Triumph Tiger 900 GT Pro 2020 vs. Honda CB1000GT 2026
Bewertung
Triumph Tiger 900 GT Pro 2020 vs. Honda CB1000GT 2026 - Vergleich im Überblick
Der Triumph Tiger 900 GT Pro mit ihrem 4-Takt Reihe 3-Zylinder-Motor mit Einspritzung und einem Hubraum von 888 Kubik steht die Honda CB1000GT mit ihrem 4-Takt Reihe 4-Zylinder-Motor mit 1.000 Kubik gegenüber. Die Honda hat mit 150 PS bei 11.000 Umdrehungen einen mächtigen Leistungsvorsprung im Vergleich zur Triumph mit 95 PS bei 8.750 U / min.
Das maximale Drehmoment der CB1000GT von 102 Newtonmeter bei 8.750 Touren bietet etwas mehr Schub als die 87 Nm Drehmoment bei 7.250 Umdrehungen bei der Tiger 900 GT Pro.
Bei der Tiger 900 GT Pro federt vorne eine in Druckstufe, Zugstufe verstellbare Telegabel Upside-Down von Marzocchi mit 45 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten auf ein in Federvorspannung, Zugstufe verstellbares Monofederbein von Marzocchi. Die CB1000GT setzt vorne auf eine in Federvorspannung verstellbare Telegabel Upside-Down von Showa und hinten arbeitet auf ein in Federvorspannung verstellbares Monofederbein von Showa.
Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Triumph vorne eine Doppelscheibe mit 320 Millimeter Durchmesser und Vierkolben-Zange von Brembo und hinten eine Scheibe mit 255 Millimeter Durchmesser und Einkolben-Zange von Brembo. Die Honda vertraut vorne auf eine Doppelscheibe mit 310 Millimeter Durchmesser und Vierkolben-Zange von Nissin. Hinten ist eine Scheibe mit 240 mm Durchmesser und Einkolben-Zange von Nissin verbaut.
Bei der Bereifung setzt Tiger 900 GT Pro auf Schlappen mit den Maßen 100 / 90 - 19 vorne und 150 / 70 - 17 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der CB1000GT Reifen in den Größen 120/70-17 vorne und 180/55-17 hinten.
Der Radstand der Triumph Tiger 900 GT Pro misst 1.556 Millimeter, die Sitzhöhe reicht von 810 bis 830 Millimeter. Die Honda CB1000GT ist von Radachse zu Radachse 1.465 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 825 Millimeter.
In den Tank der Tiger 900 GT Pro passen 20 Liter Sprit. Bei der CB1000GT sind es 21 Liter Tankvolumen.
Für die Triumph gibt es aktuell 2 Suchanfragen am 1000PS Marktplatz, Honda wurde derzeit 2 Mal pro Monat gesucht.
Technische Daten im Vergleich
Triumph Tiger 900 GT Pro 2020 |
Honda CB1000GT 2026 |
|
|
|
|
| Motor und Antrieb | ||
| Motorbauart | Reihe | Reihe |
| Zylinderzahl | 3 | 4 |
| Taktung | 4-Takt | 4-Takt |
| Ventile pro Zylinder | 4 | 4 |
| Ventilsteuerung | DOHC | DOHC |
| Kühlung | flüssig | flüssig |
| Hubraum | 888 ccm | 1000 ccm |
| Bohrung | 78 mm | 76 mm |
| Hub | 61,9 mm | 55,1 mm |
| Leistung | 95,2 PS | 150 PS |
| U/min bei Leistung | 8750 U/min | 11000 U/min |
| Drehmoment | 87 Nm | 102 Nm |
| U/min bei Drehmoment | 7250 U/min | 8750 U/min |
| Verdichtung | 11,27 | 11,7 |
| Gemischaufbereitung | Einspritzung | Einspritzung |
| Starter | Elektro | Elektro |
| Kupplung | Mehrscheiben im Ölbad | Mehrscheiben im Ölbad, Antihopping, Kupplungssysteme |
| Antrieb | Kette | Kette |
| Getriebe | Gangschaltung | Gangschaltung |
| Ganganzahl | 6 | 6 |
| Schmierung | Druckumlauf | |
| 2WD | nein | |
| A2-Drosselung möglich | nein | |
| Chassis | ||
| Rahmen | Stahl | Stahl |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Lenkkopfwinkel | 65,4 Grad | 25 Grad |
| Nachlauf | 133,3 mm | 106,3 mm |
| Fahrwerk vorne | ||
| Aufhängung | Telegabel Upside-Down | Telegabel Upside-Down |
| Marke | Marzocchi | Showa |
| Durchmesser | 45 mm | |
| Federweg | 180 mm | |
| Einstellmöglichkeit | Druckstufe, Zugstufe | Federvorspannung |
| Fahrwerk hinten | ||
| Aufhängung | Zweiarmschwinge | Zweiarmschwinge |
| Material | Aluminium | Aluminium |
| Federbein | Monofederbein | Monofederbein |
| Marke | Marzocchi | Showa |
| Federweg | 170 mm | |
| Einstellmöglichkeit | Federvorspannung, Zugstufe | Federvorspannung |
| Bremsen vorne | ||
| Bauart | Doppelscheibe | Doppelscheibe |
| Durchmesser | 320 mm | 310 mm |
| Kolben | Vierkolben | Vierkolben |
| Aufnahme | Schwimmsattel | Festsattel |
| Betätigung | hydraulisch | hydraulisch |
| Technologie | radial, Monoblock | radial |
| Marke | Brembo | Nissin |
| Bremsen hinten | ||
| Bauart | Scheibe | Scheibe |
| Durchmesser | 255 mm | 240 mm |
| Kolben | Einkolben | Einkolben |
| Aufnahme | Schwimmsattel | |
| Marke | Brembo | Nissin |
| Fahrassistenzsysteme | ||
| Assistenzsysteme | elektronisch einstellbares Fahrwerk, Fahrmodi, Kurven-ABS, Ride by Wire, Traktionskontrolle | ABS, elektronisch einstellbares Fahrwerk, Fahrmodi, Kurven-ABS, Tempomat, Traktionskontrolle, Wheelie-Kontrolle, Moderne Elektronik, IMU (Trägheitsmesseinheit), Federung, HSTC, Kurven-Traktionskontrolle |
| Daten und Abmessungen | ||
| Reifenbreite vorne | 100 mm | 120 mm |
| Reifenhöhe vorne | 90 % | 70 % |
| Reifendurchmesser vorne | 19 Zoll | 17 Zoll |
| Reifenbreite hinten | 150 mm | 180 mm |
| Reifenhöhe hinten | 70 % | 55 % |
| Reifendurchmesser hinten | 17 Zoll | 17 Zoll |
| Breite | 930 mm | 930 mm |
| Höhe | 1410 mm | 1290 mm |
| Radstand | 1556 mm | 1465 mm |
| Sitzhöhe von | 810 mm | 825 mm |
| Sitzhöhe bis | 830 mm | |
| Gewicht trocken (mit ABS) | 198 kg | |
| Tankinhalt | 20 l | 21 l |
| Führerscheinklassen | A | |
| Länge | 2135 mm | |
| Bodenfreiheit | 135 mm | |
| Gewicht fahrbereit (mit ABS) | 229 kg | |
| Höchstgeschwindigkeit | 200 km/h | |
| Reichweite | 350 km | |
| Euro Norm | Euro 5+ | |
| CO²-Ausstoß kombiniert | 140 g/km | |
| Kraftstoffverbrauch kombiniert | 6 l/100km | |
| Standgeräusch | 97 db | |
| Standgeräusch über 95dB | ja | |
| Ausstattung | ||
| Ausstattung | LED Tagfahrlicht, LED-Scheinwerfer, Sitzheizung, TFT Display | Griffheizung, Keyless System, Koffersystem, LED-Scheinwerfer, TFT Display, USB-C Steckdose, Windschild verstellbar, Moderne Elektronik, Automatischer Blinker-Reset, Laden & Strom, Komfort, Konnektivität, Beleuchtung, Stauraum, Windschild |
Stärken und Schwächen im Vergleich
Gut Ding braucht Weile, sagt man. Bei Triumph hat man sich daran gehalten und mit der Tiger 900 GT Pro ein Motorrad auf die Gussfelgen gestellt, das den langen, erfolgreichen Weg der 800er mit vielen Detail-Verbesserungen fortsetzt und ebenso ein praktisches Alltagsmotorrad ist, wie für ausgedehnte Touren und Reisen. Der Triple ist schärfer geworden und trotzdem immer noch ein harmonisches Aggregat, mit dem auch Einsteiger nichts falsch machen können, ohne dass er den erfahrenen Motorradfahrer langweilt. Und zwar dank ausreichender Federwege auf Straßen unterschiedlichster Qualitäten sowie durchaus auch gemäßigten Offroad-Passagen. Am ersten Eindruck gab es wenig zu bekritteln, wir werden dem Tiger aber sicher noch genauer auf den Zahn fühlen.
Der Versuch von Honda, aus einer Hornet einen sportlichen Tourer abzuleiten ist den Japanern gut gelungen. Mit hohem Komfort und stattlicher Serienausstattung punktet die neue GT auch in Sachen Sportlichkeit. Die 229kg merkt man beim Fahren als auch im Stand kaum und erweckt somit einen sehr quirligen Eindruck. Auch die Optik kann sich dank gelungener Linienführung und gekonnten Design bzw. Farbgestaltung sehen lassen. Was aber wohl am meisten überzeugen wird ist das Preis Leistungsverhältnis. Mit € 17.490 in Österreich und €14.429 in Deutschland, hat Honda beim Preis richtig die Hosen runtergelassen. Wenn man dazu noch die reichhaltige Serienausstattung berücksichtigt (elektronisches Fahrwerk, Tempomat, Heizgriffe, Keyless Go, Koffersystem,…) haben die Japaner sogar die Hosenträger durchgeschnitten. Wer sich die GT in die Garage stellen möchte, braucht allerdings noch etwas Geduld: Die ersten Fahrzeuge werden voraussichtlich nicht vor dem 2. Quartal ausgeliefert. Einen kleinen Trost gibt es aber in dieser Hinsicht: Vorfreude ist die schönste Freude!
- charaktervoller Dreizylinder
- agiles Einlenkverhalten
- Quickshifter serienmäßig
- elektronisch einstellbares Federbein
- üppige Serienausstattung
- gute Ergonomie
- guter Wind- und Wetterschutz
- Langstreckentauglichkeit
- Schalterflut am linken Lenker
- Hoher Fahrkomfort
- Großzügige Serienausstattung
- Preis/Leistungsverhältnis
- Reichhaltiges Zubehör
- keine Schaltautomatfunktion beim Raufschalten und geschlossener Drosselklappe
- Leistung bei tiefen Drehzahlen könnte mehr sein
- Fahrwerk bei starken Kanten etwas bockig