Honda CB1000F 2026 vs. Suzuki GSX-S1000GT 2026
Bewertung
Honda CB1000F 2026 vs. Suzuki GSX-S1000GT 2026 - Vergleich im Überblick
Der Honda CB1000F mit ihrem 4-Takt Reihe 4-Zylinder-Motor mit Einspritzung und einem Hubraum von 1.000 Kubik steht die Suzuki GSX-S1000GT mit ihrem 4-Takt Reihe 4-Zylinder-Motor mit 999 Kubik gegenüber. Die Suzuki bietet mit 152 PS bei 11.000 Umdrehungen einen spürbaren Unterschied im Vergleich zur Honda mit 122 PS bei 9.000 U / min.
Das maximale Drehmoment der GSX-S1000GT von 106 Newtonmeter bei 9.250 Touren bietet ähnlich viel Schub als die 103 Nm Drehmoment bei 8.000 Umdrehungen bei der CB1000F.
Bei der CB1000F federt vorne eine in Druckstufe, Federvorspannung und Zugstufe verstellbare Telegabel Upside-Down von Showa mit 41 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten auf ein in Federvorspannung, Zugstufe verstellbares Monofederbein von Showa. Die GSX-S1000GT setzt vorne auf eine in Druckstufe, Federvorspannung und Zugstufe verstellbare Telegabel Upside-Down von Kayaba mit 43 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten arbeitet auf ein in Federvorspannung, Zugstufe verstellbares Monofederbein.
Die Honda CB1000F bietet mit 130 mm vorne und 140 mm hinten einen vergleichbaren Federwerg als die Suzuki GSX-S1000GT mit 120 mm vorne und 130 mm hinten.
Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Honda vorne eine Doppelscheibe mit 310 Millimeter Durchmesser und Vierkolben-Zange von Nissin und hinten eine Scheibe mit 240 Millimeter Durchmesser und Einkolben-Zange von Nissin. Die Suzuki vertraut vorne auf eine Doppelscheibe mit 310 Millimeter Durchmesser und Vierkolben-Zange von Brembo. Hinten ist eine Scheibe mit 250 mm Durchmesser und Einkolben-Zange verbaut.
Bei der Bereifung setzt CB1000F auf Schlappen mit den Maßen 120 / 70 - 17 vorne und 180 / 55 - 17 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der GSX-S1000GT Reifen in den Größen 120/70-17 vorne und 190/50-17 hinten.
Der Radstand der Honda CB1000F misst 1.455 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 795 Millimeter. Die Suzuki GSX-S1000GT ist von Radachse zu Radachse 1.460 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 810 Millimeter.
Mit einem fahrfertigen Gewicht von 226 kg ist die Suzuki deutlich schwerer als die Honda mit 214 kg.
In den Tank der CB1000F passen 16 Liter Sprit. Bei der GSX-S1000GT sind es 19 Liter Tankvolumen.
Der aktuelle Durchschnittspreis der Honda CB1000F beträgt in unserer Neu- und Gebrauchtmotorradbörse 8.025 Euro und ist damit deutlich günstiger als der Preis der Suzuki GSX-S1000GT mit 12.422 Euro im Durchschnitt.
Von der Honda CB1000F gibt es aktuell 7 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der Suzuki GSX-S1000GT sind derzeit 66 Modelle verfügbar. Für die Honda gibt es aktuell 5 Suchanfragen am 1000PS Marktplatz, Suzuki wurde derzeit 14 Mal pro Monat gesucht.
Technische Daten im Vergleich
Honda CB1000F 2026 |
Suzuki GSX-S1000GT 2026 |
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| Motor und Antrieb | ||
| Motorbauart | Reihe | Reihe |
| Zylinderzahl | 4 | 4 |
| Taktung | 4-Takt | 4-Takt |
| Ventile pro Zylinder | 4 | 4 |
| Ventilsteuerung | DOHC | DOHC |
| Kühlung | flüssig | flüssig |
| Hubraum | 1000 ccm | 999 ccm |
| Bohrung | 76 mm | 73,4 mm |
| Hub | 55,1 mm | 59 mm |
| Leistung | 122 PS | 152 PS |
| U/min bei Leistung | 9000 U/min | 11000 U/min |
| Drehmoment | 103 Nm | 106 Nm |
| U/min bei Drehmoment | 8000 U/min | 9250 U/min |
| Verdichtung | 11,7 | 12,2 |
| Gemischaufbereitung | Einspritzung | Einspritzung |
| Starter | Elektro | Elektro |
| Kupplung | Mehrscheiben im Ölbad, Antihopping, Kupplungssysteme | Mehrscheiben im Ölbad, Antihopping, Kupplungssysteme |
| Antrieb | Kette | Kette |
| 2WD | nein | |
| Getriebe | Gangschaltung | Gangschaltung |
| Ganganzahl | 6 | 6 |
| Drosselklappendurchmesser | 44 mm | |
| A2-Drosselung möglich | nein | |
| Chassis | ||
| Rahmen | Stahl | Aluminium |
| Rahmenbauart | Doppelschleife | Brücken |
| Lenkkopfwinkel | 25 Grad | 65 Grad |
| Nachlauf | 98 mm | 100 mm |
| Fahrwerk vorne | ||
| Aufhängung | Telegabel Upside-Down | Telegabel Upside-Down |
| Technologie | Big Piston | Closed Cartridge |
| Marke | Showa | Kayaba |
| Durchmesser | 41 mm | 43 mm |
| Federweg | 130 mm | 120 mm |
| Einstellmöglichkeit | Druckstufe, Federvorspannung, Zugstufe | Druckstufe, Federvorspannung, Zugstufe |
| Fahrwerk hinten | ||
| Aufhängung | Zweiarmschwinge | Zweiarmschwinge |
| Material | Aluminium | Aluminium |
| Federbein | Monofederbein | Monofederbein |
| Aufnahme | Pro-Link | Umlenkung |
| Marke | Showa | |
| Federweg | 140 mm | 130 mm |
| Einstellmöglichkeit | Federvorspannung, Zugstufe | Federvorspannung, Zugstufe |
| Bremsen vorne | ||
| Bauart | Doppelscheibe | Doppelscheibe |
| Durchmesser | 310 mm | 310 mm |
| Kolben | Vierkolben | Vierkolben |
| Aufnahme Bremssattel | Schwimmsattel | |
| Betätigung | hydraulisch | |
| Technologie | radial | radial, Monoblock |
| Marke | Nissin | Brembo |
| Bremsen hinten | ||
| Bauart | Scheibe | Scheibe |
| Durchmesser | 240 mm | 250 mm |
| Kolben | Einkolben | Einkolben |
| Marke | Nissin | |
| Aufnahme Bremssattel | Schwimmsattel | |
| Fahrassistenzsysteme | ||
| Assistenzsysteme | ABS, Fahrmodi, Kurven-ABS, Traktionskontrolle, Wheelie-Kontrolle, Fahrmodi frei konfigurierbar, Moderne Elektronik, Hinterrad-Lift-Kontrolle, Kurven-Traktionskontrolle | ABS, Fahrmodi, Ride by Wire, Schaltassistent, Schaltassistent mit Blipper, Tempomat, Traktionskontrolle, Moderne Elektronik |
| Daten und Abmessungen | ||
| Reifenbreite vorne | 120 mm | 120 mm |
| Reifenhöhe vorne | 70 % | 70 % |
| Reifendurchmesser vorne | 17 Zoll | 17 Zoll |
| Reifenbreite hinten | 180 mm | 190 mm |
| Reifenhöhe hinten | 55 % | 50 % |
| Reifendurchmesser hinten | 17 Zoll | 17 Zoll |
| Länge | 2135 mm | 2140 mm |
| Breite | 835 mm | 825 mm |
| Höhe | 1125 mm | 1215 mm |
| Radstand | 1455 mm | 1460 mm |
| Sitzhöhe von | 795 mm | 810 mm |
| Bodenfreiheit | 135 mm | 140 mm |
| Gewicht fahrbereit (mit ABS) | 214 kg | 226 kg |
| Tankinhalt | 16 l | 19 l |
| Höchstgeschwindigkeit | 230 km/h | 240 km/h |
| Reichweite | 285 km | 358 km |
| Euro Norm | Euro 5+ | Euro 5+ |
| CO²-Ausstoß kombiniert | 129 g/km | 143 g/km |
| Kraftstoffverbrauch kombiniert | 5,6 l/100km | 6,1 l/100km |
| Höchstzulässiges Gesamtgewicht | 420 kg | |
| Führerscheinklassen | A | |
| Standgeräusch | 96 dB | |
| Standgeräusch über 95dB | ja | |
| Ausstattung | ||
| Ausstattung | Connectivity, LED Tagfahrlicht, LED-Scheinwerfer, TFT Display, USB-C Steckdose, Moderne Elektronik, Laden & Strom, Beleuchtung | Connectivity, LED Tagfahrlicht, LED-Scheinwerfer, TFT Display, Moderne Elektronik, Beleuchtung |
Stärken und Schwächen im Vergleich
Was soll ich sagen? Ich hatte mir viel erwartet, weil die CB1000F großartig aussieht und auf der hervorragenden Hornet-Plattform aufbaut. Gleichzeitig hatte ich Sorge, dass Honda den Motor zu stark kastriert, das Fahrwerk zu gemütlich abstimmt oder die ganze Retro-Geschichte am Ende nur eine schöne Kulisse bleibt. Nichts davon ist passiert. Die 122 PS passen wunderbar, weil dieser Motor unten und in der Mitte mächtig anschiebt. Das Fahrwerk verbindet Komfort mit jener Straffheit, die man beim härteren Andrücken braucht. Der S22 klebt, die Bremse funktioniert ausgezeichnet und der Sound ist ein Traum. Dazu kommt diese Sitzposition, bei der man Freddie Spencer und die großen AMA-Schlachten praktisch vor sich sieht. Die Maschine ist schlicht Weltklasse. AMA-Superbike-Racing ist in den 2020er-Jahren angekommen. Gratulation, Honda! Amtlich.
Die Grand Touring Variante der GSX-S vereint die supersportlichen Gene der Modellreihe mit erstaunlich viel Touring Potential. Das top Chassis und der bombige Motor garantieren Fahrspaß. Gleichzeitig ist die Ergonomie vielseitig genug gestaltet, um auch entspannte Etappen zu ermöglichen. Die Suzuki nimmt als echte Sporttourerin sowohl den Sport, als auch das Touring ernst und schafft diesen Kompromiss ausgesprochen gut. Lediglich die Übersetzung könnte für den Landstraßeneinsatz etwas kürzer sein und Technokraten könnten schräglagenabhängige Systeme vermissen. Davon abgesehen bietet die GSX-S GT aber üppige Ausstattung und ein rundes Gesamtpaket.
- Druckvoller und linear abgestimmter Vierzylinder
- Kräftiger Schub aus niedrigen und mittleren Drehzahlen
- Überraschend satter, sportlicher Sound trotz Euro 5+
- Stabil abgestimmtes Fahrwerk mit gutem Komfort
- Sehr handliches und vertrauenerweckendes Fahrverhalten
- Gelungene, nicht aufdringliche Elektronik
- Bequeme und zugleich sportliche Sitzposition
- Starke Retro-Optik mit echter Bol-d’Or-Anmutung
- Attraktiver Preis für Ausstattung und Technik
- Quickshifter nur gegen Aufpreis erhältlich
- TFT-Display wirkt optisch weniger authentisch als Rundinstrumente
- Bremse gut, aber nicht besonders aggressiv oder supersportlich
- Geiler Motor mit viel Drehmoment aus der Mitte
- Stabiles Chassis
- Vielseitige Ergonomie
- Guter Sound
- Top Quickshifter
- Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
- Ziemlich lange Übersetzung
- Windschild nicht verstellbar
- Kein Schräglagensensor
- Federbein könnte es mehr Dämpfung vertragen