Kawasaki ZZR 1400 2013 vs. Triumph Tiger Sport 1050 2016
Bewertung
Kawasaki ZZR 1400 2013 vs. Triumph Tiger Sport 1050 2016 - Vergleich im Überblick
Der Kawasaki ZZR 1400 mit ihrem 4-Takt Reihe 4-Zylinder-Motor und einem Hubraum von 1.441 Kubik steht die Triumph Tiger Sport 1050 mit ihrem Reihe 3-Zylinder-Motor mit 1.050 Kubik gegenüber. Die Kawasaki hat mit 200 PS bei 10.000 Umdrehungen einen mächtigen Leistungsvorsprung im Vergleich zur Triumph mit 125 PS bei 9.400 U / min.
Das maximale Drehmoment der ZZR 1400 von 155 Newtonmeter bei 7.500 Touren bietet einen deutlich stärkeren Punch als die 104 Nm Drehmoment bei 4.300 Umdrehungen bei der Tiger Sport 1050.
Bei der ZZR 1400 federt vorne eine in Druckstufe, Zugstufe verstellbare Telegabel Upside-Down. Die Tiger Sport 1050 setzt vorne auf eine in Druckstufe, Zugstufe verstellbare Telegabel konventionell von Showa und hinten arbeitet auf ein in Druckstufe, Zugstufe verstellbares Federbein von Showa.
Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Kawasaki vorne eine Doppelscheibe Vierkolben-Zange und hinten eine Scheibe Zweikolben-Zange. Die Triumph vertraut vorne auf eine Vierkolben-Zange von Nissin. Hinten ist eine Scheibe Zweikolben-Zange von Nissin verbaut.
Bei der Bereifung setzt ZZR 1400 auf Schlappen mit den Maßen 120 / 70 - 17 vorne und 190 / 50 - 17 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der Tiger Sport 1050 Reifen in den Größen 120/70-17 vorne und 180/55-17 hinten.
Der Radstand der Kawasaki ZZR 1400 misst 1.480 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 800 Millimeter. Die Triumph Tiger Sport 1050 ist von Radachse zu Radachse 1.540 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 830 Millimeter.
In den Tank der ZZR 1400 passen 22 Liter Sprit. Bei der Tiger Sport 1050 sind es 20 Liter Tankvolumen.
Von der Kawasaki ZZR 1400 gibt es aktuell 17 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der Triumph Tiger Sport 1050 sind derzeit 4 Modelle verfügbar.
Technische Daten im Vergleich
Kawasaki ZZR 1400 2013 |
Triumph Tiger Sport 1050 2016 |
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| Motor und Antrieb | ||
| Motorbauart | Reihe | Reihe |
| Zylinderzahl | 4 | 3 |
| Taktung | 4-Takt | |
| Ventile pro Zylinder | 4 | 4 |
| Ventilsteuerung | DOHC | DOHC |
| Kühlung | flüssig | flüssig |
| Hubraum | 1441 ccm | 1050 ccm |
| Bohrung | 84 mm | 79 mm |
| Hub | 65 mm | 71,4 mm |
| Leistung | 200 PS | 125 PS |
| U/min bei Leistung | 10000 U/min | 9400 U/min |
| Drehmoment | 154,5 Nm | 104 Nm |
| U/min bei Drehmoment | 7500 U/min | 4300 U/min |
| Verdichtung | 12,3 | 12 |
| Starter | Elektro | |
| Kupplung | Mehrscheiben im Ölbad | Mehrscheiben im Ölbad |
| Zündung | Digital | |
| Antrieb | Kette | Kette |
| Ganganzahl | 6 | 6 |
| Chassis | ||
| Rahmen | Aluminium | |
| Rahmenbauart | Monocoque | Brücken |
| Fahrwerk vorne | ||
| Aufhängung | Telegabel Upside-Down | Telegabel konventionell |
| Einstellmöglichkeit | Druckstufe, Zugstufe | Druckstufe, Zugstufe |
| Marke | Showa | |
| Fahrwerk hinten | ||
| Einstellmöglichkeit | Druckstufe, Zugstufe | Druckstufe, Zugstufe |
| Marke | Showa | |
| Bremsen vorne | ||
| Bauart | Doppelscheibe | |
| Kolben | Vierkolben | Vierkolben |
| Aufnahme | Festsattel | |
| Technologie | radial, Petal | radial |
| Marke | Nissin | |
| Bremsen hinten | ||
| Bauart | Scheibe | Scheibe |
| Kolben | Zweikolben | Zweikolben |
| Aufnahme | Festsattel | Schwimmsattel |
| Marke | Nissin | |
| Daten und Abmessungen | ||
| Reifenbreite vorne | 120 mm | 120 mm |
| Reifenhöhe vorne | 70 % | 70 % |
| Reifendurchmesser vorne | 17 Zoll | 17 Zoll |
| Reifenbreite hinten | 190 mm | 180 mm |
| Reifenhöhe hinten | 50 % | 55 % |
| Reifendurchmesser hinten | 17 Zoll | 17 Zoll |
| Länge | 2170 mm | 2150 mm |
| Breite | 770 mm | 835 mm |
| Höhe | 1170 mm | |
| Radstand | 1480 mm | 1540 mm |
| Sitzhöhe von | 800 mm | 830 mm |
| Gewicht fahrbereit (mit ABS) | 268 kg | |
| Tankinhalt | 22 l | 20 l |
| Führerscheinklassen | A | A |
| Gewicht fahrbereit | 235 kg | |
Stärken und Schwächen im Vergleich
Insgesamt ein mutiges Motorrad über das sich auch nicht ganz so mutige Piloten drüber trauen können. Der wichtigste Markt für diese gewaltige Fuhre ist Amerika.
Die Tiger Sport ist eine Fahrmaschine die viel mehr kann als im Prospekt versprochen wird. Sie war sportlicher als ich ihr zugetraut habe, gleichzeitig bot sie aber auch mehr Fahrkomfort.
- äußerst leistungsfähiger Motor
- Dosierbarkeit
- Durchzug
- komfortables Fahrwerk
- Sitzposition
- hohes Gewicht und langer Radstand nerven natürlich bei Spitzkehren und Wechselkurven
- sehr universell einsetzbar
- sehr agiles Fahrverhalten aber trotzdem einfach und sicher zu fahren
- hoher Fahrkomfort
- tolles Preis / Leistungsverhältnis
- toll abgestimmter Motor
- Die Grätsche gelingt der Tiger Sport in fast allen Bereichen. Nur beim Fahrwerkssetup ist in einigen Situationen der Kompromiss, welcher dieses Fahrzeug nun mal ist, spürbar.