Mick Doohan referiert: Der neue Stoner

Mick Doohan referiert: Der neue Stoner

Mick Doohan referiert: Der neue Stoner

Casey Stoner der Sturzpilot ist Vergangenheit, Casey Stoner der Rennsieger ist Gegenwart. Zwar war das Potential des Australiers schon länger bekannt, doch in den vergangenen Jahren machte er eher wegen seiner Stürze als wegen seiner Leistungen Schlagzeilen - das ist nun vorbei. "Sein Ansehen ist gestiegen, weil er einige Rennen gewonnen hat, aber er hat eine lange Lehrzeit hinter sich und Leute, die den Sport verfolgen, wissen das", meinte Mick Doohan über seinen Landsmann gegenüber der Herald Sun.

So ist dem fünffachen 500cc-Weltmeister durchaus bewusst, dass es wegen Stoners vieler Stürze Kritik gab, als er noch in den kleineren Klassen unterwegs war. Doch er hat eine Entgegnung dazu. "In Wahrheit hat er das Limit der Maschinen kennen gelernt, er hat Racing betrieben. Stürze sind Teil des Racing. Ich hatte auch meinen Teil davon, vor allem in meiner ersten Saison bei den 500ern [1989]", erzählte er. Nachdem die Stürze aber nun Teil der Vergangenheit sind, gilt es die nächste Herausforderung zu meistern und die wird Stoner nach Doohans Meinung noch besser machen. "Die Herausforderung, Kopf an Kopf mit Valentino um die Weltmeisterschaft zu kämpfen, wird das Beste in Casey zum Vorschein bringen, weil es ein Ziel gibt, auf das er zusteuern kann."

©adrivo Sportpresse GmbH
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Foto: ©Ducati

Bericht vom 09.05.2007 | 1.845 Aufrufe

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