Husqvarna 701 Supermoto 2016 vs. Honda CB300R 2020
Bewertung
Husqvarna 701 Supermoto 2016 vs. Honda CB300R 2020 - Vergleich im Überblick
Der Husqvarna 701 Supermoto mit ihrem 4-Takt 1-Zylinder-Motor und einem Hubraum von 690 Kubik steht die Honda CB300R mit ihrem 4-Takt 1-Zylinder-Motor mit 286 Kubik gegenüber.
Das maximale Drehmoment der 701 Supermoto von 68 Newtonmeter bei 6.000 Touren bietet einen deutlich stärkeren Punch als die 28 Nm Drehmoment bei 7.500 Umdrehungen bei der CB300R.
Bei der 701 Supermoto federt vorne eine Telegabel Upside-Down von WP und hinten ein Federbein von WP. Die CB300R setzt vorne auf eine Telegabel Upside-Down mit 41 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten arbeitet ein Monofederbein.
Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Husqvarna vorne eine Einzelscheibe Vierkolben-Zange von Brembo und hinten eine Scheibe Einkolben-Zange von Brembo. Die Honda vertraut vorne auf eine Einzelscheibe mit 296 Millimeter Durchmesser und Vierkolben-Zange von Nissin. Hinten ist eine Scheibe mit 220 mm Durchmesser und Einkolben-Zange verbaut.
Bei der Bereifung setzt 701 Supermoto auf Schlappen mit den Maßen 120 / 70 - 17 vorne und 160 / 60 - 17 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der CB300R Reifen in den Größen 110/70-17 vorne und 150/60-17 hinten.
Der Radstand der Husqvarna 701 Supermoto misst 1.480 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 890 Millimeter. Die Honda CB300R ist von Radachse zu Radachse 1.352 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 799 Millimeter.
Mit einem fahrfertigen Gewicht von 145 kg ist die Husqvarna ähnlich schwer wie die Honda mit 143 kg.
In den Tank der 701 Supermoto passen 14 Liter Sprit. Bei der CB300R sind es 10 Liter Tankvolumen.
Von der Husqvarna 701 Supermoto gibt es aktuell 29 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der Honda CB300R sind derzeit 3 Modelle verfügbar. Für die Husqvarna gibt es aktuell 18 Suchanfragen am 1000PS Marktplatz, Honda wurde derzeit 7 Mal pro Monat gesucht.
Technische Daten im Vergleich
Husqvarna 701 Supermoto 2016 |
Honda CB300R 2020 |
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| Motor und Antrieb | ||
| Zylinderzahl | 1 | 1 |
| Taktung | 4-Takt | 4-Takt |
| Ventilsteuerung | Kipphebel, OHC | DOHC |
| Kühlung | flüssig | flüssig |
| Hubraum | 690 ccm | 286 ccm |
| Bohrung | 102 mm | 76 mm |
| Hub | 84,5 mm | 63 mm |
| Leistung | 67 PS | 31 PS |
| U/min bei Leistung | 7500 U/min | 8500 U/min |
| Drehmoment | 68 Nm | 27,5 Nm |
| U/min bei Drehmoment | 6000 U/min | 7500 U/min |
| Verdichtung | 12,6 | 10,7 |
| Starter | Elektro | Elektro |
| Kupplung | Antihopping | Mehrscheiben im Ölbad |
| Antrieb | Kette | Kette |
| Ventile pro Zylinder | 4 | |
| Gemischaufbereitung | Einspritzung | |
| Zündung | Transistor | |
| Getriebe | Gangschaltung | |
| Ganganzahl | 6 | |
| Chassis | ||
| Rahmen | Chrom-Molybdän | Stahl |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | Brücken |
| Lenkkopfwinkel | 66 Grad | |
| Fahrwerk vorne | ||
| Aufhängung | Telegabel Upside-Down | Telegabel Upside-Down |
| Marke | WP | |
| Durchmesser | 41 mm | |
| Federweg | 130 mm | |
| Fahrwerk hinten | ||
| Aufhängung | Zweiarmschwinge | Zweiarmschwinge |
| Aufnahme | Umlenkung | Pro-Link |
| Marke | WP | |
| Federbein | Monofederbein | |
| Federweg | 107 mm | |
| Bremsen vorne | ||
| Bauart | Einzelscheibe | Einzelscheibe |
| Kolben | Vierkolben | Vierkolben |
| Aufnahme | Festsattel | |
| Technologie | radial | radial |
| Marke | Brembo | Nissin |
| Durchmesser | 296 mm | |
| Betätigung | hydraulisch | |
| Bremsen hinten | ||
| Bauart | Scheibe | Scheibe |
| Kolben | Einkolben | Einkolben |
| Aufnahme | Schwimmsattel | |
| Marke | Brembo | |
| Durchmesser | 220 mm | |
| Daten und Abmessungen | ||
| Reifenbreite vorne | 120 mm | 110 mm |
| Reifenhöhe vorne | 70 % | 70 % |
| Reifendurchmesser vorne | 17 Zoll | 17 Zoll |
| Reifenbreite hinten | 160 mm | 150 mm |
| Reifenhöhe hinten | 60 % | 60 % |
| Reifendurchmesser hinten | 17 Zoll | 17 Zoll |
| Radstand | 1480 mm | 1352 mm |
| Sitzhöhe von | 890 mm | 799 mm |
| Gewicht fahrbereit (mit ABS) | 145 kg | 143 kg |
| Tankinhalt | 14 l | 10 l |
| Führerscheinklassen | A | A2 |
| Länge | 2012 mm | |
| Breite | 802 mm | |
| Höhe | 1052 mm | |
| Standgeräusch | 86 db | |
Stärken und Schwächen im Vergleich
Die 701 Supermoto ist das richtige Fahrzeug für Asphaltsurfer, die ein Motorrad als Spielzeug betrachten, ohne auf Alltagstauglichkeit verzichten zu wollen. Das ABS genügt auch sportlichen Ansprüchen, kann abgeschaltet werden, oder mittels "Dongle" aus dem Zubehör im Supermoto-Modus betrieben werden. Das Ride-by-Wire bietet drei verschiedene Fahrmodi zur Auswahl, die ebenfalls nur mit einem Extra während der Fahrt gewechselt werden können. Somit wären wir schon beim Wermutstropfen in der austro-schwedischen Melange: Einige Extras hätten wir gerne in der Serienausstattung gesehen. Dazu gehört auch der Aufkleber-Satz für die vielen weißen Flächen an der Verkleidung.
Die CB300R gehört mit 300ccm und 31 PS ganz klar in die Kategorie der exotischeren Vertretern unter den Nakedbikes. Sie mag zwar nicht das kräftigste Motorrad in ihrer Klasse sein, doch gehört sie mit Abstand zu den handlichsten ihrer Art. Die CB300R besitzt ein überaus leichtgängiges Einlenkverhalten, das fast schon mit der 125er gleichzustellen ist. Dabei kann das Bike jedoch mit einem stärkeren Motor und besserem Fahrwerk Punkte sammeln. Die Retro Optik ist bei der 300er Ausführung zusätzlich nochmals hochwertiger als bei der kleinen Schwester und stellt für uns eine echte Bereicherung für das A2-Segment dar.
- elegantes Design
- starke Bremsen
- hervorragend abgestimmter Motor
- guter Sound
- alltagstauglich
- einige nützliche Extras aufpreispflichtig
- Super leichtgängiges Handling
- Verarbeitungsqualität nochmal eine Schippe besser als die 125er
- Fahrwerk stellt einen guten Kompromiss aus Sportlichkeit und Komfort dar
- LED-Beleuchtung und IMU-ABS
- Leider geringfügiger ausgestattet als die Konkurrenz
- Etwas mehr PS aus dem 300 ccm Motor wären wünschenswert