Beta Alp 4.0 2025 vs. Montesa 4Ride 2016

Beta Alp 4.0 2025

Montesa 4Ride 2016

Bewertung

Beta Alp 4.0 2025
VS.
Montesa 4Ride 2016
 

Beta Alp 4.0 2025 vs. Montesa 4Ride 2016 - Vergleich im Überblick

Der Beta Alp 4.0 mit ihrem 4-Takt 1-Zylinder-Motor mit Einspritzung und einem Hubraum von 348 Kubik steht die Montesa 4Ride mit ihrem 4-Takt 1-Zylinder-Motor mit 259 Kubik gegenüber.

Bei der Alp 4.0 federt vorne eine Telegabel konventionell mit 43 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten auf ein in Federvorspannung verstellbares Monofederbein.

Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Beta vorne eine Einzelscheibe mit 290 Millimeter Durchmesser und und hinten eine Scheibe mit 220 Millimeter Durchmesser und. Die Montesa vertraut vorne auf eine Einzelscheibe. Hinten ist eine Scheibe mit 180 mm Durchmesser und verbaut.

Bei der Bereifung setzt Alp 4.0 auf Schlappen mit den Maßen 90 / 90 - 21 vorne und 140 / 80 - 19 hinten.

Der Radstand der Beta Alp 4.0 misst 1.440 Millimeter, die Sitzhöhe reicht von 865 bis 865 Millimeter. Die Montesa 4Ride ist von Radachse zu Radachse 1.333 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 880 Millimeter.

Mit einem Trockengewicht von 140 kg ist die Beta massiv schwerer als die Montesa mit 81 kg.

In den Tank der Alp 4.0 passen 11 Liter Sprit. Bei der 4Ride sind es 4,4 Liter Tankvolumen.

Technische Daten im Vergleich

Beta Alp 4.0 2025

Montesa 4Ride 2016

Beta Alp 4.0 2025 Montesa 4Ride 2016
Motor und Antrieb
Zylinderzahl 1 1
Taktung 4-Takt 4-Takt
Ventile pro Zylinder 4 4
Ventilsteuerung DOHC
Kühlung flüssig flüssig
Hubraum 348 ccm 259 ccm
Bohrung 84,5 mm
Hub 62 mm
Verdichtung 9,5 10,5
Gemischaufbereitung Einspritzung Einspritzung
Drosselklappendurchmesser 44 mm
Starter Elektro Kick
Kupplung Mehrscheiben im Ölbad
Antrieb Kette Kette
Ganganzahl 6 5
Zündung Transistor
Chassis
Rahmen Stahl Aluminium
Rahmenbauart Perimeter
Fahrwerk vorne
Aufhängung Telegabel konventionell
Durchmesser 43 mm
Federweg 185 mm
Fahrwerk hinten
Aufhängung Zweiarmschwinge
Federbein Monofederbein
Federweg 195 mm
Einstellmöglichkeit Federvorspannung Druckstufe, Zugstufe
Bremsen vorne
Bauart Einzelscheibe Einzelscheibe
Durchmesser 290 mm
Bremsen hinten
Bauart Scheibe Scheibe
Durchmesser 220 mm 180 mm
Daten und Abmessungen
Reifenbreite vorne 90 mm
Reifenhöhe vorne 90 %
Reifendurchmesser vorne 21 Zoll
Reifenbreite hinten 140 mm
Reifenhöhe hinten 80 %
Reifendurchmesser hinten 19 Zoll
Länge 2200 mm 2034 mm
Breite 820 mm 832 mm
Höhe 1220 mm 1160 mm
Radstand 1440 mm 1333 mm
Sitzhöhe von 865 mm 880 mm
Sitzhöhe bis 865 mm
Bodenfreiheit 270 mm
Gewicht trocken 140 kg 81 kg
Tankinhalt 11 l 4,4 l
Reichweite 313 km
CO²-Ausstoß kombiniert 83 g/km
Kraftstoffverbrauch kombiniert 3,51 l/100km
Führerscheinklassen A2

Stärken und Schwächen im Vergleich

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Fazit von Arlo vom 10.08.2016:

Die Alp 4.0 ist ein echter Geheimtipp für die Nische der Endurowanderer. Sie bietet durch ihren kultivierten Einzylinder-Motor, das stabile Fahrwerk und eine ausgewogene Ergonomie eine hohe Vielseitigkeit. Die Alp kann problemlos mit hoher Geschwindigkeit cruisen, funktioniert unkompliziert im Stadtverkehr und schafft im losen Gelände mehr, als man ihr zutrauen würde. Steilhänge und Rallye-Tempo sind ihr zu viel, wer aber auf rabiates Tempo und extreme Sonderprüfungen verzichtet, kann mit der Alp 4.0 auch mittelschweres Terrain erkunden und muss dort auch nicht auf Fahrspaß verzichten. Hinzu kommt ein günstiger Anschaffungspreis, der so manche Imperfektion verzeihbar macht und Geld für tolle Touren übrig lässt.

Ein einzigartiges Nischenprodukt mit wenig Konkurrenz für Individualisten, bei denen der Fahrspaß und die Leichtigkeit im Vordergrund stehen. Einzig Sherco X-Ride (ex Scorpa T-Ride Chassis), Ossa Explorer (Gebrauchtmarkt), Beta Alp und vielleicht noch KTM Freeride 250R sind ähnlich einzuordnen.

  • Zugänglicher, unspektakulärer, dennoch spaßiger Motor
  • Stabil, abgestimmtes Fahrwerk, das auch härtere Schläge wegstecken kann
  • Gute Ergonomie, auch bei stehender Fahrt
  • Sauber schaltendes Getriebe
  • Enduro-Bereifung
  • Agiles Handling
  • Sehr vielseitig
  • Gutes Preis-Leistungsverhältnis
  • Bremsen könnten besser dosierbar sein
  • Fahrwerk spricht bei kleinen Schlägen nicht sehr fein an
  • Deaktiviertes ABS setzt sich auch beim Abwürgen des Motors zurück = mühsam
  • Hoher Spaßfaktor
  • Leise
  • optisch unauffällig
  • spielerisches Handling
  • ausgereifte Technik – Honda 4-Takt Motor (mit Einspritzung), spring mit Kickstarter zuverlässig an
  • Universell einsetzbar: Spielen am Parkplatz, am Trial-bzw. Endurogelände, Schotterwege, Trialwandern im Urlaub bis hin zu Trial- oder Extreme Enduro Events im Hobbyeinsatz
  • Günstige Ersatzteilpreise
  • Großes Angebot an Zubehör- u. Tuningteilen von den Cota Trialmodelle
  • Riesiges Staufach unter dem einfach abzunehmenden Sitz
  • Pre
  • Ausbuchtung vom linken Seitendeckel stört auf der Stiefelinnenseite im Wadenbereich beim Trialfahren
  • Ein paar Kilos zu viel


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