Ducati Diavel Carbon 2012 vs. Kawasaki Z1000 2012
Bewertung
Ducati Diavel Carbon 2012 vs. Kawasaki Z1000 2012 - Vergleich im Überblick
Der Ducati Diavel Carbon mit ihrem Motor und einem Hubraum von 1.198 Kubik steht die Kawasaki Z1000 mit ihrem 4-Takt Reihe 4-Zylinder-Motor mit 1.043 Kubik gegenüber.
Das maximale Drehmoment der Diavel Carbon von 128 Newtonmeter bei 8.000 Touren bietet etwas mehr Schub als die 110 Nm Drehmoment bei 7.800 Umdrehungen bei der Z1000.
Bei der Diavel Carbon federt vorne eine Telegabel Upside-Down von Marzocchi und hinten ein Monofederbein von Marzocchi. Die Z1000 setzt vorne auf eine in Druckstufe, Federvorspannung und Zugstufe verstellbare Telegabel Upside-Down.
Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Ducati vorne eine Vierkolben-Zange von Brembo und hinten eine Scheibe Zweikolben-Zange. Die Kawasaki vertraut vorne auf eine Doppelscheibe Vierkolben-Zange. Hinten ist eine Scheibe Einkolben-Zange verbaut.
Bei der Bereifung setzt Diavel Carbon auf Schlappen mit den Maßen 120 / 70 - 17 vorne und 240 / 45 - 17 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der Z1000 Reifen in den Größen 120/70-17 vorne und 190/50-17 hinten.
Der Radstand der Ducati Diavel Carbon misst 1.590 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 770 Millimeter. Die Kawasaki Z1000 ist von Radachse zu Radachse 1.440 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 815 Millimeter.
In den Tank der Diavel Carbon passen 17 Liter Sprit. Bei der Z1000 sind es 15 Liter Tankvolumen.
Von der Ducati Diavel Carbon gibt es aktuell 9 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der Kawasaki Z1000 sind derzeit 73 Modelle verfügbar. Für die Ducati gibt es aktuell 14 Suchanfragen am 1000PS Marktplatz, Kawasaki wurde derzeit 13 Mal pro Monat gesucht.
Technische Daten im Vergleich
Ducati Diavel Carbon 2012 |
Kawasaki Z1000 2012 |
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| Motor und Antrieb | ||
| Ventilsteuerung | Desmodromik | |
| Hubraum | 1198,4 ccm | 1043 ccm |
| Bohrung | 106 mm | 77 mm |
| Hub | 67,9 mm | 56 mm |
| Leistung | 162 PS | 138 PS |
| U/min bei Leistung | 9500 U/min | 9600 U/min |
| Drehmoment | 127,5 Nm | 110 Nm |
| U/min bei Drehmoment | 8000 U/min | 7800 U/min |
| Verdichtung | 11,5 | 11,8 |
| Kupplung | Mehrscheiben im Ölbad, Antihopping | Mehrscheiben im Ölbad |
| Antrieb | Kette | Kette |
| Ganganzahl | 6 | 6 |
| Motorbauart | Reihe | |
| Zylinderzahl | 4 | |
| Taktung | 4-Takt | |
| Kühlung | flüssig | |
| Starter | Elektro | |
| Zündung | Digital | |
| Chassis | ||
| Rahmen | Stahl | Aluminium |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | Doppelschleife |
| Fahrwerk vorne | ||
| Aufhängung | Telegabel Upside-Down | Telegabel Upside-Down |
| Marke | Marzocchi | |
| Einstellmöglichkeit | Druckstufe, Federvorspannung, Zugstufe | |
| Fahrwerk hinten | ||
| Aufhängung | Einarmschwinge | |
| Federbein | Monofederbein | |
| Marke | Marzocchi | |
| Aufnahme | direkt | |
| Einstellmöglichkeit | Druckstufe, Federvorspannung, Zugstufe | |
| Bremsen vorne | ||
| Kolben | Vierkolben | Vierkolben |
| Technologie | radial, Monoblock | radial, Petal |
| Marke | Brembo | |
| Bauart | Doppelscheibe | |
| Aufnahme | Semi-Schwimmsattel | |
| Bremsen hinten | ||
| Bauart | Scheibe | Scheibe |
| Kolben | Zweikolben | Einkolben |
| Aufnahme | Festsattel | |
| Daten und Abmessungen | ||
| Reifenbreite vorne | 120 mm | 120 mm |
| Reifenhöhe vorne | 70 % | 70 % |
| Reifendurchmesser vorne | 17 Zoll | 17 Zoll |
| Reifenbreite hinten | 240 mm | 190 mm |
| Reifenhöhe hinten | 45 % | 50 % |
| Reifendurchmesser hinten | 17 Zoll | 17 Zoll |
| Länge | 2257 mm | 2095 mm |
| Höhe | 1192 mm | 1085 mm |
| Radstand | 1590 mm | 1440 mm |
| Sitzhöhe von | 770 mm | 815 mm |
| Gewicht trocken (mit ABS) | 205 kg | |
| Gewicht fahrbereit (mit ABS) | 234 kg | |
| Tankinhalt | 17 l | 15 l |
| Führerscheinklassen | A | A |
| Breite | 805 mm | |
| Gewicht fahrbereit | 221 kg | |
Stärken und Schwächen im Vergleich
Wie man es auch dreht und wendet, bei zwei so eigenständigen Cruiser-Prachtexemplaren ist es kaum möglich, einen Sieger zu küren. Rein von der Fahraktivität her hat natürlich die Ducati Davel die Nase vorne, vor allem im engeren Geläuf kommt ihr die bessere Schräglagenfreiheit und die sportlichere Sitzposition zugute. Dass sich diese beiden grundverschiedenen Motorräder dennoch im gleichen Segment tummeln, zeigt wieder mal, wie sehr es die Hersteller mittlerweile verstehen, jede noch so kleine und extravagante Nische mit interessanten Maschinen zu befüllen.
Insgesamt ist die neue Z1000 also eine rundum geglückte Weiterentwicklung der Vorgängerin. Dass eine Traktionskontrolle fehlt ist eher ein Marketing Problem, als ein Problem der Endkunden.
- Ebenso kräftiger wie kultivierter Motor
- brachialer Antritt
- ausgefallene Optik
- trotz breiten 240er-Hinterreifens agiles Handling
- straffes Fahrwerk
- sehr gute Bremsen
- Schuhe/Stiefel werden bei flotter Fahrweise abgeschliffen
- ruckelt im Schiebebetrieb
- läßt kein gemütliches Cruisen zu
- in der Carbon-Version sehr hoher Preis
- kräftiger Motor
- satter Sound
- eigenwilliges Design
- keine Traktionskontrolle
- nervöses Fahrwerk