Ducati 1098 S 2011 vs. BMW S 1000 RR 2011
Bewertung
Ducati 1098 S 2011 vs. BMW S 1000 RR 2011 - Vergleich im Überblick
Der Ducati 1098 S mit ihrem 2-Zylinder-Motor und einem Hubraum von 1.198 Kubik steht die BMW S 1000 RR mit ihrem 4-Takt Reihe 4-Zylinder-Motor mit 999 Kubik gegenüber. Die BMW bietet mit 192 PS bei 13.000 Umdrehungen einen spürbaren Unterschied im Vergleich zur Ducati mit 170 PS bei 9.750 U / min.
Das maximale Drehmoment der 1098 S von 131 Newtonmeter bei 8.000 Touren bietet etwas mehr Schub als die 112 Nm Drehmoment bei 9.750 Umdrehungen bei der S 1000 RR.
Bei der 1098 S federt vorne eine Telegabel Upside-Down von Öhlins und hinten ein Monofederbein von Öhlins. Die S 1000 RR setzt vorne auf eine Telegabel konventionell.
Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Ducati vorne eine Vierkolben-Zange von Brembo und hinten eine Scheibe Zweikolben-Zange. Die BMW vertraut vorne auf eine Doppelscheibe Vierkolben-Zange. Hinten ist eine Scheibe Einkolben-Zange verbaut.
Bei der Bereifung setzt 1098 S auf Schlappen mit den Maßen 120 / 70 - 17 vorne und 190 / 55 - 17 hinten.
Der Radstand der Ducati 1098 S misst 1.430 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 820 Millimeter. Die BMW S 1000 RR ist von Radachse zu Radachse 1.432 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 820 Millimeter.
Mit einem Trockengewicht von 183 kg ist die BMW deutlich schwerer als die Ducati mit 168 kg.
In den Tank der 1098 S passen 18 Liter Sprit. Bei der S 1000 RR sind es 17,5 Liter Tankvolumen.
Der aktuelle Durchschnittspreis der Ducati 1098 S beträgt in unserer Neu- und Gebrauchtmotorradbörse 8.792 Euro und ist damit deutlich günstiger als der Preis der BMW S 1000 RR mit 15.804 Euro im Durchschnitt.
Von der Ducati 1098 S gibt es aktuell 3 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der BMW S 1000 RR sind derzeit 71 Modelle verfügbar. Für die Ducati gibt es aktuell 1 Suchanfragen am 1000PS Marktplatz, BMW wurde derzeit 92 Mal pro Monat gesucht.
Technische Daten im Vergleich
Ducati 1098 S 2011 |
BMW S 1000 RR 2011 |
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| Motor und Antrieb | ||
| Zylinderzahl | 2 | 4 |
| Ventile pro Zylinder | 4 | |
| Ventilsteuerung | Desmodromik | |
| Kühlung | flüssig | |
| Hubraum | 1198,4 ccm | 999 ccm |
| Bohrung | 106 mm | 80 mm |
| Hub | 67,9 mm | 49,7 mm |
| Leistung | 170 PS | 192 PS |
| U/min bei Leistung | 9750 U/min | 13000 U/min |
| Drehmoment | 131,4 Nm | 112 Nm |
| U/min bei Drehmoment | 8000 U/min | 9750 U/min |
| Verdichtung | 12,7 | 13 |
| Kupplung | Mehrscheiben im Ölbad, Trocken, Antihopping | Mehrscheiben im Ölbad, Antihopping |
| Antrieb | Kette | Kette |
| Motorbauart | Reihe | |
| Taktung | 4-Takt | |
| Ganganzahl | 6 | |
| Fahrwerk vorne | ||
| Aufhängung | Telegabel Upside-Down | Telegabel konventionell |
| Technologie | TiN-Beschichtung | |
| Marke | Öhlins | |
| Fahrwerk hinten | ||
| Aufhängung | Einarmschwinge | Zweiarmschwinge |
| Federbein | Monofederbein | |
| Marke | Öhlins | |
| Bremsen vorne | ||
| Kolben | Vierkolben | Vierkolben |
| Technologie | radial, Monoblock | radial |
| Marke | Brembo | |
| Bauart | Doppelscheibe | |
| Aufnahme | Festsattel | |
| Betätigung | hydraulisch | |
| Bremsen hinten | ||
| Bauart | Scheibe | Scheibe |
| Kolben | Zweikolben | Einkolben |
| Aufnahme | Schwimmsattel | |
| Fahrassistenzsysteme | ||
| Assistenzsysteme | Traktionskontrolle | |
| Daten und Abmessungen | ||
| Reifenbreite vorne | 120 mm | 120 mm |
| Reifenhöhe vorne | 70 % | 70 % |
| Reifendurchmesser vorne | 17 Zoll | |
| Reifenbreite hinten | 190 mm | 190 mm |
| Reifenhöhe hinten | 55 % | 55 % |
| Reifendurchmesser hinten | 17 Zoll | |
| Länge | 2100 mm | 2056 mm |
| Höhe | 1100 mm | 1138 mm |
| Radstand | 1430 mm | 1432 mm |
| Sitzhöhe von | 820 mm | 820 mm |
| Gewicht trocken | 168 kg | 183 kg |
| Tankinhalt | 18 l | 17,5 l |
| Führerscheinklassen | A | A |
| Breite | 826 mm | |
| Gewicht fahrbereit | 204 kg | |
| Gewicht fahrbereit (mit ABS) | 207 kg | |
Stärken und Schwächen im Vergleich
Bei der Duc sind sämtliche Anzeigeinstrumente in einem einzigen Dashboard integriert. Echte Rennfahrer haben so etwas schon längst auf ihren Ringeisen montiert, hier allerdings natürlich serienmäßig.
Mit harten Fakten kann die BMW auch 2015 noch punkten. Wer auf Spitzenleistung steht, muss die BMW kaufen. Sie dreht oben unglaublich kraftvoll aus und fährt den Rest des Feldes ab 200 davon. Große und schwere Piloten werden davon noch mehr profitieren können. BMW hat es sich bei der Maschine nicht leicht gemacht und ein sehr universelles Motorrad auf die Beine gestellt. Würde man einen Vergleichstest mit 50 verschiedenen Piloten (vom Rookie bis zum Profi) machen, dann wird die BMW den besten Schnitt von allen 1000er Bikes hinlegen. Das elektronische Fahrwerk, aber auch die Fahrhilfen machen die Profis schnell und die Einsteiger sind sicher unterwegs. Eine Top Empfehlung für eine sehr breite Zielgruppe. Sehr schnelle Hobbypiloten werden mit dem Serienfahrwerk nicht 100% zufrieden sein. Wer das Fahrwerk nicht umbauen möchte, der sollte eher zu einer R1M, einer Panigale S oder auch einer RSV RF greifen. Wer ohnehin umbaut, der findet mit der S 1000 RR die stärkste und universellste Basis vor. Überraschenderweise fährt die bärenstarke Maschine auch auf der Landstraße sehr gut. Sieht insgesamt nach einem Kompromiss aus der sich aber in der Praxis niemals so anfühlt.
- Angenehme Sitzposition
- stabiles Fahrverhalten
- tolle Bremsanlage
- stabile Brembo Monoblock Sättel
- hochwertige Verarbeitung.
- Motorleistung fehlt im Vergleich zu 1000ern aus Japan
- grandioser Schaltassistent
- unglaublich starker und drehfreudiger Motor
- tolles Zubehörprogramm
- renntaugliches Datalogging Tool und Kalibrationstool verfügbar
- Fahrwerk in der Hand von Profis schnell am Limit