78 mm
Hub 77 mm 67,8 mm
Leistung 55 PS 47 PS
U/min bei Leistung 6250 U/min 7250 U/min
Drehmoment 62 Nm 52,3 Nm
U/min bei Drehmoment 3000 U/min 5650 U/min
Verdichtung 10,5 9,5
Gemischaufbereitung Einspritzung Einspritzung
Starter Elektro Elektro
Kupplung Einscheiben Mehrscheiben im Ölbad
Zündung Digital
Antrieb Kardan
Getriebe Gangschaltung
Ganganzahl 6 6
Ventilsteuerung DOHC
Chassis
Rahmen Stahl Stahl
Rahmenbauart Doppelschleife
Lenkkopfwinkel 63,4 Grad 25,3 Grad
Nachlauf 125,1 mm 101,4 mm
Fahrwerk vorne
Aufhängung Telegabel konventionell Telegabel Upside-Down
Durchmesser 40 mm
Federweg 130 mm 120 mm
Technologie Big Piston
Marke Showa
Fahrwerk hinten
Aufhängung Zweiarmschwinge
Material Stahl
Federbein Monofederbein Stereo-Federbeine
Federweg 97 mm 90 mm
Einstellmöglichkeit Federvorspannung Federvorspannung
Marke Showa
Bremsen vorne
Bauart Einzelscheibe Einzelscheibe
Durchmesser 320 mm 320 mm
Kolben Vierkolben Zweikolben
Marke Brembo
Aufnahme Bremssattel Schwimmsattel
Bremsen hinten
Bauart Scheibe Scheibe
Durchmesser 260 mm 300 mm
Kolben Zweikolben Zweikolben
Marke Brembo
Aufnahme Bremssattel Schwimmsattel
Fahrassistenzsysteme
Assistenzsysteme ABS, Traktionskontrolle
Daten und Abmessungen
Reifenbreite vorne 100 mm 100 mm
Reifenhöhe vorne 90 % 90 %
Reifendurchmesser vorne 19 Zoll 18 Zoll
Reifenbreite hinten 150 mm 150 mm
Reifenhöhe hinten 80 % 70 %
Reifendurchmesser hinten 16 Zoll 17 Zoll
Länge 2134 mm 2220 mm
Breite 722 mm 820 mm
Höhe 1110 mm 1105 mm
Radstand 1480 mm 1465 mm
Sitzhöhe von 775 mm 795 mm
Gewicht fahrbereit (mit ABS) 200 kg 240 kg
Tankinhalt 15 l 13,8 l
Führerscheinklassen A
Reichweite 303 km
CO²-Ausstoß kombiniert 99 g/km
Kraftstoffverbrauch kombiniert 4,55 l/100km

Stärken und Schwächen im Vergleich

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Fazit von vauli vom 29.10.2016:

Royal Enfield Shotgun 650 2024

Honda CL500 vs. Royal Enfield Shotgun 650

Fazit von nastynils vom 29.11.2024:

Der V9 Roamer (männlich, bedeutet Wanderer, Vagabund) hat im Gegensatz zum V9 Bobber ein Erbe anzutreten - er ersetzt die Moto Guzzi Nevada 750. Damit ist klar, dass der Roamer auch auf weiteren Strecken funktionieren sollte. Dementsprechend gemütlich fällt die Sitzposition aus, der hohe Lenker, der angenehme Kniewinkel und der komfortable Sattel sorgen für ein ausgesprochenes Wohlfühlklima. Dank dem niedrigen Gewicht von nur 200 Kilo legt der Roamer aber auch ein agileres Handling an den Tag, als man von einem Cruiser erwarten würde. Der typische V2-Motor ist mit seinen 55 PS aber eher beim Cruisen als beim Sport.

Entschleunigung auf zwei Rädern mit Herz und Charakter. Sie ist ein Motorrad für alle, die den Fahrtwind spüren, die Landschaft genießen und die Seele baumeln lassen wollen. Mit ihrer entspannten Leistung, dem klassischen Cruiser-Look und einer soliden Verarbeitung erobert sie das Herz von Puristen, die das Ursprüngliche suchen.

  • komfortables Fahrwerk
  • bequeme Sitzposition
  • stabile Bremsen
  • hübsche Optik
  • der Motor könnte etwas stärker sein
  • Entspannter Fahrkomfort
  • Klassisches Cruiser-Design
  • Solide Verarbeitung
  • Charakterstarkes Fahrerlebnis
  • Günstiger Preis
  • Moderne Ausstattung (USB, LED-Lichter)
  • Einfaches Handling
  • Angenehme Sitzposition für lange Fahrten
  • Überdurchschnittlicher Verbrauch
  • Begrenzte Gepäckmöglichkeiten
  • Schwache vordere Bremse
  • Unangenehmer Kniewinkel auf langen Etappen
  • Schweres Gewicht beim Rangieren
  • Unterdämpftes Fahrwerk bei schlechtem Asphalt


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