eReporter 2007 Die Jury
eReporter 2007 Die Jury |
Auch dieses Jahr haben alle Studenten mit einem Faible für Motorsport wieder die große Chance, bei der Formel 1 und GP2 nicht einfach nur hautnah dabei, sondern wirklich mittendrin zu sein. Denn Bridgestone sucht ab sofort wieder den besten Nachwuchsmotorsportjournalisten. An der ersten Aufgabe, ein Interview mit Lewis Hamilton und einen kurzen Artikel, darf sich jeder versuchen, der an einer Uni eingeschrieben ist. Daraus sucht eine Jury die besten sieben Teilnehmer aus, die dann bei jeweils einem F1/GP2-Rennen live berichterstatten dürfen. Und auch hier entscheidet wieder die Jury, wer der glorreichen sieben letztlich den Titel des eRepoters 2007 mit nach Hause nehmen darf. Doch wer sitzt in diesem hochexklusiven Gremium? Niemand von RTL und leider auch niemand von der adrivo Sportpresse - dafür aber eine Topauswahl des britischen Motorsportjournalismus. Angeführt wird die Jury von Tony Jardine, dem Gesicht des englischen PayTV-Senders Sky Sports. Für die Briten gehört Tony zum Motorsport, wie Fisch zu Chips. Angefangen als Truckfahrer und Reifenwechsler für McLaren stieg er schnell zu deren Assistant Team Manager auf. 1985 wechselte er dann die Seiten und gründete eine eigene PR- und Medienagentur. Tony war schon für die altehrwürdige BBC als Boxengassenreporter unterwegs, lange bevor dort die Kai Ebels dieser Welt Angst und Schrecken verbreiteten. Für ITV war er ab 1997 der F1-Studioexperte, bevor er 2006 zu Sky Sports wechselte. Ein alter Weggefährte aus der ITV-Zeit von Tony Jardine ist James Allen. James ist dort seit 1997 F1-Chefkommentator. Zusätzlich schreibt er über die Formel 1 in der Financial Times. Sein Handwerk gelernt hat James Allen übrigens an der renommierten Oxford Universität und bei der britischen Motorsport-Bibel "Autosport". Was es bedeutet, schon in Studentenzeiten als Motorsportjournalist tätig zu sein, wissen wenige besser als GP2-Pressesprecher Bill Buxton. Noch an der Universität schrieb Bill Features für das Online-Magazin www.grandprix.com. Als Student der Politikwissenschaften ließ Will selbst in seiner Abschlussarbeit das Motorengeheul nicht los. "Die Politik der Formel 1" wurde zwar von seinen Professoren belächelt, brachte ihm aber, direkt nach Beendigung seines Studiums 2002, einen Redakteursjob beim "Formula 1 Magazine". Auch Bridgestone-Pressesprecherin Rachel Ingham ist seit über zehn Jahren im Motorsport-Bereich tätig. Bevor sie 2002 zu Bridgestone kam, war sie in gleicher Funktion für die britische Opel-Schwester Vauxhall und deren Tourenwagen-Manschaft tätig. In dieser Runde, bestehend aus hauptberuflichen TV- und PR- Leuten, darf natürlich ein klassischer Schreiberling nicht fehlen. Ein solcher ist Jim Holden, Redakteur der britischen Wochenzeitung "Motorsport News". Schon in seiner Zeit bei einer Sportnachrichtenagentur tauchte David als Autor für Reuters und den "Daily Telegraph" auf. Auch bei "Autosport" war er schon Ressortleiter. Wer diese Leute überzeugen kann, der kann sich sicher sein, es drauf zu haben. Dabei muss man kein Engländer sein, um sich durchzusetzen, wie das Beispiel von Vorjahresgewinner Martin Westerhoff zeigt. Alle weiteren Informationen zu den Teilnahme-Regeln und Bewerbungsunterlagen gibt es auf der offiziellen eReporter-Website: www.bridgestone.eu. |
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Bericht vom 15.02.2007 | 1.828 Aufrufe