BMW S 1000 RR 2014 vs. Triumph Rocket III 2009
Bewertung
BMW S 1000 RR 2014 vs. Triumph Rocket III 2009 - Vergleich im Überblick
Der BMW S 1000 RR mit ihrem 4-Takt Reihe 4-Zylinder-Motor und einem Hubraum von 999 Kubik steht die Triumph Rocket III mit ihrem Reihe 3-Zylinder-Motor mit 2.294 Kubik gegenüber. Die BMW hat mit 192 PS bei 13.000 Umdrehungen ein ordentliches Mehr an Leistung im Vergleich zur Triumph mit 140 PS bei 6.000 U / min.
Das maximale Drehmoment der Rocket III von 200 Newtonmeter bei 2.500 Touren bietet einen deutlich stärkeren Punch als die 112 Nm Drehmoment bei 9.750 Umdrehungen bei der S 1000 RR.
Bei der S 1000 RR federt vorne eine Telegabel konventionell. Die Rocket III setzt vorne auf eine Telegabel Upside-Down von Kayaba und hinten arbeitet ein Stereo-Federbeine von Kayaba.
Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der BMW vorne eine Doppelscheibe Vierkolben-Zange und hinten eine Scheibe Einkolben-Zange. Die Triumph vertraut vorne auf eine Vierkolben-Zange von Nissin. Hinten ist eine Scheibe Zweikolben-Zange von Brembo verbaut.
Bei der Bereifung setzt S 1000 RR auf Schlappen mit den Maßen 120 / 70 - 17 vorne und 190 / 55 - 17 hinten.
Der Radstand der BMW S 1000 RR misst 1.432 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 820 Millimeter. Die Triumph Rocket III ist von Radachse zu Radachse 1.695 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 740 Millimeter.
In den Tank der S 1000 RR passen 17,5 Liter Sprit. Bei der Rocket III sind es 24 Liter Tankvolumen.
Von der BMW S 1000 RR gibt es aktuell 72 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der Triumph Rocket III sind derzeit 3 Modelle verfügbar. Für die BMW gibt es aktuell 87 Suchanfragen am 1000PS Marktplatz, Triumph wurde derzeit 20 Mal pro Monat gesucht.
Technische Daten im Vergleich
BMW S 1000 RR 2014 |
Triumph Rocket III 2009 |
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| Motor und Antrieb | ||
| Motorbauart | Reihe | Reihe |
| Zylinderzahl | 4 | 3 |
| Taktung | 4-Takt | |
| Hubraum | 999 ccm | 2294 ccm |
| Bohrung | 80 mm | 101,6 mm |
| Hub | 49,7 mm | 94,3 mm |
| Leistung | 192 PS | 140 PS |
| U/min bei Leistung | 13000 U/min | 6000 U/min |
| Drehmoment | 112 Nm | 200 Nm |
| U/min bei Drehmoment | 9750 U/min | 2500 U/min |
| Verdichtung | 13 | |
| Kupplung | Mehrscheiben im Ölbad, Antihopping | |
| Antrieb | Kette | Kardan |
| Ganganzahl | 6 | |
| A2-Drosselung möglich | ja | |
| Ventilsteuerung | DOHC | |
| Kühlung | flüssig | |
| Chassis | ||
| Rahmen | Aluminium | |
| Rahmenbauart | Brücken | |
| Fahrwerk vorne | ||
| Aufhängung | Telegabel konventionell | Telegabel Upside-Down |
| Marke | Kayaba | |
| Fahrwerk hinten | ||
| Aufhängung | Zweiarmschwinge | |
| Federbein | Stereo-Federbeine | |
| Marke | Kayaba | |
| Bremsen vorne | ||
| Bauart | Doppelscheibe | |
| Kolben | Vierkolben | Vierkolben |
| Aufnahme | Festsattel | |
| Betätigung | hydraulisch | |
| Technologie | radial | |
| Marke | Nissin | |
| Bremsen hinten | ||
| Bauart | Scheibe | Scheibe |
| Kolben | Einkolben | Zweikolben |
| Aufnahme | Schwimmsattel | Schwimmsattel |
| Marke | Brembo | |
| Daten und Abmessungen | ||
| Reifenbreite vorne | 120 mm | |
| Reifenhöhe vorne | 70 % | |
| Reifendurchmesser vorne | 17 Zoll | 17 Zoll |
| Reifenbreite hinten | 190 mm | |
| Reifenhöhe hinten | 55 % | |
| Reifendurchmesser hinten | 17 Zoll | 16 Zoll |
| Länge | 2056 mm | 2500 mm |
| Breite | 826 mm | 970 mm |
| Höhe | 1138 mm | 1165 mm |
| Radstand | 1432 mm | 1695 mm |
| Sitzhöhe von | 820 mm | 740 mm |
| Gewicht trocken | 183 kg | 320 kg |
| Gewicht fahrbereit | 204 kg | |
| Gewicht fahrbereit (mit ABS) | 207 kg | |
| Tankinhalt | 17,5 l | 24 l |
| Führerscheinklassen | A | A |
Stärken und Schwächen im Vergleich
Mit harten Fakten kann die BMW auch 2015 noch punkten. Wer auf Spitzenleistung steht, muss die BMW kaufen. Sie dreht oben unglaublich kraftvoll aus und fährt den Rest des Feldes ab 200 davon. Große und schwere Piloten werden davon noch mehr profitieren können. BMW hat es sich bei der Maschine nicht leicht gemacht und ein sehr universelles Motorrad auf die Beine gestellt. Würde man einen Vergleichstest mit 50 verschiedenen Piloten (vom Rookie bis zum Profi) machen, dann wird die BMW den besten Schnitt von allen 1000er Bikes hinlegen. Das elektronische Fahrwerk, aber auch die Fahrhilfen machen die Profis schnell und die Einsteiger sind sicher unterwegs. Eine Top Empfehlung für eine sehr breite Zielgruppe. Sehr schnelle Hobbypiloten werden mit dem Serienfahrwerk nicht 100% zufrieden sein. Wer das Fahrwerk nicht umbauen möchte, der sollte eher zu einer R1M, einer Panigale S oder auch einer RSV RF greifen. Wer ohnehin umbaut, der findet mit der S 1000 RR die stärkste und universellste Basis vor. Überraschenderweise fährt die bärenstarke Maschine auch auf der Landstraße sehr gut. Sieht insgesamt nach einem Kompromiss aus der sich aber in der Praxis niemals so anfühlt.
Die Rocket hat von allem zu viel. Zuviel Masse, zu viel Leistung, zu viel Verbrauch. Aber gerade das macht sie so interessant. Weniger ein Cruiser als ein Muscle Bike im amerikanischen Sinn, oder ein Drag-Bike, aber bitte nichts für Tunten.
- grandioser Schaltassistent
- unglaublich starker und drehfreudiger Motor
- tolles Zubehörprogramm
- renntaugliches Datalogging Tool und Kalibrationstool verfügbar
- Fahrwerk in der Hand von Profis schnell am Limit
- Ganz schön viel Leistung
- gewaltbereites Fahrverhalten
- anspruchsvolles Äußeres.
- Extrem hohes Trockengewicht
- anfangs problematische Sitzposition
- Aufmerksamkeit beim Abstellen erforderlich
- hoher Verbrauch
- teuer.