KTM 125 SX 2021 vs. Husqvarna TE 150 2018
Bewertung
KTM 125 SX 2021 vs. Husqvarna TE 150 2018 - Vergleich im Überblick
Der KTM 125 SX mit ihrem 2-Takt 1-Zylinder-Motor mit Vergaser und einem Hubraum von 125 Kubik steht die Husqvarna TE 150 mit ihrem 2-Takt Motor mit 144 Kubik gegenüber.
Bei der 125 SX federt vorne eine Telegabel Upside-Down von WP mit 48 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten ein Monofederbein von WP.
Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der KTM vorne eine Einzelscheibe mit 260 Millimeter Durchmesser und und hinten eine Scheibe mit 220 Millimeter Durchmesser und. Die Husqvarna vertraut vorne auf eine mit 260 Millimeter Durchmesser und. Hinten ist eine Bremse mit 220 mm Durchmesser und verbaut.
Bei der Bereifung setzt 125 SX auf Schlappen mit den Maßen 80 / 100 - 21 vorne und 100 / 90 - 19 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der TE 150 Reifen in den Größen 90/90-21 vorne und 110/100-18 hinten.
Der Radstand der KTM 125 SX misst 1.485 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 950 Millimeter. Die Husqvarna TE 150 ist von Radachse zu Radachse 1.495 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 960 Millimeter.
Mit einem Trockengewicht von 92,2 kg ist die Husqvarna deutlich schwerer als die KTM mit 87,5 kg.
In den Tank der 125 SX passen 7,5 Liter Sprit. Bei der TE 150 sind es 10 Liter Tankvolumen.
Technische Daten im Vergleich
KTM 125 SX 2021 |
Husqvarna TE 150 2018 |
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| Motor und Antrieb | ||
| Zylinderzahl | 1 | |
| Taktung | 2-Takt | 2-Takt |
| Kühlung | flüssig | flüssig |
| Schmierung | Gemisch | Gemisch |
| Hubraum | 124,8 ccm | 143,99 ccm |
| Bohrung | 54 mm | 58 mm |
| Hub | 54,5 mm | 54,5 mm |
| Gemischaufbereitung | Vergaser | |
| Starter | Kick | |
| Kupplung | Mehrscheiben im Ölbad | |
| Zündung | Kokusan | |
| Antrieb | Kette | |
| Getriebe | Gangschaltung | |
| Ganganzahl | 6 | 6 |
| Chassis | ||
| Rahmen | Stahl | |
| Rahmenbauart | Zentralrohr | |
| Fahrwerk vorne | ||
| Aufhängung | Telegabel Upside-Down | |
| Marke | WP | |
| Durchmesser | 48 mm | |
| Federweg | 310 mm | 300 mm |
| Fahrwerk hinten | ||
| Aufhängung | Zweiarmschwinge | |
| Federbein | Monofederbein | |
| Aufnahme | Umlenkung | |
| Marke | WP | |
| Federweg | 300 mm | 330 mm |
| Bremsen vorne | ||
| Bauart | Einzelscheibe | |
| Durchmesser | 260 mm | 260 mm |
| Bremsen hinten | ||
| Bauart | Scheibe | |
| Durchmesser | 220 mm | 220 mm |
| Daten und Abmessungen | ||
| Reifenbreite vorne | 80 mm | 90 mm |
| Reifenhöhe vorne | 100 % | 90 % |
| Reifendurchmesser vorne | 21 Zoll | 21 Zoll |
| Reifenbreite hinten | 100 mm | 110 mm |
| Reifenhöhe hinten | 90 % | 100 % |
| Reifendurchmesser hinten | 19 Zoll | 18 Zoll |
| Radstand | 1485 mm | 1495 mm |
| Sitzhöhe von | 950 mm | 960 mm |
| Gewicht trocken | 87,5 kg | 92,2 kg |
| Tankinhalt | 7,5 l | 10 l |
Stärken und Schwächen im Vergleich
Sie ist die kleinste und leichteste (erwachsene) KTM die es zu kaufen gibt. Doch in der Kleinen steckt weit mehr als die meisten vermuten würden.
Die leichte TE 150 spendet durch das geringe Gewicht und das spielerische Handling sehr viel Vertrauen. Damit traut man sich zu den Speed zu steigern und sportlich unterwegs zu sein. Das ist aber auch notwendig. Denn das gemütliche cruisen ist nicht die Stärke der 150er 2-Takter. Der Motor hängt direkt am Gas und das giftige Aggregat orgelt wild nach oben wenn der Hahn gespannt wird.
- Angemessener Preis
- geringes Gewicht
- spaßiges Fahrgefühl.
- Gewöhnungsbedürftige Motorcharakteristik
- unruhiges Fahrwerk
- nichts für Schaltfaule
- Praxistaugliches Fahrwerkssetup für einen breiten Einsatzbereich
- Präzise Linienführung
- Niedriges Vibrationsniveau im Sattel
- Robuste Gesamterscheinung
- Sehr praxistaugliche Details
- Geringes Gewicht
- Tolle Ergonomie im Sattel
- Viel Bewegungsspielraum am Motorrad
- Hochwertiges Fahrwerk
- fulminantes Handling
- kräfteschonend bei Bergabpassagen
- gute Motorabstimmung und sauberer Motorlauf
- Plastics im Stiefelbereich wirken schnell stark verschlissen
- Preise sind normalerweise immer Ansichtssache - in diesem Fall wirkt die ganze Palette jedoch durch die Bank gut aber teuer
- Die Griffmulde beim Sitz ist zu weit vorne angebracht
- Ständer muss etwas fummelig ausgeklappt werden
- Vortrieb bei Bergaufpassagen schwieriger zu dosieren
- Bei Übergang von Schiebe- in Lastbetrieb aggressives Ansprechverhalten
- Einsteiger werden mit Drehfreudigkeit überfordert sein