Ducati Panigale V4 Test und technische Daten


Die neue Ducati Panigale V4 Modelljahr 2018 ist ein faszinierendes Motorrad. NastyNils fährt das neue Motorrad beim Test in Valencia. Hier in dieser Slideshow berichtet er von seinen Fahreindrücken und präsentiert die technischen Daten und Details vom Motorrad.

Galerie von: 1000PS Internet GmbH , hochgeladen am 24.01.2018

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Ducati Panigale V4 Test und technische Daten Bild 1 Die Panigale V4 basiert laut Ducati auf dem Vierzylinder-Motor der Desmosedici MotoGP.
Ducati Panigale V4 Test und technische Daten Bild 2 Der V4 Motor hat 1.103 ccm Hubraum und stellt ein Leistungsgewicht von 1,1 PS pro Kilo sicher.
Ducati Panigale V4 Test und technische Daten Bild 3 Die Panigale V4 S bietet eine hochwertigere Ausstattung als die “normale” V4. Wesentlicher Unterscheid: Das semiaktive Smart EC 2.0 Öhlins Fahrwerk. Ein ähnliches System kommt in der Fireblade SP oder in der 2018er R1M zum Einsatz.
Ducati Panigale V4 Test und technische Daten Bild 4 Die Panigale V4 Speciale ist ein Limited Edition Bike welches zusätzlich zur Ausstattung der V4 S eine Titan-Komplettanlage und aus dem Vollen gefrästen Alu-Teile bietet.
Ducati Panigale V4 Test und technische Daten Bild 5 Der V4 Motor hat einen 90 Grad Zylinderwinkel, eine desmodromische Ventilsteuerung und wie auch die Desmosedici GP eine Bohrung von 81mm. Bei der Paniale V4 kommt jedoch ein längerer Hub zum Einsatz. Dadurch sinkt die Maximaldrehzahl im Vergleich zum GP Aggregat aber insgesamt wird das Motorrad dadurch umgänglicher in der Beschleunigungsphase. 
Ducati Panigale V4 Test und technische Daten Bild 6 Die Eckdaten der Panigale V4 lassen die Mitbewerber andächtig in die Knie sinken. 214 PS bei 13.000 U/min stehen an. Und mit 124 Nm Drehmoment bei 10.000 U/min ein ebenfalls beeindruckendes Drehmoment. 
Ducati Panigale V4 Test und technische Daten Bild 7 Ducati ist jedoch nicht nur auf die nackten Leistungsdaten stolz. Auch die langen Serviceintervalle werden stolz betont. Die Kontrolle des Ventilspiels zum Beispiel, steht nur alle 24.000 km an. 
Ducati Panigale V4 Test und technische Daten Bild 8 Das Panigale V4 Triebwerk ist in vielerlei Hinsicht einzigartig. Erstmals der Zylinderwinkel, dann die Desmodromik aber natürlich auch die gegenläuftige Kurbelwelle oder die Twin-Pulse Reihenfolge machen das Aggregat zu einem neuen Kultmotor. 
Ducati Panigale V4 Test und technische Daten Bild 9 Der absolute Überknaller ist aber die Panigale V4 Speciale. Dort stehen dank der Akrapovic Komplettanlage aus Titan 226 PS an. Nur zur Erinnerung: Die Rede ist hier immer noch von einem sportlichen Straßenmotorrad. Die Basis für die neue Superbike Rennmaschine folgt erst 2019 - dort ist der Hubraum ja mit 1000 ccm begrenzt.
Ducati Panigale V4 Test und technische Daten Bild 10 Klarerweise ist der V4 Motor schwerer als der bisherige V2 der 1299er Panigale. Um das Gesamtgewicht niedrig zu halten, hat Ducati ein neues Rahmenkonzept zum Einsatz gebracht. Der sogenannte Frontrahmen ist leichter als ein klassischer Brückenrahmen und nutzt den Motor als tragendes Element. 
Ducati Panigale V4 Test und technische Daten Bild 11 Die neue Rahmenkonstruktion machte es den Designern möglich, den Tank-Sitz Übergang sehr kompakt zu gestalten. Hier zum Beispiel schön zu sehen bei der
Ducati Panigale V4 S 2018 mit Performance Teilen Ducati Panigale V4 Test und technische Daten Bild 12 Jetzt wo Ducati den V4 einsetzt, ist er laut dem Ducati Presseunterlagen auch das beste Motorformat. Doch Techniker wussten auch vorher schon längst, dass ein V4 zwar mehr kostet aber viele technische Vorteile mit sich bringt. Zum Beispiel kann die Ausgleichswelle entfallen. 
Ducati Panigale V4 Test und technische Daten Bild 13 Verglichen mit einem Vierzylinder Reihenmotor ist ein V4 Motor kompakter. Ducati nutzt den Platz zwischen den Zylinderbänken platziert Ducati die Wasserpumpe und die Airbox.
Ducati Panigale V4 Test und technische Daten Bild 14 Mit lediglich 64,9 kg bringt der Desmosedici Stradale gerade einmal 2,2 Kilo mehr auf die Waage als der 1.285 cm3 große Superquadro Twin der letzten Panigale V2.
Ducati Panigale V4 Test und technische Daten Bild 15 Beeindruckend: Der Motor arbeitet mit einem Verdichtungsverhältnis von 14:1
Ducati Panigale V4 Test und technische Daten Bild 16 Zur Gewichtsreduzierung sind alle Gehäusedeckel aus Magnesiumlegierung gefertigt. Auch die Zylinderkopfdeckel, die Ölwanne, der Lichtmaschinendeckel und die zweiteilige Kupplungsabdeckung bestehen aus einer Magnesiumlegierung.
Ducati Panigale V4 Test und technische Daten Bild 17 Üblicherweise rotiert die Kurbelwelle bei Serienmotorrädern in der gleichen Richtung wie die Laufräder. In der MotoGP dominieren stattdessen in entgegengesetzter Richtung laufende Kurbelwellen, weil sie zwei Aspekte der Fahrdynamik positiv beeinflussen: die gyroskopische Wirkung und die Massenträgheitskräfte. Wegen dieser Vorzüge haben sich die Ducati Entwickler beim Desmosedici Stradale für diese Highend- Lösung entschieden. 
Ducati Panigale V4 Test und technische Daten Bild 18 Eine gegenläufig rotierende Kurbelwelle gleicht einen Teil der durch die rollenden Räder entstehenden stabilisierenden Kreiselkräfte aus. Die Minimierung dieses gyroskopischen Effekts soll das Handling verbessern und macht das Motorrad vor allem bei Richtungswechseln im hohen Geschwindigkeitsbereich agiler. 
Ducati Panigale V4 Test und technische Daten Bild 19 Der zweite Vorteil betrifft die Massenträgheit des gesamten Motorrades und der rotierenden Motorenbauteile. Beim Beschleunigen wirkt das Antriebsdrehmoment einer herkömmlich drehenden Kurbelwelle nach unten und verursacht dadurch ein leicht abhebendes Vorderrad. Die rückwärts drehende Kurbelwelle produziert dagegen eine gegenläufige Kraft, die die Front des Motorrades nach unten zwingt und dadurch die Wheelie- Tendenz reduziert. Dies kommt dem Beschleunigungsvermögen zugute. 
Ducati Panigale V4 Test und technische Daten Bild 20 Der zweite Vorteil betrifft die Massenträgheit des gesamten Motorrades und der rotierenden Motorenbauteile. Beim Beschleunigen wirkt das Antriebsdrehmoment einer herkömmlich drehenden Kurbelwelle nach unten und verursacht dadurch ein leicht abhebendes Vorderrad. Die rückwärts drehende Kurbelwelle produziert dagegen eine gegenläufige Kraft, die die Front des Motorrades nach unten zwingt und dadurch die Wheelie- Tendenz reduziert. Dies kommt dem Beschleunigungsvermögen zugute. Hier im Bild: Der Ducati Testpilot.