bykstar Enduro mit nur 47 Kilogramm

All paths. No Limits.

bykstar ist eine coole Kreuzung zwischen Enduro und Mountainbike. Der vollkommen elektrische Bikes des Münchner Start-ups von Christian Kugele verbindet die Vorteile eines MTB mit denen einer sportlichen Cross-Maschine.

Was ist bykstar?

Die Geschichte von bykstar beginnt Ende 2014 in einer kleinen Garage im Münchner Westend. Der Zweirad-Enthusiast und Tüftler Christian Kugele (Diplom-Wirtschaftsingenieur, FH) liebt als leidenschaftlicher Mountainbiker vor allem das Downhill-Fahren, quält sich aber ungern die Berge aufwärts. Die Alternative wäre eine sportliche Enduro, die sich jedoch als alles andere als leise erweist. Es gibt also nur wenig Strecken, auf denen Biker sich ungestört bewegen können, ohne Natur und Anwohner zu behelligen. Christian entwickelte daraufhin die Idee, die Vorteile eines Fahrrades sowie die Vorzüge eines Motorrades in einem völlig neuen und einzigartigen Konzept zu vereinen. Sein Ziel war es ein extrem leichtes und leistungsstarkes, aber auch elektrisches Fahrzeug zu entwickeln. Der bykstar verbindet somit das Beste aus beiden Welten das Fahrerlebnis und die Manövrierbarkeit eines Mountainbikes mit der Dynamik einer Sport-Enduro.

Technische Daten des bykstar

Auf den ersten Blick springt sofort das Design ins Auge eine sportliche Enduro gepaart mit klassischen Komponenten aus dem Fahrradbereich wie Feder, Bremsen und Gabel. Doch nicht nur optisch kann der bykstar überzeugen: nur 47 kg Kampfgewicht (inklusive Batterie) mit einer Spitzenleistung von 12 kW und einem Leistungsgewicht von 3,92 kg/kW. Er schafft eine Höchstgeschwindigkeit von knapp 100 km/h, die jedoch aus Sicherheitsgründen auf 70 km/h gedrosselt wird. Der herausnehmbare Akku mit einer Kapazität von 45 AH bei 60 Volt (entspricht 2,6 kWh) ermöglicht eine Reichweite von bis zu 85 Kilometern (je nach Nutzung). Dank der Schnellladefunktion kann der austauschbare Akku in nur 60 Minuten aufgeladen werden.

Vier Versionen stehen zur Verfügung

Der Fahrspaß und die Funktionalität steht bei bykstar im Vordergrund. Für maximale Agilität auf jeglichem Untergrund sorgt die Downhill-Race-Federgabel am Voderrrad (200 mm Federweg) und eine Freeride- und Downhill-Federung am Hinterrad (220 mm Federweg). Dank des einzigartigen Rahmenkonzepts (internationales Patent angemeldet) weist es keine einzige Schweißnaht auf und der Fahrer kann je nach Anspruch und Einsatzgebiet zwischen vier verschiedenen Ausführungen wählen. Die Sport-Version mit grobstolligen Enduroreifen und mehr Federweg ist für den Offroad-Bereich konzipiert. Hier kann zwischen drei verschiedenen Fahrmodi (ECO, SPORT sowie RACING) einfach per Tastendruck gewechselt werden. In der individuell konfigurierbaren Custom-Version mit eloxiertem Rahmen können Fahrmodi und Motorleistung nach Bedarf geordert werden. Die Urban-Version besitzt eine Straßenzulassung der Fahrzeugklasse L1E und wird auf 45 km/h gedrosselt. Kuriere und Zustelldienste sowie Privatpersonen, die in Zukunft gerne einmal auf ein Auto verzichten möchten, können die noch in Planung stehende Cargo-Version nutzen. Aktuelle Informationen rund um die Entwicklung gibt es auf der bykstar Website.

Alle notwendigen Informationen werden in der Digitalanzeige zusammengeführt, die durch ein schlichtes übersichtliches Layout überzeugt. Nicht nur durch das geringe Eigengewicht (47kg inkl. Batterie) sollte es möglich sein, den bykstar ganz einfach zu transportieren. Er ist kaum größer als ein Fahrrad und das Vorderrad kann schnell und einfach abmontiert werden. So ist es möglich ihn beispielsweise in einem Kombi zu befördern. Ebenso kann er auch auf einen Fahrradträger an der Anhängerkupplung montiert werden.

bykstar Lenker und Display
Das kompakte Display zeigt die wichtigsten Informationen

bykstar Preis und Verfügbarkeit

Gegenwärtig befindet sich das Team rund um Christian Kugele auf der Suche nach strategischen Partnerschaften zur Industrialisierung und Vertrieb, um mit bykstar voll durchzustarten. Daher steht noch kein genaues Datum für einen Marktstart fest. Preislich soll es ab 7.000€ losgehen und wird je nach Modell und Modifikation variieren.

Bericht vom 02.12.2020 | 5.513 Aufrufe

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