Aprilia Tuareg 660 Test: Sportlich, verspielt und leichtfüßig

Wie gut fährt die Tuareg 660? 5 Piloten testen hart!

Begleite uns auf eine aufregende Reise in die Welt der Reiseenduros! Im Juli 2023 haben wir die Gelegenheit gehabt, die Aprilia Tuareg 660 in einem Reiseenduro Vergleichstest zu testen. Dieses Motorrad verspricht Abenteuerlust, Sportlichkeit und ein leichtfüßiges Fahrvergnügen. Erfahre, wie sich die Tuareg 660 in verschiedenen Situationen geschlagen hat und welche Emotionen sie bei uns geweckt hat.

Der Test des Aprilia Tuareg 660 fand im Juli 2023 während des Reissenduro Vergleichstests statt, wo das MoHo Motorradhotel Deixelberger bei Wolfsberg in Kärnten als Basis diente. Als Reiseenduro wurde das Motorrad auf seine Stärken und Schwächen hin untersucht.

Gleich vorweg: Eine Schwäche des Aprilia Tuareg 660 liegt in seinem fehlenden 2-Zylinder Punch bei niedrigen Drehzahlen. Zudem polarisiert die Optik der Front und der Windschutz sowie der Wetterschutz werden als mittelmäßig bewertet. Das Preisniveau wird als überdurchschnittlich empfunden.

Auf der anderen Seite überzeugt das Motorrad mit einem tollen Chassis, das für ein herausragendes Handling und insgesamt ein großartiges Fahrverhalten sorgt. Der Motor ist sauber abgestimmt und bietet einen linearen Drehmomentverlauf, der eine angenehme und stressfreie Fahrt ermöglicht. Das Bedienkonzept für die Elektronik ist einfach und logisch gestaltet, und die elektronischen Fahrhilfen, einschließlich des Quickshifters, sind hervorragend. Der Aprilia Tuareg 660 präsentiert sich insgesamt quirlig und zugänglich, und die Fahrhilfen können während der Fahrt praxistauglich und sofort angepasst werden. Die Ergonomie des Motorrads ist ebenfalls hervorragend, und es fühlt sich leicht an.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Aprilia Tuareg 660 eine beeindruckende Leistung zeigt. Dabei geht es nicht nur um ihre Fähigkeiten im Gelände und auf Asphalt, sondern auch darum, dass sie sowohl Einsteiger als auch erfahrene Piloten begeistern kann. Das Motorrad kann sehr langsam und stressfrei aber auch sehr sportlich gefahren werden. Es ist ein vielseitiges Motorrad, das sich in verschiedenen Situationen bewährt.

Mit einem sportlichen Zweizylinder-Reihenmotor und einem Hubraum von 659 ccm bietet die Maschine eine Leistung von 80 PS, die bei 9250 U/min ihre volle Stärke entfaltet. Das Drehmoment von 70 Nm bei 6500 U/min sorgt für anständigeBeschleunigung solange man den Motor auf Drehzahl hält. Der stabile Rahmen aus Stahl Gitterrohr verleiht dem Motorrad eine solide Basis und ermöglicht eine präzise Fahrkontrolle. Der Lenkkopf mit einem Winkel von 63,3° und einem Nachlauf von 113,3 mm sorgt für ein ausgewogenes Fahrverhalten, während die 43 mm Kayaba KYB Gabel den Komfort und die Kontrolle bei Unebenheiten auf der Straße gewährleistet.

Mit einem großzügigen Federweg von 240 mm sowohl vorne als auch hinten bietet das Motorrad ausreichend Federweg. Die Zugstufe, Druckstufe und Federvorspannung sind vorne einstellbar, während das Kayaba Federbein hinten ebenfalls über Einstellmöglichkeiten für Zugstufe, Druckstufe und Federvorspannung (Handrad) verfügt. Die Doppescheibenl 300 mm 2-Kolben Brembo Bremsen vorne bieten eine ausgezeichnete Verzögerungskraft und Sicherheit in allen Fahrsituationen.

Die Fahrerassistenzsysteme wirken topmodern aber auch praxistauglich. Die Pirelli Scorpion Rally STR Reifen, in den Größen 90/90-21 vorne und 150/70-18 hinten, boten soliden Grip auf verschiedenen Untergründen und sorgten für ein sicheres Fahrverhalten.

Mit einem Radstand von 1525 mm und einer Sitzhöhe von 860 mm bietet das Motorrad eine ausgewogene Balance zwischen Stabilität und Komfort. Der 18-Liter-Tank ermöglicht großzügige Reichweite, und das gewogene vollgetankte Gewicht von 205,5 kg macht das Motorrad handlich und wendig. Das Motorrad ist für die Führerscheinklassen A2 und A verfügbar und bietet sowohl für erfahrene Fahrer als auch für Einsteiger eine aufregendes Gesamtpaket.

Die offizielle Reichweite laut Werk beträgt etwas optimistische 450 km, während in der Praxis etwa 350 km realistisch sind. Der Verbrauch wurde bei Messungen mit 4,75 Litern pro 100 km ermittelt, was auf eine effiziente Nutzung des Kraftstoffs hindeutet. Dieses Motorrad ist ein vielseitiger Begleiter für Abenteuer auf und abseits der Straße und bietet eine Kombination aus Leistung, Komfort und fortschrittlichen Technologien, die für puren Fahrspaß sorgen.

Aprilia Tuareg 660 - Fahreindrücke aus dem Testprotokoll

Die Dosierbarkeit der vorderen Bremse am Aprilia Tuareg 660 ist angenehm und auch die hintere Bremse ist gut dosierbar. Die Wirkung der vorderen Bremse wird als gut und sehr üppig dimensioniert beschrieben, während die Wirkung der hinteren Bremse ebenfalls als gut bewertet wird.

Das Fahrverhalten des Motorrads zeigt eine sehr gute Schräglagenfreiheit und eine tolle Stabilität in schnellen Kurven. Das Handling in engen und Wechselkurven wird als sehr gut empfunden. Die Stabilität beim Bremsen und auf der Autobahn wird als sehr gut bewertet. Das Fahrverhalten insgesamt zeichnet sich durch eine hohe Präzision aus.

Das Fahrwerk des Aprilia Tuareg 660 bietet Einstellmöglichkeiten für die Zugstufe, Druckstufe und Federvorspannung. Das Grundsetup des Fahrwerks ist eher straff, was auf Asphalt eine stabile und präzise Fahrt ermöglicht, jedoch im Gelände Schläge intensiver spürbar macht. Der Schaltvorgang des Getriebes ist präzise und einfach, mit kurzen Schaltwegen, die auch mit klobigen Stiefeln gut zu bedienen sind. Der Quickshifter funktioniert sehr gut und wird als praxistauglich beschrieben.

Das Ansprechverhalten des Motors ist sehr gut abgestimmt, und der Übergang zwischen Last und Schiebe gelingt wunderbar einfach. Der Motor wirkt quirlig und drehfreudig, und es treten keine störenden mechanischen Geräusche oder Auspuffgeräusche auf. Allerdings nehmen die Vibrationen in den Fußrasten mit der Drehzahl zu, was etwas störend sein kann. Der Durchzug des Motors wirkt im unteren Drehzahlbereich etwas zahm. Der Motor braucht insgesamt etwas Drehzahl. Das wirkt im Sattel einer Reiseenduro erstmal etwas ungewöhnlich. Hier ist man einen harten Punch aus dem Keller gewohnt. Auf der anderen Seite genießt man im Sattel den linearen Drehmomentverlauf sehr. Das macht das Motorradfahren einfacher und Spitzkehren gelingen einfach spielerisch.

Auch die Motorbremse regelt sehr präzise und die gesamte Antriebseinheit macht das Motorrad wunderbar harmonisch zu fahren.

Aprilia Tuareg 660 - Erfahrungen in der Praxis - Einblicke ins 1000PS Testprotokoll

Die Bedienelemente des Aprilia Tuareg 660 sind nicht hinterleuchtet, jedoch ist die Haptik der Schalter in Ordnung. Die Erreichbarkeit der Schalter wird als sehr gut empfunden. Die Bedienlogik der Bedienelemente ist sehr einfach, logisch und praxistauglich, abgesehen von der Namensgebung der Ridingmodi, die etwas einfacher hätte gewählt werden können. Ein Rainmode wird vermisst.

Der Sitzkomfort des Motorrads ist angenehm, auch für größere Piloten. Der Kniewinkel wird als sehr angenehm beschrieben, selbst bei einer Körpergröße von 185 cm. Der Windschutz des Aprilia Tuareg 660 wirkt optisch groß, bietet jedoch insgesamt nur einen mittelmäßigen Windschutz. Der Wetterschutz von vorne reicht nicht bis zu den Schultern, sodass diese relativ stark von Regen getroffen werden.

Der Komfort des Fahrwerks auf Asphalt wird als traumhaft beschrieben, mit tollen Fahrleistungen. Das Fahrwerk wurde nicht weicher eingestellt, um die sportliche Fahrweise weiterhin genießen zu können. Bei schlechtem Asphalt können jedoch Schläge etwas unangenehm sein. Die Sitzbank bietet einen anständigen Komfort.

Die Handkraft der Kupplung ist niedrig und sehr angenehm, während die Dosierbarkeit der Kupplung als sehr gut bewertet wird. Die Haptik der Kupplungshebel wird als gut empfunden, jedoch lässt der Stylefaktor zu wünschen übrig.

Aprilia Tuareg 660 - Was muss noch besser werden?

Im Sattel der Aprilia Tuareg 660 ist man grundsätzlich sehr zufrieden. Allerdings könnte die Sitzbank etwas straffer sein, um einen noch besseren Komfort zu bieten. Manchmal vermisst man auch den typischen Punch einer Enduro aus dem Drehzahlkeller. Doch letztendlich ist es die polarisierende Front der Aprilia, die gemeinsam mit dem vergleichsweise hohen Preis abschreckt.

Aprilia Tuareg 660 beim 1000PS Test 2023
Aprilia Tuareg 660 beim 1000PS Test 2023

Die serienmäßige Ausstattung der Aprilia Tuareg 660 umfasst kein USB oder 12V Anschluss im Cockpit, jedoch gibt es eine kleine Strebe, an der Navis oder Handys montiert werden können. Unter der Sitzbank befindet sich etwas Stauraum für die Bordapotheke. Der Verbrauch liegt bei 4,75 Litern auf 100 km, und die Reichweite beträgt etwa 350 km. Die Tankanzeige könnte jedoch genauer sein. Die Lautstärke beträgt 90 dBA.

Serienmäßig sind keine Heizgriffe integriert, aber die Bedienung des Cockpits ist sehr logisch und einfach. Die Integration eines Handys ist aufpreispflichtig. Die Tuareg 660 verfügt über eine Anti-Hopping-Kupplung, eine IMU für schräglagenabhängige Fahrerassistenzsysteme, Ride-by-Wire, einen Schaltassistenten und einen Blipper.

Das 5-Zoll-TFT-Display zeigt verschiedene Informationen an. Die Serviceintervalle liegen bei 10.000 km. Es gibt verschiedene Riding Modes (Urban, Explore, Offroad, Individual), die einstellbar sind, sowie Engine Mappings (1, 2, 3) und ein einstellbares Traction Control-System mit 4 Stufen und abschaltbarer Funktion. Das Engine Brake-System ist in 3 Stufen einstellbar, und das ABS bietet verschiedene Einstellungen (OFF, 1, 2).

Der Tempomat ist serienmäßig vorhanden. Die Aprilia Tuareg 660 ist mit einem Parallel-Twin-Motor ausgestattet, der 80 PS und ein maximales Drehmoment von 70 Nm liefert. Das Motorrad bietet eine hohe Bodenfreiheit, eine Sitzhöhe von etwa 850 mm und ein Fahrwerk mit Upside-down-Gabel und Monofederbein. Der Stahlrohrrahmen mit Aluminiumhalterungen sorgt für Stabilität und Flexibilität. Mit einem Trockengewicht von nur 187 kg und einem 18-Liter-Tank ist die Tuareg 660 leicht und gut ausgestattet. Die aPRC-Technologie bietet verschiedene Assistenzfunktionen, die auf einem 5-Zoll-TFT-Dashboard angezeigt werden.

Nicht serienmäßig ist natürlich der Hepco & Becker Tankrucksack. Diesen montierten wir als praktischen Begleiter für die Tour!

Im Vergleich zum Vorgänger

In der Aprilia Familie gibt es keinen vergleichbaren Vorgänger für die moderne Tuareg 660. Die beliebte Pegaso 650 war ein tolles Allroundmotorrad, bot jedoch weniger Reserven im Gelände. Die Tuareg 660 ist grundsätzlich ein komplett neues Motorrad, das in fast allen Bereichen sehr gut gelungen ist. Der Motor hat jedoch seine Wurzeln in einem Sportmotorrad und nicht speziell für Reiseenduros entwickelt worden. Diese Tatsache wird nicht von allen gemocht.

Wie so oft bei Aprilias ist es das richtig gute Chassis, das die Aprilia Tuareg 660 auszeichnet. Nicht nur die Federelemente, sondern die gesamte Geometrie sorgen für ein sportliches, verspieltes und leichtfüßiges Fahrverhalten. Aprilia schafft es immer wieder, eine gespenstisch gute Balance aus tollem Handling und Stabilität zu erreichen. Das Fahren von Spitzkehren wird zum Genuss, denn die Aprilia zieht präzise in den Radius hinein - einfach traumhaft! Doch der geilste Moment beim Test kommt, wenn einen die Unvernunft packt. Der sportliche Motor dreht quirlig nach oben und das Motorrad wedelt pfeilschnell durch die Radien. In einzelnen Passagen wurde die Tuareg richtig sportlich inhaliert und präsentierte sich beinahe wie eine Supermoto. Diese Emotionen machen die Aprilia Tuareg 660 zu einem außergewöhnlichen Motorrad.

Alternativen zur Aprilia Tuareg 660

Als Alternative zur Aprilia Tuareg 660 können verschiedene Motorradmodelle in Betracht gezogen werden. Die Honda XL 750 Transalp bietet eine Leistung von 92 PS und ein Drehmoment von 75 Nm bei einem Hubraum von 755 ccm. Das gewogene Gewicht vollgetankt beträgt 211 kg, und der Preis liegt bei 10.890 Euro in Deutschland. Die KTM 790 Adventure bietet 95 PS Leistung, 88 Nm Drehmoment und einen Hubraum von 799 ccm. Das gewogene Gewicht vollgetankt beträgt 216 kg, und der Preis liegt bei 11.474 Euro in Deutschland. Die Suzuki V-Strom 800DE bietet 83 PS Leistung, 78 Nm Drehmoment und einen Hubraum von 776 ccm. Das gewogene Gewicht vollgetankt beträgt 236 kg (mit Sturzbügeln), und der Preis liegt bei 11.500 Euro ohne Nebenkosten in Deutschland. Die Yamaha Tenere 700 bietet 73,4 PS Leistung, 68 Nm Drehmoment und einen Hubraum von 689 ccm. Das gewogene Gewicht vollgetankt beträgt 219 kg (mit Sturzbügel und Kofferhalter), und der Preis liegt bei 11.374 Euro in Deutschland.

Preis Aprilia Tuareg 660

In Deutschland liegt der Preis bei 11.999 Euro, während in Österreich ein Preis von 13.490 Euro veranschlagt wird. In der Schweiz beträgt der Preis 12.995 CHF. Aktuelle neue und gebrauchte Modelle im 1000PS Markt.

Links zum Test

Ein besonderer Dank geht an den MoHo Gasthof Deixlberger, der uns als hervorragende Unterkunft für unsere Motorradtouren gedient hat. Ihr Engagement für Motorradfahrer und ihre erstklassige Gastfreundschaft haben unseren Aufenthalt zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht.

Wir haben auf Calimoto einen groben Überblick über die gefahrene Strecke für euch. Allerdings sind hier die Offroadpassagen nicht mit inkludiert. Die Smartphones haben wir mit den Halterungen von Quadlock montiert.

Ein weiterer Dank geht an HJC für die rasche Lieferung des Touren-Klapphelms HJC RPHA 91. Wir genossen den tollen Komfort und die leichtgängige Klappmechanik sehr.

Weniger Gepäck, trotzdem kein Gestank! 1000PS vertraut auf Bamigo.

Beim Test verwendeten wir Tankrucksäcke von Hepco & Becker.

Reiseenduro Vergleich 2023 - Einblicke ins Testprotokoll

Beim Test fuhren wir insgesamt 5 Motorräder im direkten Vergleich: Die KTM 790 Adventure, die Honda Transalp 750, die Suzuki V-Strom 800 DE, die Yamaha Tenere 700 und die Aprilia Tuareg 660. Fünf 1000PS Testpiloten füllten unabhängig voneinander ihre Testprotokolle aus. Die Kategorien im Testprotokoll umfassen Aspekte wie Motor-Komfort und Dosierung, Drehfreudigkeit des Motors, Durchzug, Motorleistung, Getriebe, Quickshifter, Kupplung, Regelung der Traktionskontrolle, Einstellmöglichkeiten der Traktionskontrolle, Qualität der Schalter und Logik der Bedienelemente. Zudem wurden Aspekte wie Offroad-Fähigkeiten, Stabilität, Handling, Präzision, Fahrwerk-Qualität und Einstellbereich, Bremse Dosierbarkeit und Wirkung, Verbrauch, Windschutz-Wirkung und Einstellbereich, Sitzbank-Komfort sowie die Ergonomie im Offroad- und Onroad-Bereich bewertet. Jeder Testpilot hat seine individuelle Bewertung abgegeben, die dann zu einem Durchschnittswert für jede Kategorie und schließlich zu einer Gesamtbewertung zusammengeführt wurde.

Die Aprilia Tuareg 660 hat bei mehreren Parametern im Testprotokoll überdurchschnittlich positive Bewertungen erhalten. Besonders hervorzuheben sind die Offroad-Ergonomie, der Fahrwerk-Einstellbereich und die Einstellmöglichkeiten der Traktionskontrolle. Dies zeigt, dass die Tuareg 660 für Offroad-Abenteuer gut geeignet ist und den Fahrern eine komfortable Sitzposition und gute Kontrolle bietet.

Auch die Bremse-Dosierbarkeit und die Wirkung der Bremse wurden positiv bewertet, was auf eine präzise Bremsleistung hinweist. Die Traktionskontrolle der Tuareg 660 erhielt ebenfalls Anerkennung für ihre Regelungsfähigkeiten, die zur Stabilität und Sicherheit in verschiedenen Fahrsituationen beitragen.

Darüber hinaus wurden auch die Offroad-Fähigkeiten der Tuareg 660 positiv bewertet.

Bei der Aprilia Tuareg 660 wurden in einigen Punkten negative Bewertungen vergeben. Insbesondere die Motorleistung, das Getriebe und der Motor-Durchzug erhielten unterdurchschnittliche Wertungen.

Das 1000PS Team vor Ort

Gute Stimmung beim 1000PS Test in Kärnten
Gute Stimmung beim 1000PS Test in Kärnten

Preisvergleich Reiseenduros 2023

Fazit: Aprilia Tuareg 660 2023

Die Aprilia Tuareg 660 legt eine tolle Grätsche hin. Damit sind nicht nur die Fähigkeiten im Gelände und auf Asphalt gemeint. Vielmehr gelingt es der Aprilia Einsteigern sehr entgegen zu kommen und auf der anderen Seite erfahrene Piloten zu begeistern. Sie fährt einfach aber bei Bedarf auch sehr schnell. Auf der anderen Seite bietet sie mit 240 mm Federweg gewaltige Reserven fährt aber trotzdem auf Asphalt richtig gut. Ein vielseitiges Motorrad!


  • Tolles Chassis sorgt für tolles Handling und insgesamt ganz tolles Fahrverhalten
  • Sauber abgestimmter Motor
  • Linearer Drehmomentverlauf sorgt für angenehme und stressfreie Fahrt
  • einfaches und logisches Bedienkonzept für die Elektronik
  • tolle elektronische Fahrhilfen mit gutem Quickshifter
  • quirliger und zugänglicher Gesamtauftritt
  • Fahrhilfen auch während der Fahrt praxistauglich sofort anpassbar
  • tolle Ergonomie
  • Motorrad fühlt sich leicht an
  • 240 mm Federweg!
  • Kein 2-Zylinder Punch bei tiefen Drehzahlen
  • Die Optik der Front polarisiert
  • Windschutz und Wetterschutz mittelmäßig
  • Preisniveau überdurchschnittlich

Bericht vom 05.09.2023 | 32.647 Aufrufe

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