2005er Kanten Test

Die neuen 2005er KTM Modelle SX und EXC Modelle sind da. Großes Wehklagen im 1000PS Büro. Welche der neuen Kanten ist die Richtige? Eine neue Enduro muss her, und alleine das KTM Programm reicht aus um Dir tagelanges Kopfzerbrechen zu bereiten. Unheimliche große Auswahl, unheimlich hohes Niveau des Materials unheimliche Demütigung des Piloten.

Die neuen 2005er Kanten sind da und sie kommen wie gerufen. Ich bin gerade auf der Suche nach einer neuen Enduro welche mich besonders schnell durch die nächsten Rennen bringt. Man sagt ja, dass es heutzutage keine schlechten Motorräder mehr gibt. Doch das reicht mir bei weitem nicht aus. Meine neue Enduro muss nicht nur für sich selbst technisch perfekt sein, sondern vor allem das große technische Defizit des Piloten wettmachen. Ich benötige quasi einen Autopiloten für Anlieger, Jumps, Steilwände und Trialpassagen. Das Eisen muss sämtliche Fahrfehler kaschieren und selbst bei elendig nach unten hängenden Ellenbogen noch immer Herr der Lage sein. Der Test-Streifzug durch die KTM Palette kann also beginnen.
   
KTM Enduro Palette 2005

Die Dichte im KTM Enduroprogramm ist herrlich. Die Auswahl erinnert an das überdimensionale Knabbersachenregal beim Interspar in der SCS. Wer die Wahl hat, hat die Qual.

   
Für die 4-Takt Fans hat der KTM ab sofort Händler folgendes anzubieten:
  • KTM 250 EXC Racing
  • KTM 400 EXC Racing
  • KTM 450 EXC Racing
  • KTM 525 EXC Racing

Bei den meisten Herstellern hustet man in letzter Zeit so ziemlich auf die 2-Takter, nicht so bei KTM: Die Palette wurde weiter verbessert und die Auswahl ist groß. In der KTM Entwicklungsabteilung sitzen einige 2 Takt Fans und anständige 2 Takter gehören laut KTM einfach zu einer vollständigen Enduro-Palette.

  • KTM 125 EXC
  • KTM 200 EXC
  • KTM 250 EXC
  • KTM 300 EXC

Ernster Blick der neuen KTM Front. Sehr flach, sehr hübsch.
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Die kleinen aber feinen Features an den KTM Offroadern entdeckt man an allen Enden des orangenen Bikes. Wie schon bisher gehören Alulenker, hydraulische Kupplung, kurzer erster Gang, voll einstellbare Federelemente, leicht zugänglicher Luftfilter, Alu Schalldämpfer, hochwertige Brembo Bremsen, Excel Felgen, E-Start usw. zur Standardausstattung. Einige Features sind für die 2005er Modelle jedoch neu.
Neue Dekors! Erhältlich ausschließlich in Orange!

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Chassis

Der Rahmen ist wie bisher auch aus Cro-Moly Stahl. Dieses Jahr werden die seitlichen Rahmenrohre aber aus aus ovalen Profilen gefertigt. Die neue Konstruktion ist ohne zusätzliches Gewicht steifer und verspricht laut KTM besseres Handling und Stabilität. Damit die glänzenden Rohre auch nach der ersten Schotterbretzn noch so hübsch sind, wird er schon serienmäßig von praktischen Rahmenschonern beschützt. Die Federelemente haben vorne wie hinten eine neue Abstimmung. An der Vordergabel wurde vor allem die Staubdichtung verbessert, am Federbein auch die Geometrie der PDS Aufnahme. Ebenfalls komplett neu ist die 2005er Schwinge. Leichter, steifer, besser.


Neue ovale Rahmenrohre mit feinem Protektor serienmäßig.
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Motor / Getriebe

Die Kupplung wurde hinsichtlich Ölversorgung und Kühlung verbessert und verspricht so verringerten Verschleiß. Außerdem verwendet man im 05er Jahrgang weichere Federn damit man auch noch mit steinernen Unterarmen auskuppeln kann. Ein besonderes Feature wurde für die 2-Takt Motoren entwickelt. Für die Auslasssteuerung werden unterschiedliche Federn mitgeliefert und man kann mit 3 Handgriffen diese Federn tauschen. Dadurch kann man die Motorcharakteristik genau auf seine Bedürfnisse einstellen. Fährt man selbst mit seinem Eisen wählt man am besten die mildeste Feder für sanften Antritt und ohne harte Spitze. Wird man im Fahrerlager von lästigen Proberunden-Schnorrern gequält, montiert man am besten die scharfe Feder für eine deftige Spitzenleistung und beinharten Einsatz. Nichts für lasche Unterarme.


Vernickelte Krümmerrohre an den Kanten. Würdiger Auftritt!
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Drumherum

KTM versucht besonders im orangen Kerngeschäft - dem Enduromarkt - jedes Jahr neue Standards zu setzen. Es sind dann die die netten Kleinigkeiten an dem Motorrad welche man im Prospekt schlampig überliest in der Praxis aber dann zu schätzen weiß. Zum Beispiel das Cockpit. Kompakt, leicht, sehr robust und voller nützlicher Funktionen wie Laptimer, 2 Tageskilometerzähler, Uhr und weiteren Spielereien.


So und nicht anders muss ein Enduro-Cockpit aussehen.
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Erste Meter

Die neuen KTM-Modelle wurden bei San Severino Marche in Italien präsentiert. Auf der MX Strecke wurden schon einige WM Läufe abgehalten. Dementsprechendes Niveau der Piloten war gefordert und dementsprechend demütig ging ich zur Fahrzeugausgabe. Leider war ich Letzter in der langen Schlange und hatte nur noch die Wahl zwischen einer 525er SX 4T und einer 300er  EXC 2T. Der Tag an der MX-Strecke kann nicht besser beginnen. Ich erklimme die 300er und checke schon mal vorsorglich das Gelände nach Landemöglichkeiten für den Notarzthelikopter.

Ich bin mit Enduros sehr gerne auf MX Strecken unterwegs. Die beinharten MX-Fahrwerke sind nix für lausige Piloten. Mit weicheren Endurofahrwerke hingegen überlebt man die MX-Runde auch dann noch, wenn man regungslos am Sattel klebt. Die 300er EXC lässt in Sachen Leistung klarerweise keine Wünsche übrig. Die Hände hängen nach der Fahrt zu Boden wie die eines Orang-Utans. Immer und überall ist Leistung vorhanden. Überraschenderweise werde ich von der Leistung der bärenstarken 300er nicht gnadenlos überrollt sondern nur gestreift. Sie hängt nicht so giftig am Gas wie die Motocross Modelle, verlangt aber trotzdem deutlich mehr Konzentration als ein großer Viertakter.


Gnadenloser Druck aus den Ecken. KTM 300 EXC
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Balsam für die Seele war dann der 250er EXC Viertakter. Das einzige Motorrad in der KTM Palette bei dem ich den Gasgriff richtig melken kann. Böse Zungen behaupten, eine 250er 4 Takter ist ein Luschi-Eisen und sie haben recht damit. Mit dem Eisen kann jeder Luschi einen kompletten Tank auf der MX Strecke leer fahren. Mit dem Eisen schafft man auch mit leeren Akkus noch die Endurorunde. Dafür erlebt man am Gasgriff aber auch keine spektakulären Momente und darf beim Schalten nicht so schlampig sein wie mit den PS-Monstern in der KTM Palette. 
Schont Geist und Körper! 250 EXC Racing
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Auf der Endurosonderprüfung war ich mit keinem Eisen so schnell wie mit der 250er EXC. Der Wiesenslalom war mit dem kleinen Viertakter sehr einfach zu bewältigen. Das Motorrad ist ein echtes Traktionswunder und selten muss man sich mit einem tänzelnden Hinterrad quälen. Auch wenn man im Anlieger nicht genug Druck auf die Fußrasten bringt, kann man sehr früh melken und kommt mit einem Speed aus der Ecke den man mit einem starken Geschoss erst einmal aufbauen muss. Perfekte Piloten werden auf den kleinen Viertakter vermutlich husten. Ich schätzte das fehlerverzeihende Gerät jedoch sehr. Ich bremse die Kurve an, rolle bis zur Kurvenmitte und rühre erst dann - viel zu spät für die 250er - den Gasgriff wieder an. Bei den 2-Taktern schaffe ich es kaum in der schlampigen Rollphase die Linie zu halten, beim kleinen 4-Takter stabilisiert die Motorbremse perfekt und man erwischt den Anlieger wie von selbst. Einzig auf ewig langen Steilhängen würde ich mir ein wenig mehr Power wünschen. Hier muss die Zweite gnadenlos ausgewunden werden und man darf kein Mitleid mit dem Eisen haben.

FAZIT: Das richtige Eisen für alle die trotz schlampigen Fahrstils und schlechter Kondition heil über die Runden kommen wollen.


Auf Single-Trails unterwegs
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Die 400er EXC scheint das Missing Link zwischen 250er und 450er bzw. 525er zu sein. In der 450er Klasse werden von den Herstellern im Prospekt-Krimi schwere Geschütze eingesetzt. Die Leistungsangaben beinhalten neuerdings auch schon eine Kommastelle und die 450er kommen mir von Jahr zu Jahr giftiger vor. Bei der 400er hat man scheinbar komplett auf das Prospekt gehustet. Die Motorcharakteristik wurde für den Piloten und nicht fürs Prospekt entwickelt. Die 400er ist meiner Meinung nach DER Geheimtipp für alle Hobbyenduristen die nicht viel Wert auf ein paar PS Unterschied geben. In Sachen Traktion und Handlichkeit nahe an der 250er und dabei kontrollierbare Leistung über das ganze Drehzahlband. Nach ein paar Metern war klar! Vernünftigerweise wäre die 250er für mich das bessere Eisen, ABER die 400er wird gekauft.
   

Nicht zu viel und nicht zu wenig. KTM 400 EXC Racing
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Mit der 400 EXC Racing im MX Anlieger
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2 Takt Features

Two-Stroke Fans können zumindest bei KTM nach wie vor aus dem Vollen schöpfen. 125er, 200er, 250er und 300er Enduro bieten für jeden etwas. 125er und 200er haben fahrfertig ohne Benzin unter 100 Kilo und sind damit echte Waffen. Die 250er und die 300er wiegen 102 Kilo und haben einen um 4mm längeren Radstand. Von Kennerhand bewegt sind die 2 Takter immer noch die Regenten des schweren Terrains. Von Nudelhand bewegt erfordern sie jedoch mehr Konzentration und sind auf längeren Strecken etwas anstrengender. Die 10 Kilo Gewichtsvorteil und vor allem die kleineren rotierenden Massen machen die 2 Takter jedoch quirliger und man kann sie richtig über die Hindernisse zappeln lassen. Für die 2 Takter spricht auch noch der geringere Preis und der geringe Wartungsaufwand. Das Gemisch wurde für die 2005er übrigens auf 1:60 umgestellt. Somit macht man sich mit dem 2-Takter nicht mehr allzu viele Feinde beim Stau in den kniffligen Passagen.

2 Takt lebt! Noch nie war es so leicht ein Eisen nach dem Sturz wieder aufzurichten. 100 Kilo!
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MX-Power

In der MX-Palette fehlt KTM heuer ein Modell, welches zur Zeit gerade sehr in Mode ist. In der WM fahren die Mattighofener gerade mit einer 250er 4-Takter mit Doppelnockenwellen-Motor auf Siegeskurs, im Schauraum steht jedoch auch 2005 die 125er 2 Takter. Der scharfe 4 Takter kommt erst im 2006er Modelljahr und bis dahin müssen KTM Fans mit der 125er das Auslangen finden. Das man damit gegen die neuen 4 Takter auch siegen kann, hat Markus Mauser in der Motocross ÖM gezeigt. Ich selbst bin nur leider "nicht ganz" so gut drauf wie Markus Mauser und bin mit dem kleinen Giftzwerg auf einer selektiven Strecke schlicht und ergreifend überfordert.

Der leichte orange Giftzwerg! KTM 125 SX.
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 Hier kommt mir die 2T 250 SX von KTM sehr entgegen. Die Motorcharakteristik lässt sich wie beschrieben durch die Auslasssteuerung auch in Richtung Nudelaugen-Modes verschieben und bietet so einen sanfteren Einsatz und eine wesentlich barmherzige Spitze. Dabei handelt es sich nicht um eine nett klingende Marketingwuchtel sondern um ein tolles deutlich spürbares Feature. Hier sitzen scheinbar Leute in der Entwicklung welche selbst mit einzementierten Unterarmen von der MX-Piste flüchten und nach Abhilfe suchen.
   
Gefräste, verstellbare Alubrücke

Das geilste Feature der neuen SX-Palette ist jedoch die herrliche aus dem Vollen gefräste Alu Gabelbrücke. Die KTM Mechaniker an der Strecke verstellen über ein genial einfaches und einfach geniales exzentrisches Steuerkopfrohr den Steuerkopfwinkel in 5 Minuten. Normalsterbliche MX-Schrauber schaffen das sicherlich in 10 Minuten und ich werde wohl eine halbe Stunde dafür brauchen. Man kann an dem Eisen somit Motorcharakteristik UND Fahrwerksgeometrie auf seine Bedürfnisse anpassen. Nochmal! Wir reden hier nicht von irgend einem teuren Teil welches man aus dem Power Parts Katalog bestellen muss! Nein! Das fesche Alu Teil ist serienmäßig auf allen MX-Modellen montiert.


Für die Fahrerlagerwertung unersetzlich! Die MX Gabelbrücke!
   

Bis dato immer die erste Investition bei einer neuen MX! Eine geile Gabelbrücke. Heuer nicht notwendig.
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Auf der schwierigen MX-Strecke bei San Severino Marche habe ich mir echt die Zähne ausgebissen. Steile Sprünge ins Nirvana, spitze Kehren auf losem Untergrund, grimmige Abfahrten und staubtrockene, rutschige Ecken. Ich hoffte auf einen fähigen Piloten an dem ich mich für 3-4 Kurven anhängen kann um ein wenig in Schwung zu kommen. Kaum hab ich fertig gedacht kam schon einer geflogen. Ich melke den Gasgriff, hänge mich engagiert in an ihn ran, werf mich in den Anlieger und er ist schon am Horizont verschwunden. Eine solch dramatische Demütigung habe ich natürlich nicht erwartet. Getröstet wurde ich dann im KTM Zelt. Der Überflieger war Steve Ramon und er fährt Top 5 Plätze in der MX1 WM.
Die untere Gabelbrücke in den MX Modellen. 3-fach verschraubt für gleichmäßige Flächenpressung.
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Harte Duelle

Leider keinen einzigen Sieg konnte ich gegen Berzerk einfahren. Auf der Endurorunde bin ich zwar einmal mit 120% am Gasgriff und mächtiger Staubentwicklung davon gefahren. Wäre da nicht plötzlich die Kehre aufgetaucht - alles wäre möglich gewesen. Hinter der Kehre ein schmerzhafter Abgrund - doch ein Dornenbusch bremste meinen Abflug recht gemütlich. Die halbstündige Belehrung von Berzerk war langweilig und monoton! "Nimm Dir an mir ein Beispiel! Ich fahr immer genau mit der Portion Risiko wo mir auf keinem Fall etwas passiert. Ich stürze nie und brenn Dich trotzdem her!" 5 Minuten später! 4. Kurve Endurosonderprüfung. Ich war mir sicher dort ist eine überdimensionale Schildkröte am Boden gelegen und hat unwürdig mit allen Vieren durch die Luft gestrampelt - wäre da nicht die orange Berzerk Enduro Wäsche gewesen. Berzerk maulte dann irgendwas von Leerlauf im Anlieger und einfach nur umgefallen usw.

Der 2. Platz tut auf Schotterstrassen besonders weh.
Photo by www.herwigpeuker.com

   
Peinliche Performance

Photograph Herwig Peuker scheint mir ein großer Optimist zu sein und meint, "Geh Nils! Mach aus dem Anlieger dort einen Wheely raus!". Er stellt sich mit dem 300er Tele in Position in Erwartung einer großartigen Performance. In diesem Moment haben sich bei mir Geist und Körper schlicht und einfach von einander verabschiedet. Der Geist stieg vom Motorrad und sagte:"Meister Peuker! Ich kann froh sein wenn ich den Anlieger richtig schaffe, und ich kann froh sein wenn ich einen Wheely auf der Graden zsambring! Aber einen Anlieger-Wheely kannst Dir selber machen!" Mein Körper legte den Gasgriff jedoch mörderisch um. Wie die Geschichte weiterging entnehmt bitte mit einiger Phantasie den folgenden Bildern. Der flüchtende Photograph blieb übrigens unverletzt.

   
   

Verkaufspreise KTM 2005 inkl. Nova und MwSt. in Österreich

SPORTMINICYCLES
  • 50 Mini Adventure 1.528,00
  • 50 Senior Adventure 1.828,00
  • 50 SX Pro Junior LC 2.148,00
  • 50 SX Pro Senior LC 2.238,00
  • 65 SX 3.398,00

MOTOCROSS

  • 85 SX 4.398,00
  • 125 SX 6.198,00
  • 250 SX 6.898,00
  • 450 SX Racing 8.148,00
  • 525 SX Racing 8.298,00
ENDURO
  • 125 EXC 6.298,00
  • 200 EXC 6.598,00
  • 250 EXC 6.948,00
  • 300 EXC 6.998,00
  • 250 EXC Racing 7.848,00
  • 400 EXC Racing 8.298,00
  • 450 EXC Racing 8.498,00
  • 525 EXC Racing 8.648,00
  • 525 MXC Desert Racing 8.898,00
 
Finanzierung

Alle KTM Händler bieten seit heuer fix fertige aber trotzdem flexible Finanzierungslösungen gemeinsam mit Leasfinanz an. Neue Kanten gibt es dann schon ab 69 Euro monatlich. Die Raten kann man sich direkt beim Händler errechnen lassen und alle Formalitäten auch gleich vor Ort abwickeln.

   
Fazit:

Das Enduro-Programm von KTM ist komplett. Hier findet jeder das richtige Eisen. In der Motocross Palette vermisst man auch diese Saison noch den 250er Viertakter. Gerade dieser Bereich ist zur Zeit besonders populär und die Japaner haben hier rechtzeitig reagiert. Die Einsteigerklasse wird durch diesen 4T Boom aber alles andere als billig. Die hochdrehenden 250er sind nicht nur in der Anschaffung sondern auch im Unterhalt deutlich teurer. Junge Nachwuchscrosser welche ihre Kindheit auf 50erln, 60erln und 85erln verbracht haben, werden ohne Probleme auch weiterhin auf die 125er setzen können. Im Fahrerlager hat man zur Zeit zwar mit 2 Taktern den Schlauch auf der Strecke muss man das für seinen Fahrstil perfekte Bike finden. Das kann ohne weiteres auch die nächsten Jahre noch ein 2 Takter sein.

Fesches Design! Die 2005er Endurokanten
Photo by www.haliklik.at

Bericht vom 25.07.2004 | 40.684 Aufrufe

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