Husqvarna TE 250 2018 vs. Husqvarna 701 Enduro 2022

Husqvarna TE 250 2018

Husqvarna 701 Enduro 2022

Bewertung

Husqvarna TE 250 2018
VS.
Husqvarna 701 Enduro 2022
 

Husqvarna TE 250 2018 vs. Husqvarna 701 Enduro 2022 - Vergleich im Überblick

Der Husqvarna TE 250 mit ihrem 2-Takt Motor und einem Hubraum von 249 Kubik steht die Husqvarna 701 Enduro mit ihrem 4-Takt 1-Zylinder-Motor mit 693 Kubik gegenüber.

Die 701 Enduro setzt vorne auf eine Telegabel Upside-Down von WP mit 48 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten arbeitet ein Monofederbein von WP.

Die Husqvarna TE 250 hat mit 300 mm vorne und 330 mm hinten ein einen deutlich längeren Federweg als die Husqvarna 701 Enduro mit 250 mm vorne und 250 mm hinten.

Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der TE 250 vorne eine mit 260 Millimeter Durchmesser und und hinten eine mit 220 Millimeter Durchmesser und. Die 701 Enduro vertraut vorne auf eine Einzelscheibe mit 300 Millimeter Durchmesser und Zweikolben-Zange von Brembo. Hinten ist eine Scheibe mit 240 mm Durchmesser und Einkolben-Zange von Brembo verbaut.

Bei der Bereifung setzt TE 250 auf Schlappen mit den Maßen 90 / 90 - 21 vorne und 110 / 100 - 18 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der 701 Enduro Reifen in den Größen 90/90-21 vorne und 140/80-18 hinten.

Der Radstand der Husqvarna TE 250 misst 1.495 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 960 Millimeter. Die Husqvarna 701 Enduro ist von Radachse zu Radachse 1.502 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 920 Millimeter.

In den Tank der TE 250 passen 10 Liter Sprit. Bei der 701 Enduro sind es 13 Liter Tankvolumen.

Technische Daten im Vergleich

Husqvarna TE 250 2018

Husqvarna 701 Enduro 2022

Husqvarna TE 250 2018 Husqvarna 701 Enduro 2022
Motor und Antrieb
Taktung 2-Takt 4-Takt
Kühlung flüssig flüssig
Schmierung Gemisch Druckumlauf
Hubraum 249 ccm 692,7 ccm
Bohrung 66,4 mm 105 mm
Hub 72 mm 80 mm
Zündung Kokusan
Ganganzahl 6 6
Zylinderzahl 1
Ventile pro Zylinder 4
Ventilsteuerung Kipphebel, OHC
Leistung 74 PS
U/min bei Leistung 8000 U/min
Drehmoment 73,5 Nm
U/min bei Drehmoment 6500 U/min
Verdichtung 12,7
Gemischaufbereitung Einspritzung
Starter Elektro
Kupplung Antihopping
Antrieb Kette
Getriebe Gangschaltung
Fahrwerk vorne
Federweg 300 mm 250 mm
Aufhängung Telegabel Upside-Down
Marke WP
Durchmesser 48 mm
Fahrwerk hinten
Federweg 330 mm 250 mm
Aufhängung Zweiarmschwinge
Material Aluminium
Federbein Monofederbein
Aufnahme Umlenkung
Marke WP
Bremsen vorne
Durchmesser 260 mm 300 mm
Bauart Einzelscheibe
Kolben Zweikolben
Aufnahme Schwimmsattel
Marke Brembo
Bremsen hinten
Durchmesser 220 mm 240 mm
Bauart Scheibe
Kolben Einkolben
Aufnahme Schwimmsattel
Marke Brembo
Daten und Abmessungen
Reifenbreite vorne 90 mm 90 mm
Reifenhöhe vorne 90 % 90 %
Reifendurchmesser vorne 21 Zoll 21 Zoll
Reifenbreite hinten 110 mm 140 mm
Reifenhöhe hinten 100 % 80 %
Reifendurchmesser hinten 18 Zoll 18 Zoll
Radstand 1495 mm 1502 mm
Sitzhöhe von 960 mm 920 mm
Gewicht trocken 102,2 kg
Tankinhalt 10 l 13 l
Gewicht trocken (mit ABS) 147 kg
Führerscheinklassen A
Reichweite 308 km
CO²-Ausstoß kombiniert 99 g/km
Kraftstoffverbrauch kombiniert 4,21 l/100km
Standgeräusch 90 db

Stärken und Schwächen im Vergleich

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Fazit von wolf vom 01.11.2025:

Sie fährt einfacher als ihr Ruf. Der bärenstarke Motor lässt sich toll dosieren. Anders als bei der 150er drängt Dich die 250er nicht ständig dazu die Drehzahl zu erhöhen. Auf der anderen Seite verliert sie im Vergleich mit der 150er ein wenig vom spielerischen Charakter. Die Maschine ist bei harten Passagen eine goldrichtige Wahl.

Die umfangreiche Modellpflege, speziell was die Elektronik betrifft, macht die Husqvarna 701 Enduro zu einem noch besseren Motorrad, ohne dass es seine Gene verraten würde. Denn auch mit all den Fahrhilfen, bleibt sie ein Dualsportbike bzw. eine bärenstarke Alltagsenduro mit einem fast konkurrenzlosen Leistungsgewicht, das sowohl auf der Straße, als auch auf unbefestigten Wegen und im harten Gelände Spaß macht. Ob im Großstadtdschungel, bei der Pässehatz oder auf anspruchsvollen TET-Passagen – ihre Agilität überzeugt da wie dort und der auf 15.000 Kilometer erhöhte Service-Intervall macht die Husky auch für Reisende, die ein leichtes Motorrad für schwere Offroadabenteuer suchen, immer interessanter.

  • Praxistaugliches Fahrwerkssetup für einen breiten Einsatzbereich
  • Präzise Linienführung
  • Niedriges Vibrationsniveau im Sattel
  • Robuste Gesamterscheinung
  • Sehr praxistaugliche Details
  • Geringes Gewicht
  • Tolle Ergonomie im Sattel
  • Viel Bewegungsspielraum am Motorrad
  • Hochwertiges Fahrwerk
  • leichtfüßiger Gesamteindruck
  • Motor hat bei tiefen Drehzahlen zwar nicht viel Power, läuft aber stabil und berechenbar
  • 2-Takt Motor mit richtig guter Motorabstimmung
  • sehr tolle Laufkultur vom Motor
  • Sehr tolle Performance am Steilhang - gute Traktion, überraschend geringe Wheelyneigung
  • Plastics im Stiefelbereich wirken schnell stark verschlissen
  • Preise sind normalerweise immer Ansichtssache - in diesem Fall wirkt die ganze Palette jedoch durch die Bank gut aber teuer
  • Die Griffmulde beim Sitz ist zu weit vorne angebracht
  • Ständer muss etwas fummelig ausgeklappt werden
  • Bei längeren Passagen etwas anstrengend zu fahren
  • bärenstarker Einzylinder-Motor, 15.000 Kilometer Service-Intervall
  • ausgereifte Ergonomie
  • agiles Handling
  • voll einstellbares Fahrwerk
  • verbesserte Elektronik
  • optionales Rally-Pack mit vielen Einstellmöglichkeiten
  • Dynamic Slip Adjuster
  • geile Wheeliemaschine
  • LED-Scheinwerfer mit guter Nachtsicht
  • hohe Sitzhöhe, lange übersetzter erster Gang, Vorderbremse im harten Straßeneinsatz etwas zu schwach dimensioniert
  • gegenüber Vorgänger etwas erhöhtes Gewicht
  • Aufpreis für Rallypack bzw. Quickshifter


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