Ducati Multistrada 950 S 2020 vs. Benelli TRK 702 2023

Benelli TRK 702 2023

Bewertung

Ducati Multistrada 950 S 2020
VS.
Benelli TRK 702 2023
 

Ducati Multistrada 950 S 2020 vs. Benelli TRK 702 2023 - Vergleich im Überblick

Der Ducati Multistrada 950 S mit ihrem 4-Takt 90 Grad V 2-Zylinder-Motor mit Einspritzung und einem Hubraum von 937 Kubik steht die Benelli TRK 702 mit ihrem 4-Takt Reihe 2-Zylinder-Motor mit 698 Kubik gegenüber. Die Ducati hat mit 113 PS bei 9.000 Umdrehungen einen mächtigen Leistungsvorsprung im Vergleich zur Benelli mit 76 PS bei 8.750 U / min.

Das maximale Drehmoment der Multistrada 950 S von 96 Newtonmeter bei 7.750 Touren bietet ordentlich mehr Schmalz als die 68 Nm Drehmoment bei 6.250 Umdrehungen bei der TRK 702.

Bei der Multistrada 950 S federt vorne eine in Druckstufe, Federvorspannung und Zugstufe verstellbare Telegabel Upside-Down von Kayaba mit 48 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten auf ein in Druckstufe, Federvorspannung und Zugstufe verstellbares Monofederbein von Sachs. Die TRK 702 setzt vorne auf eine in Druckstufe, Federvorspannung und Zugstufe verstellbare Telegabel Upside-Down von Marzocchi mit 50 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten arbeitet auf ein in Federvorspannung, Zugstufe verstellbares Monofederbein.

Die Ducati Multistrada 950 S bietet mit 170 mm vorne und 170 mm hinten einen spürbar längeren Federweg als die Benelli TRK 702 mit 140 mm vorne und 168 mm hinten.

Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Ducati vorne eine Doppelscheibe mit 320 Millimeter Durchmesser und Vierkolben-Zange von Brembo und hinten eine Scheibe mit 265 Millimeter Durchmesser und Zweikolben-Zange. Die Benelli vertraut vorne auf eine Doppelscheibe mit 320 Millimeter Durchmesser und Vierkolben-Zange. Hinten ist eine Scheibe mit 260 mm Durchmesser und Einkolben-Zange verbaut.

Bei der Bereifung setzt Multistrada 950 S auf Schlappen mit den Maßen 120 / 70 - 19 vorne und 170 / 60 - 17 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der TRK 702 Reifen in den Größen 120/70-17 vorne und 160/60-17 hinten.

Der Radstand der Ducati Multistrada 950 S misst 1.594 Millimeter, die Sitzhöhe reicht von 820 bis 760 Millimeter. Die Benelli TRK 702 ist von Radachse zu Radachse 1.504 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 790 Millimeter.

Mit einem fahrfertigen Gewicht von 235 kg ist die Benelli ähnlich schwer wie die Ducati mit 230 kg.

In den Tank der Multistrada 950 S passen 20 Liter Sprit. Bei der TRK 702 sind es ebenfalls 20 Liter Tankvolumen.

Von der Ducati Multistrada 950 S gibt es aktuell 5 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der Benelli TRK 702 sind derzeit 17 Modelle verfügbar. Für die Ducati gibt es aktuell 26 Suchanfragen am 1000PS Marktplatz, Benelli wurde derzeit 28 Mal pro Monat gesucht.

Technische Daten im Vergleich

Ducati Multistrada 950 S 2020

Benelli TRK 702 2023

Ducati Multistrada 950 S 2020 Benelli TRK 702 2023
Motor und Antrieb
Motorbauart V Reihe
Grad 90
Zylinderzahl 2 2
Taktung 4-Takt 4-Takt
Ventile pro Zylinder 4 4
Ventilsteuerung Desmodromik, DOHC DOHC
Kühlung flüssig flüssig
Hubraum 937 ccm 698 ccm
Bohrung 94 mm 83 mm
Hub 67,5 mm 64,5 mm
Leistung 113 PS 76,2 PS
U/min bei Leistung 9000 U/min 8750 U/min
Drehmoment 96,2 Nm 68,2 Nm
U/min bei Drehmoment 7750 U/min 6250 U/min
Verdichtung 12,6 11,6
Gemischaufbereitung Einspritzung Einspritzung
Starter Elektro Elektro
Kupplung Mehrscheiben im Ölbad Mehrscheiben im Ölbad
Antrieb Kette Kette
Getriebe Gangschaltung Gangschaltung
Ganganzahl 6 6
Schmierung Druckumlauf
Chassis
Rahmen Stahl Stahl
Rahmenbauart Gitterrohr
Lenkkopfwinkel 64,8 Grad
Nachlauf 105,7 mm
Fahrwerk vorne
Aufhängung Telegabel Upside-Down Telegabel Upside-Down
Marke Kayaba Marzocchi
Durchmesser 48 mm 50 mm
Federweg 170 mm 140 mm
Einstellmöglichkeit Druckstufe, Federvorspannung, Zugstufe Druckstufe, Federvorspannung, Zugstufe
Fahrwerk hinten
Aufhängung Zweiarmschwinge Zweiarmschwinge
Material Aluminium Aluminium
Federbein Monofederbein Monofederbein
Aufnahme Umlenkung direkt
Marke Sachs
Federweg 170 mm 168 mm
Einstellmöglichkeit Druckstufe, Federvorspannung, Zugstufe Federvorspannung, Zugstufe
Bremsen vorne
Bauart Doppelscheibe Doppelscheibe
Durchmesser 320 mm 320 mm
Kolben Vierkolben Vierkolben
Betätigung hydraulisch
Technologie radial, Monoblock
Marke Brembo
Bremsen hinten
Bauart Scheibe Scheibe
Durchmesser 265 mm 260 mm
Kolben Zweikolben Einkolben
Fahrassistenzsysteme
Assistenzsysteme ABS, elektronisch einstellbares Fahrwerk, Fahrmodi, Schaltassistent, Traktionskontrolle ABS
Daten und Abmessungen
Reifenbreite vorne 120 mm 120 mm
Reifenhöhe vorne 70 % 70 %
Reifendurchmesser vorne 19 Zoll 17 Zoll
Reifenbreite hinten 170 mm 160 mm
Reifenhöhe hinten 60 % 60 %
Reifendurchmesser hinten 17 Zoll 17 Zoll
Radstand 1594 mm 1504 mm
Sitzhöhe von 820 mm 790 mm
Sitzhöhe bis 760 mm
Gewicht trocken (mit ABS) 207 kg
Gewicht fahrbereit (mit ABS) 230 kg 235 kg
Tankinhalt 20 l 20 l
Führerscheinklassen A A2
Länge 2198 mm
Breite 925 mm
Höhe 1440 mm
Ausstattung
Ausstattung Windschild verstellbar LED Tagfahrlicht, LED-Scheinwerfer, TFT Display

Stärken und Schwächen im Vergleich

Ducati Multistrada 950 S 2019

Ducati Hypermotard 950 vs. Multistrada 950 S Test 2019

Fazit von vauli vom 15.07.2019:

Benelli TRK 702 2023

Erster Fahreindruck der neuen Benelli TRK 702

Fazit von FunkyFrankee vom 16.11.2023:

Die Multistrada 950 S verbindet geschickt mehrere Ducati-Modelle zu einer bedenständigen Reiseenduro der oberen Mittelklasse. Die Optik übernimmt sie nach wie vor nahezu unverändert von der großen Multistrada 1260 - was ihr natürlich enormes Prestige verleiht. Der 114 PS starke Motor stammt von der Hypermotard-Serie und obwohl die kleine Multi S ganze 30 Kilo mehr schleppen muss als die Hypermotard 950, kann sie durchaus flott bewegt werden. Dass der Komfort insgesamt sehr groß geschrieben wird, sollte auf einer Reiseenduro eigentlich klar sein, ausgestattet mit reichhaltiger Elektronik kann sie alles, was ein modernes Touring-Eisen können muss und bietet mit dem elektronisch verstellbaren Skyhook-Fahrwerk auch noch ein extrem feines Extra.

Die Benelli überzeugt mit ausreichender Qualität zum einem genialen Preis. Während Adrenalinjunkies und Kurvenjäger dieses Motorrad eventuell als langweilig Einstufen, bietet es für Einsteiger im Adventure Segment den perfekten Mix aus Komfort, Laufruhe und Standfestigkeit.

  • elektronisch verstellbares Skyhook-Fahrwerk
  • elegante Optik der großen 1260er-Schwestern
  • kultiviertes Triebwerk
  • standfeste Bremsen
  • gemütliche Sitzposition
  • umfangreiches Elektronik-Paket
  • gutes, höhenverstellbares Windschild
  • teuer
  • tief in der Maschine integrierter Sattel ist nicht jedermanns Sache
  • für eine Enduro kaum geländetauglich
  • Sehr Preiswert
  • Beleuchtete Schalter
  • USB C Port
  • Komfort für Sozius
  • Für eine Reiseenduro sehr straßenorientiert
  • Der Motor und das Fahrwerk erwecken kein Wow-Effekt
  • Kein Tempomat verfügbar
  • Serienmäßig keine Griffheizung montiert


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