Top 10 Supermotos 2026 - 1000PS Empfehlungen
Diese Supermotos liefern maximalen Kurvenspaß
Leicht, direkt und kompromisslos spaßorientiert: Supermotos zählen zu den emotionalsten Motorrädern überhaupt. Die 1000PS Redaktion hat die besten Modelle 2026 gewählt – mit einem extrem knappen Duell an der Spitze.
Die Kategorie der Supermotos erklärt
Supermotos sind die vielleicht frechste Motorradklasse überhaupt: leicht, hochbeinig, direkt und gemacht für Fahrer, die Kurven aktiv attackieren wollen. Ihr Ursprung liegt in der Verbindung aus Motocross-, Enduro- und Straßenmotorrad-Technik. Daraus entsteht ein Fahrgefühl, das in keiner anderen Klasse so unmittelbar wirkt. Supermotos lenken extrem schnell ein, bieten viel Bewegungsfreiheit, erlauben eine aktive Körperhaltung und machen selbst auf engen Straßen, Kartbahnen oder kurzen Rennstrecken enorm viel Spaß. Im Vergleich zu Naked Bikes sind sie leichter, verspielter und radikaler auf Handling ausgelegt. Im Vergleich zu Supersportlern brauchen sie weniger Tempo, um intensiv zu wirken. Und im Vergleich zu Enduros bringen sie mit Straßenbereifung, starken Bremsen und sportlicher Geometrie viel mehr Präzision auf Asphalt.
1000PS Top Awards: So wird gewählt
Die Sieger der 1000PS Top Awards werden durch eine breit aufgestellte Jury erfahrener Tester ermittelt. Zur Wahl stehen alle Motorradmodelle, die 2026 bei den Herstellern neu erhältlich sind – unabhängig davon, ob sie tatsächlich erst 2026 vorgestellt wurden. Jeder Tester erstellt eigenständig seine persönliche Rangliste der Favoriten. Modelle, die nicht gewählt wurden, erhalten automatisch den letzten Rang. Aus allen Einzelwertungen entsteht anschließend der Durchschnittswert, der über die Gesamtplatzierung entscheidet. Da nicht jeder Tester in jedem Segment gleich tief involviert ist, konnten einzelne Kategorien ausgelassen werden. Motorräder, die nur kurz oder nur für wenige Tester verfügbar waren, konnten naturgemäß nur von jenen Juroren bewertet werden, die sie tatsächlich gefahren sind; bei allen anderen flossen sie entsprechend schlechter in die Wertung ein.
Wo war es knapp? Wer waren die Juroren?
An der Spitze war es extrem eng: Die Ducati Hypermotard 698 Mono / RVE gewinnt mit einem Durchschnittswert von 5,77 vor der KTM 690 SMC R mit 5,85. Der Abstand beträgt damit nur 0,08 Punkte – ein echtes Fotofinish. Auch Platz 3 ist noch klar in Schlagdistanz: Die Husqvarna 701 Supermoto erreicht 6,62 Punkte und liegt 0,77 Punkte hinter der KTM. Danach öffnet sich eine deutlichere Lücke: Die GasGas 700 SM folgt mit 8,92 Punkten auf Platz 4, also 2,30 Punkte hinter der Husqvarna. Dahinter liegen Ducati Hypermotard V2 / SP mit 9,23, Suzuki DR-Z4SM mit 9,69 und STARK Varg SM mit 10,00 Punkten relativ eng beisammen. Die KTM 390 SMC R folgt mit 10,85 Punkten als kleinere, zugänglichere Supermoto-Interpretation. Auf Platz 9 steht die KTM 450 SMR mit 13,00 Punkten, während Husqvarna FS 450 und SWM SM 500 R mit jeweils 13,15 Punkten gemeinsam Platz 10 belegen. Das Ranking zeigt sehr schön, wie breit die Klasse geworden ist: vom straßenzugelassenen Einzylinder-Funbike über V2-Hypermotard und Elektro-Supermoto bis hin zu kompromisslosen Racing-Geräten. Bewertet wurde von der 1000PS-Jury mit erfahrenen Testern wie Nils, Poky, Horvath, Gregor, Philipp, Mex, Carlos, Martin Bauer, Wolf, Arlo, NoPain, Clemo und Frankee.
Platz 3: Husqvarna 701 Supermoto
Die Husqvarna 701 Supermoto erreicht mit 6,62 Punkten Platz 3 und bleibt damit eine der prägenden Größen im Supermoto-Segment. Sie steht für die puristische, leichte und direkte Art des Motorradfahrens: großer Einzylinder, schlanke Silhouette, hohe Sitzposition und ein Fahrverhalten, das vor allem auf engen Straßen und im Angriffsmodus begeistert. In den 1000PS-Eindrücken wird die 701 Supermoto als reines Funbike beschrieben, das weder für lange Touren noch für hohe Geschwindigkeiten gemacht ist, sondern mit Leichtigkeit, Stärke und puristischem Charakter überzeugt. Genau das macht ihren Reiz aus. Positiv fallen die direkte Rückmeldung, das geringe Gewicht, der kraftvolle Einzylinder, das spielerische Handling und der kompromisslose Fokus auf Fahrspaß auf. Die Husqvarna wirkt weniger wie ein Allrounder, sondern wie ein Motorrad für Fahrer, die bewusst Kurven, kurze Strecken und maximale Intensität suchen.
Platz 2: KTM 690 SMC R
Die KTM 690 SMC R landet mit 5,85 Punkten auf Platz 2 und verpasst den Sieg nur um 0,08 Punkte. Damit bleibt sie die große Referenz unter den modernen Einzylinder-Supermotos. Für 2026 wurde sie deutlich weiterentwickelt: Mehr Leistung, ein aufgewertetes Elektronikpaket, längere Wartungsintervalle und ein weiterhin extrem charakterstarker Auftritt machen sie noch kompletter. In den 1000PS-Tests wird die 690 SMC R 2026 als Motorrad beschrieben, das einen ohnehin starken Einzylinder weiter verbessert und gleichzeitig seinem Charakter treu bleibt. Genau diese Mischung ist entscheidend: Sie ist moderner geworden, ohne ihre rohe Supermoto-DNA zu verlieren. Positiv fallen der starke Einzylinder, das geringe Gewicht, die hohe Agilität, die modernen Assistenzsysteme, der klare Fokus auf Asphaltspaß und die neue Reife des Gesamtpakets auf. Sie kann im Alltag funktionieren, will aber eigentlich immer Kurven, Kehren und aktive Fahrweise.
Gebrauchte und neue Supermoto Motorräder
Weitere Supermoto MotorräderPlatz 1: Ducati Hypermotard 698 Mono / RVE
Die Ducati Hypermotard 698 Mono / RVE gewinnt die Supermoto-Kategorie mit 5,77 Punkten und setzt sich in einem extrem engen Duell an die Spitze. Ducati bringt mit ihr eine eigene Interpretation des Einzylinder-Supermoto-Konzepts: emotional, technisch aufwendig und klar sportlich ausgerichtet. In den 1000PS-Tests wurde die 698 Mono als klare Kampfansage an die Konkurrenz beschrieben. Besonders im Rennstreckentest überzeugte sie mit dem stärksten straßenzugelassenen Serien-Einzylinder ihrer Zeit, sportlicher Schärfe und einem umfangreichen Elektronikpaket. Auch im Alltagstest wurde sie als neue Waffe aus Bologna charakterisiert, die sportlich ambitionierte Fahrer ansprechen soll. Positiv fallen der kräftige und drehfreudige Superquadro-Mono-Motor, das präzise Handling, die starke Bremse, die moderne Elektronik, die hochwertige Verarbeitung und der unverkennbare Ducati-Auftritt auf. Die RVE-Version bringt zusätzlich einen besonders auffälligen Look ins Spiel.