BMW R 1200 RT 2014 vs. Yamaha FJR1300A 2014
Bewertung
BMW R 1200 RT 2014 vs. Yamaha FJR1300A 2014 - Vergleich im Überblick
Der BMW R 1200 RT mit ihrem 4-Takt Boxer 2-Zylinder-Motor und einem Hubraum von 1.170 Kubik steht die Yamaha FJR1300A mit ihrem 4-Takt Reihe 4-Zylinder-Motor mit 1.298 Kubik gegenüber. Die Yamaha bietet mit 144 PS bei 8.000 Umdrehungen einen spürbaren Unterschied im Vergleich zur BMW mit 125 PS bei 7.750 U / min.
Das maximale Drehmoment der FJR1300A von 134 Newtonmeter bei 7.000 Touren bietet ähnlich viel Schub als die 125 Nm Drehmoment bei 6.500 Umdrehungen bei der R 1200 RT.
Bei der R 1200 RT federt vorne eine Federbein. Die FJR1300A setzt vorne auf eine Telegabel konventionell.
Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der BMW vorne eine Doppelscheibe Vierkolben-Zange und hinten eine Scheibe Zweikolben-Zange. Die Yamaha vertraut vorne auf eine Doppelscheibe. Hinten ist eine Scheibe verbaut.
Bei der Bereifung setzt R 1200 RT auf Schlappen mit den Maßen 120 / 70 - 17 vorne und 180 / 55 - 17 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der FJR1300A Reifen in den Größen 120/70-17 vorne und 180/55-17 hinten.
Der Radstand der BMW R 1200 RT misst 1.485 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 805 Millimeter. Die Yamaha FJR1300A ist von Radachse zu Radachse 1.545 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 805 Millimeter.
In den Tank der R 1200 RT passen 25 Liter Sprit. Bei der FJR1300A sind es ebenfalls 25 Liter Tankvolumen.
Von der BMW R 1200 RT gibt es aktuell 55 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der Yamaha FJR1300A sind derzeit 12 Modelle verfügbar. Damit hast du gute Chancen, eines der Modelle in deiner Nähe zu finden. Für die BMW gibt es aktuell 22 Suchanfragen am 1000PS Marktplatz, Yamaha wurde derzeit 34 Mal pro Monat gesucht.
Technische Daten im Vergleich
BMW R 1200 RT 2014 |
Yamaha FJR1300A 2014 |
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| Motor und Antrieb | ||
| Motorbauart | Boxer | Reihe |
| Zylinderzahl | 2 | 4 |
| Taktung | 4-Takt | 4-Takt |
| Kühlung | Luft | flüssig |
| Hubraum | 1170 ccm | 1298 ccm |
| Bohrung | 101 mm | 79 mm |
| Hub | 73 mm | 66,2 mm |
| Leistung | 125 PS | 144 PS |
| U/min bei Leistung | 7750 U/min | 8000 U/min |
| Drehmoment | 125 Nm | 134,4 Nm |
| U/min bei Drehmoment | 6500 U/min | 7000 U/min |
| Verdichtung | 12,5 | 10,8 |
| Kupplung | Einscheiben, Trocken | Mehrscheiben im Ölbad |
| Antrieb | Kardan | Kardan |
| Ganganzahl | 6 | 5 |
| Ventilsteuerung | DOHC | |
| Zündung | Digital, Transistor | |
| Chassis | ||
| Rahmen | Stahl | Aluminium |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | Brücken |
| Fahrwerk vorne | ||
| Aufhängung | Federbein | Telegabel konventionell |
| Fahrwerk hinten | ||
| Aufhängung | Einarmschwinge | |
| Bremsen vorne | ||
| Bauart | Doppelscheibe | Doppelscheibe |
| Kolben | Vierkolben | |
| Aufnahme | Festsattel | |
| Bremsen hinten | ||
| Bauart | Scheibe | Scheibe |
| Kolben | Zweikolben | |
| Daten und Abmessungen | ||
| Reifenbreite vorne | 120 mm | 120 mm |
| Reifenhöhe vorne | 70 % | 70 % |
| Reifendurchmesser vorne | 17 Zoll | 17 Zoll |
| Reifenbreite hinten | 180 mm | 180 mm |
| Reifenhöhe hinten | 55 % | 55 % |
| Reifendurchmesser hinten | 17 Zoll | 17 Zoll |
| Länge | 2222 mm | 2230 mm |
| Breite | 983 mm | 750 mm |
| Radstand | 1485 mm | 1545 mm |
| Sitzhöhe von | 805 mm | 805 mm |
| Gewicht fahrbereit (mit ABS) | 274 kg | 291 kg |
| Tankinhalt | 25 l | 25 l |
| Führerscheinklassen | A | A |
| Höhe | 1450 mm | |
Stärken und Schwächen im Vergleich
Es war vorhersehbar, dass die neue R 1200 RT mit dem neuen teil-wassergekühlten Boxermotor noch besser funktionieren wird. 125 PS und125 Newtonmeter Drehmoment haben zwar mit den 274 Kilo fahrfertig einiges zu schleppen, die unglaubliche Spritzigkeit von unten bleibt aber auch bei der RT erhalten. Das macht sie vor allem am Kurvenausgang nach einer Spitzkehre äußerst agil. In Kombination mit dem (natürlich aufpreispflichtigen) Schaltassistenten Pro flutschen die Gänge nur so und man bewegt sich unwillkürlich sportlicher, als man es vielleicht vorhatte. Die großen Bonuspunkte der R 1200 RT sind ihre gute Verarbeitung, das einfache und leicht durchschaubare Bedienungsprinzip und nicht zuletzt ihr kleiner Wendekreis.
Die Yamaha FJR1300 zeigt sich als ausgereifter Sporttourer mit beeindruckender Langzeitqualität. Was im ursprünglichen Test durch Souveränität und Komfort überzeugte, bestätigt sich über Jahre hinweg in der Praxis. Sie begeistert nicht durch technische Experimente, sondern durch Verlässlichkeit, Fahrfreude und entspannte Stärke auf langen Distanzen.
- Luxuriös ausgestattet
- sehr gut funktionierende Elektronik
- effizientes Windschild
- angenehmes Fahrverhalten
- geräumiges Koffersystem
- mit 300 Kilo sehr schwer zu rangieren
- stolzer Preis
- sanfter und souveräner Reihenvierzylinder
- sehr gut abgestuftes Fünfgang-Getriebe
- hoher Langstreckenkomfort
- stabile und vertrauenerweckende Fahrwerksabstimmung
- angenehm arbeitender Kardan
- ausgewogene Ergonomie
- zuverlässige Elektronikfunktionen
- gute Bremsdosierbarkeit
- hohe Laufkultur auch bei Autobahntempo
- hohes Gewicht beim Rangieren
- Bordcomputer-Anzeigen teilweise schlecht ablesbar
- begrenzte Fahrwerksverstellmöglichkeiten
- Serienbereifung bei sportlicher Gangart limitiert
- thermische Abstrahlung im Sommerbetrieb spürbar