KTM RC 390 2023 vs. Suzuki SV650 2008
Bewertung
KTM RC 390 2023 vs. Suzuki SV650 2008 - Vergleich im Überblick
Der KTM RC 390 mit ihrem 4-Takt 1-Zylinder-Motor mit Einspritzung und einem Hubraum von 373 Kubik steht die Suzuki SV650 mit ihrem 4-Takt 2-Zylinder-Motor mit 645 Kubik gegenüber.
Bei der RC 390 federt vorne eine in Druckstufe, Zugstufe verstellbare Telegabel Upside-Down von WP mit 43 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten auf ein in Druckstufe, Federvorspannung verstellbares Monofederbein von WP.
Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der KTM vorne eine Einzelscheibe mit 320 Millimeter Durchmesser und Vierkolben-Zange von Bybre und hinten eine Scheibe mit 230 Millimeter Durchmesser und Einkolben-Zange. Die Suzuki vertraut vorne auf eine. Hinten ist eine Bremse verbaut.
Bei der Bereifung setzt RC 390 auf Schlappen mit den Maßen 110 / 70 - 17 vorne und 150 / 60 - 17 hinten.
Der Radstand der KTM RC 390 misst 1.343 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 824 Millimeter. Die Suzuki SV650 ist von Radachse zu Radachse 1.435 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 800 Millimeter.
In den Tank der RC 390 passen 13,7 Liter Sprit. Bei der SV650 sind es 17 Liter Tankvolumen.
Der aktuelle Durchschnittspreis der KTM RC 390 beträgt in unserer Neu- und Gebrauchtmotorradbörse 4.369 Euro und ist damit spürbar günstiger als der Preis der Suzuki SV650 mit 5.741 Euro im Durchschnitt.
Von der KTM RC 390 gibt es aktuell 15 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der Suzuki SV650 sind derzeit 88 Modelle verfügbar. Damit hast du gute Chancen, eines der Modelle in deiner Nähe zu finden. Für die KTM gibt es aktuell 1 Suchanfragen am 1000PS Marktplatz, Suzuki wurde derzeit 11 Mal pro Monat gesucht.
Technische Daten im Vergleich
KTM RC 390 2023 |
Suzuki SV650 2008 |
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| Motor und Antrieb | ||
| Zylinderzahl | 1 | 2 |
| Taktung | 4-Takt | 4-Takt |
| Ventile pro Zylinder | 4 | |
| Ventilsteuerung | DOHC | |
| Kühlung | flüssig | flüssig |
| Hubraum | 373,2 ccm | 645 ccm |
| Bohrung | 89 mm | |
| Hub | 60 mm | |
| Leistung | 44 PS | 71 PS |
| U/min bei Leistung | 9000 U/min | |
| Drehmoment | 37 Nm | |
| U/min bei Drehmoment | 7000 U/min | |
| Verdichtung | 12,6 | |
| Gemischaufbereitung | Einspritzung | |
| Starter | Elektro | |
| Kupplung | Mehrscheiben im Ölbad | |
| Antrieb | Kette | Kette |
| Getriebe | Gangschaltung | |
| Ganganzahl | 6 | |
| Chassis | ||
| Rahmen | Chrom-Molybdän | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Lenkkopfwinkel | 66,5 Grad | |
| Nachlauf | 84 mm | |
| Fahrwerk vorne | ||
| Aufhängung | Telegabel Upside-Down | |
| Marke | WP | |
| Durchmesser | 43 mm | |
| Federweg | 120 mm | |
| Einstellmöglichkeit | Druckstufe, Zugstufe | |
| Fahrwerk hinten | ||
| Aufhängung | Zweiarmschwinge | |
| Federbein | Monofederbein | |
| Marke | WP | |
| Federweg | 150 mm | |
| Einstellmöglichkeit | Druckstufe, Federvorspannung | |
| Bremsen vorne | ||
| Bauart | Einzelscheibe | |
| Durchmesser | 320 mm | |
| Kolben | Vierkolben | |
| Aufnahme | Festsattel | |
| Technologie | radial | |
| Marke | Bybre | |
| Bremsen hinten | ||
| Bauart | Scheibe | |
| Durchmesser | 230 mm | |
| Kolben | Einkolben | |
| Aufnahme | Schwimmsattel | |
| Fahrassistenzsysteme | ||
| Assistenzsysteme | Kurven-ABS, Tempomat, Traktionskontrolle | |
| Daten und Abmessungen | ||
| Reifenbreite vorne | 110 mm | |
| Reifenhöhe vorne | 70 % | |
| Reifendurchmesser vorne | 17 Zoll | |
| Reifenbreite hinten | 150 mm | |
| Reifenhöhe hinten | 60 % | |
| Reifendurchmesser hinten | 17 Zoll | |
| Radstand | 1343 mm | 1435 mm |
| Sitzhöhe von | 824 mm | 800 mm |
| Gewicht fahrbereit (mit ABS) | 164 kg | |
| Tankinhalt | 13,7 l | 17 l |
| Führerscheinklassen | A2 | A |
| Reichweite | 395 km | |
| CO²-Ausstoß kombiniert | 81 g/km | |
| Kraftstoffverbrauch kombiniert | 3,46 l/100km | |
| Gewicht trocken | 165 kg | |
| Höchstgeschwindigkeit | 195 km/h | |
| Ausstattung | ||
| Ausstattung | LED-Scheinwerfer, TFT Display | |
Stärken und Schwächen im Vergleich
Die KTM RC 390 präsentiert sich als ein sportliches und dynamisches Motorrad, das besonders für Fahrer geeignet ist, die eine agile und wendige Maschine suchen. Ihr voll einstellbares Fahrwerk und das niedrige Gewicht sorgen für ein präzises und einfaches Handling, während das umfangreiche Elektronikpaket, inklusive des innovativen Supermoto-ABS, zusätzliche Sicherheit und Fahrspaß bietet. Der Motor hingegen zeigt Schwächen in der Leistungsentfaltung, besonders im unteren Drehzahlbereich, was nicht den Erwartungen an einen Einzylindermotor entspricht. Die aggressive Sitzposition ist ein zweischneidiges Schwert: Sie ermöglicht ein sportliches Fahrerlebnis, kann aber für längere Fahrten unbequem sein.
Seit 25 Jahren ist die Suzuki SV 650 am Markt, so lange wie kein anderes Motorrad. Das Triebwerk bekam ein Euro5-Update und präsentiert sich nun noch erwachsener, womit es eindeutig zum gesamten restlichen Package passt. Die SV 650 will niemanden, vor allem Einsteiger nicht erschrecken. Das Fahrwerk macht einen soliden, unaufgeregten Eindruck, die Bremse erfordert ordentlich Handkraft, damit nicht etwa unerwartet überbremst werden kann. Die Optik ist einerseits zeitlos, andererseits an einigen Komponenten wirklich schon etwas veraltet. Dafür ist der Preis, wie üblich bei Suzuki, fair.
- Fahrwerk und Handling
- Elektronik und Sicherheitsfeatures
- Ergonomie für sportliche Fahrer
- Getriebe und Schaltkomfort
- Motorleistung
- Sitzposition im Bezug auf Komfort
- Letztes V2-Triebwerk der Klasse
- einsteigerfreundliche Sitzposition
- einfaches Handling, zeitlose Optik
- Bremse erfordert Handkraft
- außer ABS keine Elektronik an Bord
- Armaturen mäßig ablesbar