BMW G 650 GS 2014 vs. Husqvarna 701 Enduro 2020
Bewertung
BMW G 650 GS 2014 vs. Husqvarna 701 Enduro 2020 - Vergleich im Überblick
Der BMW G 650 GS mit ihrem 4-Takt 1-Zylinder-Motor und einem Hubraum von 652 Kubik steht die Husqvarna 701 Enduro mit ihrem 4-Takt 1-Zylinder-Motor mit 693 Kubik gegenüber. Die Husqvarna hat mit 74 PS bei 8.000 Umdrehungen einen mächtigen Leistungsvorsprung im Vergleich zur BMW mit 48 PS bei 6.500 U / min.
Das maximale Drehmoment der 701 Enduro von 74 Newtonmeter bei 6.500 Touren bietet etwas mehr Schub als die 60 Nm Drehmoment bei 5.000 Umdrehungen bei der G 650 GS.
Die 701 Enduro setzt vorne auf eine Telegabel Upside-Down von WP mit 48 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten arbeitet ein Monofederbein von WP.
Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der BMW vorne eine Zweikolben-Zange und hinten eine Scheibe Einkolben-Zange. Die Husqvarna vertraut vorne auf eine Einzelscheibe mit 300 Millimeter Durchmesser und Zweikolben-Zange von Brembo. Hinten ist eine Scheibe mit 240 mm Durchmesser und Einkolben-Zange von Brembo verbaut.
Bei der Bereifung setzt G 650 GS auf Schlappen mit den Maßen 110 / 80 - 19 vorne und 140 / 80 - 17 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der 701 Enduro Reifen in den Größen 90/90-21 vorne und 140/80-18 hinten.
Der Radstand der BMW G 650 GS misst 1.477 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 780 Millimeter. Die Husqvarna 701 Enduro ist von Radachse zu Radachse 1.502 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 920 Millimeter.
In den Tank der G 650 GS passen 14 Liter Sprit. Bei der 701 Enduro sind es 13 Liter Tankvolumen.
Der aktuelle Durchschnittspreis der BMW G 650 GS beträgt in unserer Neu- und Gebrauchtmotorradbörse 4.595 Euro und ist damit deutlich günstiger als der Preis der Husqvarna 701 Enduro mit 10.279 Euro im Durchschnitt.
Von der BMW G 650 GS gibt es aktuell 5 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der Husqvarna 701 Enduro sind derzeit 20 Modelle verfügbar. Für die BMW gibt es aktuell 4 Suchanfragen am 1000PS Marktplatz, Husqvarna wurde derzeit 4 Mal pro Monat gesucht.
Technische Daten im Vergleich
BMW G 650 GS 2014 |
Husqvarna 701 Enduro 2020 |
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| Motor und Antrieb | ||
| Zylinderzahl | 1 | 1 |
| Taktung | 4-Takt | 4-Takt |
| Hubraum | 652 ccm | 692,7 ccm |
| Bohrung | 100 mm | 105 mm |
| Hub | 83 mm | 80 mm |
| Leistung | 48 PS | 74 PS |
| U/min bei Leistung | 6500 U/min | 8000 U/min |
| Drehmoment | 60 Nm | 73,5 Nm |
| U/min bei Drehmoment | 5000 U/min | 6500 U/min |
| Verdichtung | 11,5 | 12,7 |
| Kupplung | Mehrscheiben im Ölbad | Antihopping |
| Antrieb | Kette | Kette |
| Ganganzahl | 5 | 6 |
| Ventile pro Zylinder | 4 | |
| Ventilsteuerung | Kipphebel, OHC | |
| Kühlung | flüssig | |
| Gemischaufbereitung | Einspritzung | |
| Starter | Elektro | |
| Getriebe | Gangschaltung | |
| Chassis | ||
| Rahmen | Stahl | Chrom-Molybdän |
| Rahmenbauart | Brücken | Gitterrohr |
| Lenkkopfwinkel | 62,3 Grad | |
| Nachlauf | 117,3 mm | |
| Fahrwerk hinten | ||
| Aufhängung | Zweiarmschwinge | Zweiarmschwinge |
| Material | Aluminium | |
| Federbein | Monofederbein | |
| Aufnahme | Umlenkung | |
| Marke | WP | |
| Federweg | 250 mm | |
| Bremsen vorne | ||
| Kolben | Zweikolben | Zweikolben |
| Aufnahme | Schwimmsattel | Schwimmsattel |
| Betätigung | hydraulisch | |
| Bauart | Einzelscheibe | |
| Durchmesser | 300 mm | |
| Marke | Brembo | |
| Bremsen hinten | ||
| Bauart | Scheibe | Scheibe |
| Kolben | Einkolben | Einkolben |
| Aufnahme | Schwimmsattel | Schwimmsattel |
| Durchmesser | 240 mm | |
| Marke | Brembo | |
| Daten und Abmessungen | ||
| Reifenbreite vorne | 110 mm | 90 mm |
| Reifenhöhe vorne | 80 % | 90 % |
| Reifendurchmesser vorne | 19 Zoll | 21 Zoll |
| Reifenbreite hinten | 140 mm | 140 mm |
| Reifenhöhe hinten | 80 % | 80 % |
| Reifendurchmesser hinten | 17 Zoll | 18 Zoll |
| Länge | 2165 mm | |
| Breite | 920 mm | |
| Radstand | 1477 mm | 1502 mm |
| Sitzhöhe von | 780 mm | 920 mm |
| Gewicht fahrbereit | 192 kg | |
| Tankinhalt | 14 l | 13 l |
| Höchstgeschwindigkeit | 170 km/h | |
| Führerscheinklassen | A2 | A |
| Gewicht trocken (mit ABS) | 146 kg | |
Stärken und Schwächen im Vergleich
Sein Kleine ist perfekt in das Leben als Journalistenpressefahrzeug eingeführt worden. Sie kann nun nichts mehr erschüttern. Die Sache mit dem vorsichtigen Einfahren auf den ersten Kilometern sollte nicht überbewertet werden, die GS verkraftet die harte Instant-Variante scheinbar auch.
Die umfangreiche Modellpflege, speziell was die Elektronik betrifft, macht die Husqvarna 701 Enduro zu einem noch besseren Motorrad, ohne dass es seine Gene verraten würde. Denn auch mit all den Fahrhilfen, bleibt sie ein Dualsportbike bzw. eine bärenstarke Alltagsenduro mit einem fast konkurrenzlosen Leistungsgewicht, das sowohl auf der Straße, als auch auf unbefestigten Wegen und im harten Gelände Spaß macht. Ob im Großstadtdschungel, bei der Pässehatz oder auf anspruchsvollen TET-Passagen – ihre Agilität überzeugt da wie dort und der auf 15.000 Kilometer erhöhte Service-Intervall macht die Husky auch für Reisende, die ein leichtes Motorrad für schwere Offroadabenteuer suchen, immer interessanter.
- Ideales, vollwertiges Einstiegsmotorrad
- positives Fahrgefühl
- optimales Fahrwerk
- viel Komfort.
- Treibstoffkonsum könnte leicht niedriger sein.
- bärenstarker Einzylinder-Motor, 15.000 Kilometer Service-Intervall
- ausgereifte Ergonomie
- agiles Handling
- voll einstellbares Fahrwerk
- verbesserte Elektronik
- optionales Rally-Pack mit vielen Einstellmöglichkeiten
- Dynamic Slip Adjuster
- geile Wheeliemaschine
- LED-Scheinwerfer mit guter Nachtsicht
- hohe Sitzhöhe, lange übersetzter erster Gang, Vorderbremse im harten Straßeneinsatz etwas zu schwach dimensioniert
- gegenüber Vorgänger etwas erhöhtes Gewicht
- Aufpreis für Rallypack bzw. Quickshifter