Can-Am Origin 2025 vs. Honda WN7 2026
Bewertung
Can-Am Origin 2025 vs. Honda WN7 2026 - Vergleich im Überblick
Der Can-Am Origin mit ihrem Elektro Motor steht die Honda WN7 mit ihrem Elektro Motor gegenüber.
Bei der Origin federt vorne eine Telegabel Upside-Down von Kayaba mit 43 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten auf ein in Druckstufe, Federvorspannung und Zugstufe verstellbares Monofederbein von Kayaba. Die WN7 setzt vorne auf eine Telegabel Upside-Down mit 43 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten arbeitet ein Monofederbein.
Die Can-Am Origin hat mit 255 mm vorne und 255 mm hinten einen mächtigeren Federweg als die Honda WN7 mit 120 mm vorne und 120 mm hinten.
Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Can-Am vorne eine Einzelscheibe mit 320 Millimeter Durchmesser und Zweikolben-Zange und hinten eine Scheibe mit 240 Millimeter Durchmesser und Einkolben-Zange. Die Honda vertraut vorne auf eine Doppelscheibe mit 296 Millimeter Durchmesser und Zweikolben-Zange. Hinten ist eine Scheibe mit 256 mm Durchmesser und Einkolben-Zange verbaut.
Bei der Bereifung setzt Origin auf Schlappen mit den Maßen 90 / 90 - 21 vorne und 120 / 80 - 18 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der WN7 Reifen in den Größen 120/70-17 vorne und 150/60-17 hinten.
Der Radstand der Can-Am Origin misst 1.503 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 865 Millimeter. Die Honda WN7 ist von Radachse zu Radachse 1.480 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 800 Millimeter.
Von der Can-Am Origin gibt es aktuell 1 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der Honda WN7 sind derzeit 12 Modelle verfügbar.
Technische Daten im Vergleich
Can-Am Origin 2025 |
Honda WN7 2026 |
|
|
|
|
| Motor und Antrieb | ||
| Motorbauart | Elektro | Elektro |
| Kühlung | flüssig | |
| Leistung | 47 PS | 24 PS |
| Drehmoment | 72 Nm | 100 Nm |
| Antrieb | Riemen | |
| A2-Drosselung möglich | ja | |
| Chassis | ||
| Rahmen | Stahl | |
| Lenkkopfwinkel | 30 Grad | 25 Grad |
| Nachlauf | 118 mm | 99 mm |
| Fahrwerk vorne | ||
| Aufhängung | Telegabel Upside-Down | Telegabel Upside-Down |
| Marke | Kayaba | |
| Durchmesser | 43 mm | 43 mm |
| Federweg | 255 mm | 120 mm |
| Fahrwerk hinten | ||
| Aufhängung | Einarmschwinge | Einarmschwinge |
| Federbein | Monofederbein | Monofederbein |
| Marke | Kayaba | |
| Federweg | 255 mm | 120 mm |
| Einstellmöglichkeit | Druckstufe, Federvorspannung, Zugstufe | |
| Bremsen vorne | ||
| Bauart | Einzelscheibe | Doppelscheibe |
| Durchmesser | 320 mm | 296 mm |
| Kolben | Zweikolben | Zweikolben |
| Bremsen hinten | ||
| Bauart | Scheibe | Scheibe |
| Durchmesser | 240 mm | 256 mm |
| Kolben | Einkolben | Einkolben |
| Fahrassistenzsysteme | ||
| Assistenzsysteme | ABS, Fahrmodi, Ride by Wire, Traktionskontrolle | ABS |
| Daten und Abmessungen | ||
| Reifenbreite vorne | 90 mm | 120 mm |
| Reifenhöhe vorne | 90 % | 70 % |
| Reifendurchmesser vorne | 21 Zoll | 17 Zoll |
| Reifenbreite hinten | 120 mm | 150 mm |
| Reifenhöhe hinten | 80 % | 60 % |
| Reifendurchmesser hinten | 18 Zoll | 17 Zoll |
| Länge | 2204 mm | 2156 mm |
| Breite | 861 mm | 826 mm |
| Höhe | 1414 mm | 1085 mm |
| Radstand | 1503 mm | 1480 mm |
| Sitzhöhe von | 865 mm | 800 mm |
| Bodenfreiheit | 274 mm | 139 mm |
| Gewicht fahrbereit (mit ABS) | 187 kg | |
| Zuladung | 338 kg | |
| Höchstgeschwindigkeit | 129 km/h | 129 km/h |
| Führerscheinklassen | A2 | A2, A |
| Reichweite | 115 km | 140 km |
| Akku-Leistung (Kilowatt-Stunden kWh) | 8,9 kWh | 9,3 kWh |
| Ladestecker | Typ 2 | CCS, Typ 2 |
| Ladeleistung maximal | 7 kW | |
| Wartungsintervall | 10000 km | |
| Gewicht trocken (mit ABS) | 217 kg | |
| Akku-Leistung (Volt V) | 349,44 V | |
| Ausstattung | ||
| Ausstattung | Apple CarPlay, Bluetooth, Connectivity, LED-Scheinwerfer, TFT Display, USB Steckdose | Connectivity, Keyless System, LED Tagfahrlicht, LED-Scheinwerfer, TFT Display, USB-C Steckdose, Moderne Elektronik, Laden & Strom, Komfort, Beleuchtung |
Stärken und Schwächen im Vergleich
Die Can-Am Origin 2025 liefert ein einzigartiges Fahrerlebnis, das sich klar von klassischen Enduros unterscheidet. Mit innovativem Antriebskonzept, interessanter Fahrwerkskonstruktion und digitaler Präzision überzeugt sie auf technischer Ebene. Doch bei Reichweite, Bremsabstimmung und Ergonomie zeigt sich, dass das Konzept eher für experimentierfreudige Nischenfahrer als für die breite Masse gedacht ist.
Die Honda WN7 überzeugt nicht, weil sie einen Verbrenner perfekt imitiert. Sie überzeugt, weil sie etwas Eigenes kann. Der Antritt bis 100 km/h, die saubere Dosierbarkeit, die einstellbare Rekuperation und der leise Auftritt ergeben zusammen ein Fahrerlebnis, das auf kleinen Straßen richtig Laune macht. Wo Licht ist, ist auch Schatten. Die Reichweite bleibt begrenzt, der Sitz ist hart, die Bremse könnte kräftiger zupacken und auf schnellen Passagen oberhalb von 100 km/h fehlt der letzte Nachdruck. Trotzdem zeigt die WN7 sehr klar, dass Elektromotorräder nicht nur vernünftig, sondern auch spaßig sein können. Wer die Möglichkeit hat, sollte so ein Ding probieren, bevor er es aus Prinzip ablehnt. Es könnte passieren, dass man danach etwas leiser über Motorradspaß denkt.
- innovatives Antriebskonzept
- sehr gutes Handling bei niedrigen Geschwindigkeiten
- beeindruckender Schub trotz 11?kW
- selbstspannende Kette im geschlossenen System
- robuste Bauweise
- leises und naturnahes Fahrgefühl
- unausgewogene Bremsabstimmung
- beschränkte Reichweite im Gelände
- eingeschränkte Ergonomie für große Fahrer
- Fahrwerk nicht einstellbar
- Startprozedur zu komplex
- kaum Langstreckenpotenzial
- Sehr leise – neues Fahrerlebnis
- Keine Vibrationen
- Kaum Wartungsaufwand bzw. -kosten
- Keine Schaltvorgänge bzw. Kupplung nötig
- Rückwärtsgang
- Zukunftsorientiert
- Reichweite durch kleinen Akku
- Ladegeschwindigkeit
- Harte Sitzbank
- Preis