Ducati Hypermotard 950 2024 vs. Triumph Speed Triple 1200 RS 2024

Ducati Hypermotard 950 2024

Triumph Speed Triple 1200 RS 2024

Bewertung

Ducati Hypermotard 950 2024
VS.
Triumph Speed Triple 1200 RS 2024
 

Ducati Hypermotard 950 2024 vs. Triumph Speed Triple 1200 RS 2024 - Vergleich im Überblick

Der Ducati Hypermotard 950 mit ihrem 4-Takt 90 Grad V 2-Zylinder-Motor mit Einspritzung und einem Hubraum von 937 Kubik steht die Triumph Speed Triple 1200 RS mit ihrem 4-Takt Reihe 3-Zylinder-Motor mit 1.160 Kubik gegenüber. Die Triumph hat mit 180 PS bei 10.750 Umdrehungen einen mächtigen Leistungsvorsprung im Vergleich zur Ducati mit 114 PS bei 9.000 U / min.

Das maximale Drehmoment der Speed Triple 1200 RS von 125 Newtonmeter bei 9.000 Touren bietet ordentlich mehr Schmalz als die 96 Nm Drehmoment bei 7.250 Umdrehungen bei der Hypermotard 950.

Bei der Hypermotard 950 federt vorne eine in Druckstufe, Federvorspannung und Zugstufe verstellbare Telegabel Upside-Down von Marzocchi mit 45 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten auf ein in Federvorspannung, Zugstufe verstellbares Monofederbein von Sachs. Die Speed Triple 1200 RS setzt vorne auf eine in Druckstufe, Federvorspannung und Zugstufe verstellbare Telegabel Upside-Down von Öhlins mit 43 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten arbeitet auf ein in Druckstufe, Federvorspannung und Zugstufe verstellbares Monofederbein von Öhlins.

Die Ducati Hypermotard 950 hat mit 170 mm vorne und 150 mm hinten ein einen deutlich längeren Federweg als die Triumph Speed Triple 1200 RS mit 120 mm vorne und 120 mm hinten.

Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Ducati vorne eine Doppelscheibe mit 320 Millimeter Durchmesser und Vierkolben-Zange von Brembo und hinten eine Scheibe mit 245 Millimeter Durchmesser und Zweikolben-Zange von Brembo. Die Triumph vertraut vorne auf eine Doppelscheibe mit 320 Millimeter Durchmesser und Vierkolben-Zange von Brembo. Hinten ist eine Scheibe mit 220 mm Durchmesser und Zweikolben-Zange von Brembo verbaut.

Bei der Bereifung setzt Hypermotard 950 auf Schlappen mit den Maßen 120 / 70 - 17 vorne und 180 / 55 - 17 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der Speed Triple 1200 RS Reifen in den Größen 120/70-17 vorne und 190/55-17 hinten.

Der Radstand der Ducati Hypermotard 950 misst 1.493 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 890 Millimeter. Die Triumph Speed Triple 1200 RS ist von Radachse zu Radachse 1.445 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 830 Millimeter.

In den Tank der Hypermotard 950 passen 14,5 Liter Sprit. Bei der Speed Triple 1200 RS sind es 15,5 Liter Tankvolumen.

Der aktuelle Durchschnittspreis der Ducati Hypermotard 950 beträgt in unserer Neu- und Gebrauchtmotorradbörse 12.318 Euro und ist damit spürbar günstiger als der Preis der Triumph Speed Triple 1200 RS mit 16.593 Euro im Durchschnitt.

Von der Ducati Hypermotard 950 gibt es aktuell 13 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der Triumph Speed Triple 1200 RS sind derzeit 48 Modelle verfügbar. Damit hast du gute Chancen, eines der Modelle in deiner Nähe zu finden. Für die Ducati gibt es aktuell 10 Suchanfragen am 1000PS Marktplatz, Triumph wurde derzeit 10 Mal pro Monat gesucht.

Technische Daten im Vergleich

Ducati Hypermotard 950 2024

Triumph Speed Triple 1200 RS 2024

Ducati Hypermotard 950 2024 Triumph Speed Triple 1200 RS 2024
Motor und Antrieb
Motorbauart V Reihe
Grad 90
Zylinderzahl 2 3
Taktung 4-Takt 4-Takt
Ventile pro Zylinder 4 4
Ventilsteuerung Desmodromik DOHC
Kühlung flüssig flüssig
Hubraum 937 ccm 1160 ccm
Bohrung 94 mm 90 mm
Hub 67,5 mm 60,8 mm
Leistung 114 PS 180 PS
U/min bei Leistung 9000 U/min 10750 U/min
Drehmoment 96 Nm 125 Nm
U/min bei Drehmoment 7250 U/min 9000 U/min
Verdichtung 13,3 13,2
Gemischaufbereitung Einspritzung Einspritzung
Drosselklappendurchmesser 53 mm
Starter Elektro Elektro
Kupplung Mehrscheiben im Ölbad, Antihopping Mehrscheiben im Ölbad
Antrieb Kette Kette
Getriebe Gangschaltung Gangschaltung
Ganganzahl 6 6
Chassis
Rahmen Stahl Aluminium
Rahmenbauart Gitterrohr Brücken
Lenkkopfwinkel 65 Grad 23,9 Grad
Nachlauf 104 mm 104,7 mm
Fahrwerk vorne
Aufhängung Telegabel Upside-Down Telegabel Upside-Down
Marke Marzocchi Öhlins
Durchmesser 45 mm 43 mm
Federweg 170 mm 120 mm
Einstellmöglichkeit Druckstufe, Federvorspannung, Zugstufe Druckstufe, Federvorspannung, Zugstufe
Fahrwerk hinten
Aufhängung Einarmschwinge Einarmschwinge
Material Aluminium Aluminium
Federbein Monofederbein Monofederbein
Aufnahme Umlenkung
Marke Sachs Öhlins
Federweg 150 mm 120 mm
Einstellmöglichkeit Federvorspannung, Zugstufe Druckstufe, Federvorspannung, Zugstufe
Bremsen vorne
Bauart Doppelscheibe Doppelscheibe
Durchmesser 320 mm 320 mm
Kolben Vierkolben Vierkolben
Aufnahme Semi-Schwimmsattel Schwimmsattel
Betätigung hydraulisch hydraulisch
Technologie radial, Monoblock radial, Monoblock
Marke Brembo Brembo
Bremsen hinten
Bauart Scheibe Scheibe
Durchmesser 245 mm 220 mm
Kolben Zweikolben Zweikolben
Marke Brembo Brembo
Fahrassistenzsysteme
Assistenzsysteme ABS, Fahrmodi, Kurven-ABS, Ride by Wire, Schaltassistent, Traktionskontrolle, Wheelie-Kontrolle ABS, Fahrmodi, Kurven-ABS, Ride by Wire, Traktionskontrolle
Daten und Abmessungen
Reifenbreite vorne 120 mm 120 mm
Reifenhöhe vorne 70 % 70 %
Reifendurchmesser vorne 17 Zoll 17 Zoll
Reifenbreite hinten 180 mm 190 mm
Reifenhöhe hinten 55 % 55 %
Reifendurchmesser hinten 17 Zoll 17 Zoll
Länge 2100 mm 2090 mm
Breite 860 mm 792 mm
Höhe 1150 mm 1089 mm
Radstand 1493 mm 1445 mm
Sitzhöhe von 890 mm 830 mm
Gewicht trocken (mit ABS) 176 kg
Gewicht fahrbereit (mit ABS) 198 kg 198 kg
Tankinhalt 14,5 l 15,5 l
Führerscheinklassen A A
Reichweite 273 km 276 km
CO²-Ausstoß kombiniert 123 g/km 130 g/km
Kraftstoffverbrauch kombiniert 5,3 l/100km 5,6 l/100km
Standgeräusch 97 db 98 db
Höchstgeschwindigkeit 245 km/h
Ausstattung
Ausstattung Connectivity, TFT Display

Stärken und Schwächen im Vergleich

Ducati Hypermotard 950 2019

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Fazit von Der Horvath vom 13.10.2019:

Triumph Speed Triple 1200 RS 2025

Rennstreckenbericht Triumph Speed Triple 1200 RS 2025

Fazit von Alessio vom 04.09.2025:

Ein wahres Poserbike, das sich auf der Landstraße alles andere als verstecken muss. Auf der Ducati Hypermotard fühlt man sich automatisch cooler - das beginnt beim Befeuern des herrlichen V2 und endet wenn man völlig erschöpft vom Sattel steigt. Denn im Vergleich zu anderen Supermotos will die Ducati Hypermotard 950 entschlossen bewegt werden und das fordert permanente Konzentration. Doch dafür belohnt sie mit brachialer Beschleunigung und einer stabilen Kurvenlage - egal bei welchem Tempo. Möchte man es noch sportlicher angehen und vielleicht hin und wieder einen Abstecher auf die Rennstrecke machen, sollte man zur SP-Variante greifen. Doch für selbstbewusste Landstraßen-Jäger eine hervorragende Wahl!

Die hochwertigen Federwerkselemente mit dem semiaktiven Öhlins-Fahrwerk, die Bremboanlage mit Brembobremszylinder, der Topklasse Quickshifter und das Prachtstück an Motor, der in der Triumph Speed Triple 1200 RS verbaut ist, machen aus ihr ein Motorrad das den Namenskürzel „RS“ nicht aus Marketinggründen trägt, sondern weil es sich ihn verdient hat. Einzig und allein der mangelnde Windschutz hat mir zu schaffen gemacht, denn jeder der schon über 200 km/h auf einem Nakedbike gefahren ist, weiß wie anstrengend das ist, auch wenn man sich so klein wie möglich macht. Wer also vor hat sie öfters auf der Rennstrecke zu bewegen, der könnte in eine Form von Windschutz investieren. Alles in allem ist es ein fantastisches Allrounder-Bike, das ihren Wert auf der Rennstrecke bewiesen hat. Auf der einen Seite ist es dank seiner Agilität und seines Drehmoments ein überragend spaßiges Landstraßenmotorrad. Auf der anderen Seite ist es dank seiner Spitzenleistung, Premiumausstattung und Stabilität eine scharfe Waffe auf der Rennstrecke, die sich vor keiner Supersportlerin verstecken muss.

  • kraftvoller V2
  • herrliche Optik
  • umfangreiches Elektronikpaket
  • potente Fahrwerks- und Bremskomponenten
  • überraschend alltagstauglich
  • hochwertige Verarbeitung
  • Features wie Schaltautomat aufpreispflichtig
  • hervorragendes elektronisches Öhlins-Fahrwerk mit breitem Einstellbereich
  • top Bremsen
  • super Quickshifter
  • vertrauenserweckendes Fahrverhalten
  • makelloses Motoransprechverhalten
  • präzise Anti-Hopping-Kupplung
  • vielseitig von Landstraßenkomfort bis Rennstreckenspaß
  • neue Front Wheel Lift Control mit praxistauglichen 4 Einstellstufen
  • tolle Oberkörper- Ergonomie
  • hohe Ausstattungsqualität
  • gutes Feedback vom Vorder- und Hinterrad
  • leicht mit 199 kg fahrfertig
  • begrenzter Lenkeinschlag für Rangiermanöver
  • Bedienkonzept und Handy App bieten immer noch Verbesserungspotential
  • auf der Rennstrecke kein Windschutz

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