Kawasaki Z 300 2015 vs. Vespa GTS 300 2022
Bewertung
Kawasaki Z 300 2015 vs. Vespa GTS 300 2022 - Vergleich im Überblick
Der Kawasaki Z 300 mit ihrem 4-Takt Reihe 2-Zylinder-Motor und einem Hubraum von 296 Kubik steht die Vespa GTS 300 mit ihrem 4-Takt 1-Zylinder-Motor mit 278 Kubik gegenüber. Die Kawasaki hat mit 39 PS bei 11.000 Umdrehungen einen mächtigen Leistungsvorsprung im Vergleich zur Vespa mit 24 PS bei 8.250 U / min.
Das maximale Drehmoment der Z 300 von 27 Newtonmeter bei 10.000 Touren bietet ähnlich viel Schub als die 26 Nm Drehmoment bei 5.250 Umdrehungen bei der GTS 300.
Die GTS 300 setzt vorne auf eine Federbein und hinten arbeitet auf ein in Federvorspannung verstellbares Stereo-Federbeine.
Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Kawasaki vorne eine Zweikolben-Zange und hinten eine Scheibe Zweikolben-Zange. Die Vespa vertraut vorne auf eine Einzelscheibe mit 220 Millimeter Durchmesser und. Hinten ist eine Scheibe mit 220 mm Durchmesser und verbaut.
Bei der Bereifung setzt Z 300 auf Schlappen mit den Maßen 110 / 70 - 17 vorne und 140 / 70 - 17 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der GTS 300 Reifen in den Größen 120/70-12 vorne und 130/70-12 hinten.
Der Radstand der Kawasaki Z 300 misst 1.405 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 785 Millimeter. Die Vespa GTS 300 ist von Radachse zu Radachse 1.375 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 790 Millimeter.
In den Tank der Z 300 passen 17 Liter Sprit. Bei der GTS 300 sind es 8,5 Liter Tankvolumen.
Der aktuelle Durchschnittspreis der Kawasaki Z 300 beträgt in unserer Neu- und Gebrauchtmotorradbörse 4.115 Euro und ist damit spürbar günstiger als der Preis der Vespa GTS 300 mit 5.403 Euro im Durchschnitt.
Von der Kawasaki Z 300 gibt es aktuell 1 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der Vespa GTS 300 sind derzeit 24 Modelle verfügbar. Für die Kawasaki gibt es aktuell 5 Suchanfragen am 1000PS Marktplatz, Vespa wurde derzeit 14 Mal pro Monat gesucht.
Technische Daten im Vergleich
Kawasaki Z 300 2015 |
Vespa GTS 300 2022 |
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| Motor und Antrieb | ||
| Motorbauart | Reihe | |
| Zylinderzahl | 2 | 1 |
| Taktung | 4-Takt | 4-Takt |
| Ventile pro Zylinder | 4 | 4 |
| Ventilsteuerung | DOHC | |
| Kühlung | flüssig | flüssig |
| Hubraum | 296 ccm | 278 ccm |
| Bohrung | 62 mm | 75 mm |
| Hub | 49 mm | 63 mm |
| Leistung | 39 PS | 23,8 PS |
| U/min bei Leistung | 11000 U/min | 8250 U/min |
| Drehmoment | 27 Nm | 26 Nm |
| U/min bei Drehmoment | 10000 U/min | 5250 U/min |
| Verdichtung | 10,6 | |
| Starter | Elektro | Elektro |
| Kupplung | Mehrscheiben im Ölbad | Fliehkraft |
| Zündung | Digital | |
| Antrieb | Kette | |
| Ganganzahl | 6 | |
| Gemischaufbereitung | Einspritzung | |
| Getriebe | Automatik | |
| Chassis | ||
| Rahmen | Stahl | Stahl |
| Bremsen vorne | ||
| Kolben | Zweikolben | |
| Aufnahme | Schwimmsattel | |
| Technologie | Petal | |
| Bauart | Einzelscheibe | |
| Durchmesser | 220 mm | |
| Betätigung | hydraulisch | |
| Bremsen hinten | ||
| Bauart | Scheibe | Scheibe |
| Kolben | Zweikolben | |
| Aufnahme | Schwimmsattel | |
| Durchmesser | 220 mm | |
| Daten und Abmessungen | ||
| Reifenbreite vorne | 110 mm | 120 mm |
| Reifenhöhe vorne | 70 % | 70 % |
| Reifendurchmesser vorne | 17 Zoll | 12 Zoll |
| Reifenbreite hinten | 140 mm | 130 mm |
| Reifenhöhe hinten | 70 % | 70 % |
| Reifendurchmesser hinten | 17 Zoll | 12 Zoll |
| Länge | 2015 mm | 1950 mm |
| Breite | 750 mm | 755 mm |
| Höhe | 1025 mm | 1170 mm |
| Radstand | 1405 mm | 1375 mm |
| Sitzhöhe von | 785 mm | 790 mm |
| Gewicht fahrbereit | 168 kg | |
| Gewicht fahrbereit (mit ABS) | 170 kg | |
| Tankinhalt | 17 l | 8,5 l |
| Führerscheinklassen | A2 | A2 |
| Reichweite | 265 km | |
| CO²-Ausstoß kombiniert | 74 g/km | |
| Kraftstoffverbrauch kombiniert | 3,2 l/100km | |
Stärken und Schwächen im Vergleich
Die Kawasaki Z300 ist schon alleine durch ihr cooles, der großen Schwester Z800 extrem ähnliches Design ein sehr erwachsen wirkendes Motorrad. In dieses Bild passt sehr gut die standfeste Bremsanlage und das gut ablesbare Cockpit mit einem analogen Drehzahlmesser und allen nötigen Features. Beim Handling wirkt sie dank der fahrfertig nur 170 Kilo extrem handlich und spielerisch. Der Motor offenbart sein Potential erst im oberen Drehzahlbereich, dreht aber willig hoch und macht Laune auf sportliche Fahrweise. Einzig das komfortorientierte Fahrwerk kommt mit radikal sportlichen Ansprüchen nicht ganz zurecht - bei einem Einsteiger-Motorrad aber durchaus legitim und verständlich.
Die Vespa GTS 300 wird optisch aufgefrischt und technisch kernsaniert. Das neue Fahrwerk und die neuen Bremsen überzeugen im ersten Test auf ganzer Linie. Die GTS bietet nach wie vor den unvergleichlichen Vespa-Style, mischt ihm aber nun noch mehr Fahrspaß und Komfort bei.
- erwachsene Optik
- hochwertiges Finish
- drehfreudiger Motor
- bequeme Sitzposition
- standfeste Bremse
- gut ablesbares, komplettes Cockpit
- geringer Verbrauch
- sehr unauffälliger Klang
- günstige Fahrwerkskomponenten
- Motor startet nur im Leerlauf
- neues Design der ursprünglichen Linie treu
- leichtes, spielerisches Handling
- Fahrwerk komfortabler und stabiler als zuvor
- zu wenig Stauraum unter Sitzbank
- Soziusfußrasten zu weit innen positioniert
- Stauraum unter Sitz wird erwärmt