BMW R 1250 GS 2020 vs. Honda CRF1000L Africa Twin Adventure Sports 2019
Bewertung
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BMW R 1250 GS 2020 vs. Honda CRF1000L Africa Twin Adventure Sports 2019 - Vergleich im Überblick
Der BMW R 1250 GS mit ihrem 4-Takt Boxer 2-Zylinder-Motor mit Einspritzung und einem Hubraum von 1.254 Kubik steht die Honda CRF1000L Africa Twin Adventure Sports mit ihrem 4-Takt Reihe 2-Zylinder-Motor mit 998 Kubik gegenüber. Die BMW hat mit 136 PS bei 7.750 Umdrehungen einen mächtigen Leistungsvorsprung im Vergleich zur Honda mit 95 PS bei 7.500 U / min.
Das maximale Drehmoment der R 1250 GS von 143 Newtonmeter bei 6.250 Touren bietet einen deutlich stärkeren Punch als die 98 Nm Drehmoment bei 6.000 Umdrehungen bei der CRF1000L Africa Twin Adventure Sports.
Bei der R 1250 GS federt vorne eine in Federvorspannung verstellbare Telelever mit 37 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten auf ein in Federvorspannung, Zugstufe verstellbares Monofederbein. Die CRF1000L Africa Twin Adventure Sports setzt vorne auf eine in Druckstufe, Federvorspannung und Zugstufe verstellbare Telegabel Upside-Down von Showa mit 45 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten arbeitet auf ein in Druckstufe, Federvorspannung und Zugstufe verstellbares Monofederbein von Showa.
Die Honda CRF1000L Africa Twin Adventure Sports hat mit 252 mm vorne und 240 mm hinten ein einen deutlich längeren Federweg als die BMW R 1250 GS mit 190 mm vorne und 200 mm hinten.
Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der BMW vorne eine Doppelscheibe mit 305 Millimeter Durchmesser und Vierkolben-Zange und hinten eine Scheibe mit 276 Millimeter Durchmesser und Zweikolben-Zange. Die Honda vertraut vorne auf eine Doppelscheibe mit 310 Millimeter Durchmesser und Vierkolben-Zange von Nissin. Hinten ist eine Scheibe mit 256 mm Durchmesser und Einkolben-Zange verbaut.
Bei der Bereifung setzt R 1250 GS auf Schlappen mit den Maßen 120 / 70 - 19 vorne und 170 / 60 - 17 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der CRF1000L Africa Twin Adventure Sports Reifen in den Größen 90/90-21 vorne und 150/70-18 hinten.
Der Radstand der BMW R 1250 GS misst 1.525 Millimeter, die Sitzhöhe reicht von 850 bis 870 Millimeter. Die Honda CRF1000L Africa Twin Adventure Sports ist von Radachse zu Radachse 1.580 mm lang und ihre Sitzhöhe reicht von 900 bis 920 Millimeter.
Mit einem fahrfertigen Gewicht von 249 kg ist die BMW ähnlich schwer wie die Honda mit 243 kg.
In den Tank der R 1250 GS passen 20 Liter Sprit. Bei der CRF1000L Africa Twin Adventure Sports sind es 24,2 Liter Tankvolumen.
Von der BMW R 1250 GS gibt es aktuell 67 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der Honda CRF1000L Africa Twin Adventure Sports sind derzeit 5 Modelle verfügbar. Für die BMW gibt es aktuell 218 Suchanfragen am 1000PS Marktplatz, Honda wurde derzeit 30 Mal pro Monat gesucht.
Technische Daten im Vergleich
BMW R 1250 GS 2020 |
Honda CRF1000L Africa Twin Adventure Sports 2019 |
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| Motor und Antrieb | ||
| Motorbauart | Boxer | Reihe |
| Zylinderzahl | 2 | 2 |
| Taktung | 4-Takt | 4-Takt |
| Ventile pro Zylinder | 4 | 4 |
| Ventilsteuerung | DOHC | |
| Kühlung | flüssig-Luft | flüssig |
| Hubraum | 1254 ccm | 998 ccm |
| Bohrung | 102,5 mm | 92 mm |
| Hub | 76 mm | 75,1 mm |
| Leistung | 136 PS | 95 PS |
| U/min bei Leistung | 7750 U/min | 7500 U/min |
| Drehmoment | 143 Nm | 98 Nm |
| U/min bei Drehmoment | 6250 U/min | 6000 U/min |
| Verdichtung | 12,5 | |
| Gemischaufbereitung | Einspritzung | Einspritzung |
| Drosselklappendurchmesser | 52 mm | |
| Starter | Elektro | Elektro |
| Kupplung | Antihopping | Mehrscheiben im Ölbad |
| Antrieb | Kardan | Kette |
| Getriebe | Gangschaltung | Gangschaltung |
| Ganganzahl | 6 | 6 |
| A2-Drosselung möglich | ja | ja |
| Zündung | Transistor | |
| Chassis | ||
| Rahmen | Stahl | Stahl |
| Rahmenbauart | Motor mittragend | |
| Lenkkopfwinkel | 62,9 Grad | |
| Nachlauf | 109 mm | |
| Fahrwerk vorne | ||
| Aufhängung | Telelever | Telegabel Upside-Down |
| Durchmesser | 37 mm | 45 mm |
| Federweg | 190 mm | 252 mm |
| Einstellmöglichkeit | Federvorspannung | Druckstufe, Federvorspannung, Zugstufe |
| Marke | Showa | |
| Fahrwerk hinten | ||
| Aufhängung | Einarmschwinge | Zweiarmschwinge |
| Material | Aluminium | Aluminium |
| Federbein | Monofederbein | Monofederbein |
| Federweg | 200 mm | 240 mm |
| Einstellmöglichkeit | Federvorspannung, Zugstufe | Druckstufe, Federvorspannung, Zugstufe |
| Aufnahme | Pro-Link | |
| Marke | Showa | |
| Bremsen vorne | ||
| Bauart | Doppelscheibe | Doppelscheibe |
| Durchmesser | 305 mm | 310 mm |
| Kolben | Vierkolben | Vierkolben |
| Betätigung | hydraulisch | hydraulisch |
| Technologie | radial | radial, Wave |
| Marke | Nissin | |
| Bremsen hinten | ||
| Bauart | Scheibe | Scheibe |
| Durchmesser | 276 mm | 256 mm |
| Kolben | Zweikolben | Einkolben |
| Aufnahme Bremssattel | Schwimmsattel | |
| Fahrassistenzsysteme | ||
| Assistenzsysteme | ABS, Antischlupfregelung, Fahrmodi, Ride by Wire | ABS, Fahrmodi, Ride by Wire, Traktionskontrolle |
| Daten und Abmessungen | ||
| Reifenbreite vorne | 120 mm | 90 mm |
| Reifenhöhe vorne | 70 % | 90 % |
| Reifendurchmesser vorne | 19 Zoll | 21 Zoll |
| Reifenbreite hinten | 170 mm | 150 mm |
| Reifenhöhe hinten | 60 % | 70 % |
| Reifendurchmesser hinten | 17 Zoll | 18 Zoll |
| Länge | 2207 mm | 2340 mm |
| Breite | 952,5 mm | 930 mm |
| Radstand | 1525 mm | 1580 mm |
| Sitzhöhe von | 850 mm | 900 mm |
| Sitzhöhe bis | 870 mm | 920 mm |
| Gewicht fahrbereit (mit ABS) | 249 kg | 243 kg |
| Tankinhalt | 20 l | 24,2 l |
| Führerscheinklassen | A | A |
| Höhe | 1570 mm | |
| Ausstattung | ||
| Ausstattung | LED-Scheinwerfer, Windschild verstellbar | LED-Scheinwerfer |
Stärken und Schwächen im Vergleich
Die BMW R 1250 GS präsentiert sich auch im Jahr 2022 als sehr komplettes Motorrad. Souverän und gut ausbalanciert überzeugt es bei intensiven Ausfahrten. Das Motorrad punktet mit dem herrlichen Motor, der tollen Ergonomie und der praxistauglichen Fahrhilfen samt toller App-Integration. Im direkten Vergleich mit anderen Reiseenduros der Oberliga zeigt sie aber mittlerweile erste Schwächen bei der Ausstattung und den verbauten Komponenten. Wohingegen auch im direkten Vergleich die 136PS aus dem Boxermotor in jeder Lebenslage überzeugen.
Für viele ist die neue Honda CRF1000L Africa Twin Adventure Sports die wahre Africa Twin, die mit größerem Tank, längeren Federwegen und höherem Windschild die weite Reise noch ernsthafter anvisiert als es die normale Africa Twin ohnehin schon tut. Das Fahrwerk arbeitet sänftenartig, die Sitzposition erlaubt hunderte Kilometer am Stück - laut Honda 525 mit einer Tankfüllung. Darunter leidet allerdings die Agilität und Wendigkeit, mit der die normale Africa Twin aufwarten kann. MIt der hübscheren Optik der Adventure Sports trifft Honda aber wieder voll ins Schwarze, es gibt derzeit kein schöneres Adventure Bike.
- extrem drehmomentstarker Boxer-Motor
- bequeme Sitzposition, langstreckentauglich
- tolle App-Integration
- ausgereiftes Bedienkonzept
- tolle Ergonomie
- Viele Individualisierungsmöglichkeiten
- Tolles Handling mit starkem Vertrauen in die Front
- Einfache Fahrbarkeit
- Schaltvorgänge bei tiefen Drehzahlen hakelig
- Sitzbank zu lasch
- Bremse und Fahrwerk nicht mehr auf dem Niveau der starken Konkurrenz
- kräftiger, unaufgeregter Motor
- komfortables Fahrwerk
- bequeme Sitzposition
- herrliche Optik
- gute Bremsen
- großer Tank
- Leistungsmodi
- optionales DCT
- nicht ganz optimaler Windschutz
- kein Tempomat
- hoher Sattel für kleinere Piloten nur schwer zu erklimmen
- ABS am Vorderrad nicht abschaltbar
Listenpreis-Preisvergleich - Durchschnittspreise und Preisentwicklung aus dem 1000PS Markt
BMW R 1250 GS
Honda CRF1000L Africa Twin Adventure Sports
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