DJI Mavic Mini Test

Drohne fürs Motorrad

Erfahrungen mit der DJI Mavic Mini! Wie schlägt sich die Drohne bei Motorrad-Videoproduktionen? Hier die Erfahrungen von den 1000PS Profis! Bei 1000PS setzen wir seit Jahren diverse Drohnen ein. Die DJI Mavic Mini ist besonders klein, leicht und relativ günstig. Somit ist sie auch für Privatanwender interessant.

Die Latte in den sozialen Netzwerken liegt immer höher. Während man früher mal mit ein paar flotten Onboardkamera Aufnahmen die Freunde begeistert hat, holt man heute damit niemanden mehr hinter dem Ofen hervor. Lange Onboardvideos sind mittlerweile so spannend wie der gefürchtete Dia-Abend damals beim Familientreffen.Bei 1000PS setzen wir seit Jahren diverse Drohnen ein. Die DJI Mavic Mini ist besonders klein, leicht und relativ günstig. Somit ist sie auch für Privatanwender interessant. Hier die Erfahrungen von 1000PS.

DJI Mavic Mini - Unkompliziert und relativ günstig

Eine deutliche Aufwertung bei Foto- und Videoproduktionen sind Aufnahmen aus der Luft. Bei unseren 1000PS Videos setzen wir seit Jahren diverse DJI Drohnen ein. Diese sind im Flugbetrieb allesamt sehr unkompliziert und einfach zu bedienen. Für Privatanwender sind diese jedoch vermutlich zu teuer. In den Focus rückte daher die aktuelle DJI Mavic Mini. Diese gibt es ab 399 Euro. Als Fly More Combo mit 3 Akkus um immer noch akzeptable 499 Euro.

Zusätzlich dazu ist die Drohne mit 249 Gramm sehr leicht. Damit ist es in den meisten Ländern möglich die Drohne ohne Drohnenführerschein zu fliegen. Die Drohne selbst passt mit Fernbedienung und Akkus zusammengefaltet in handelsübliche Tankrucksäcke. Womit sie ein unkomplizierter Begleiter für die nächste Motorradtour wird. Die Drohne ist DER Tipp für jene Leute welche die Drohne selbst am Motorrad mitführen möchten.

DJI Mavic Mini - Welche Aufnahmen sind ohne Kollegen möglich?

Grundsätzlich kann man die Drohne auch alleine nutzen. Sie hat zwar keine Auto-Follow Funktion wie die größeren DJI Modelle. Doch auch hier muss gesagt werden, dass diese Funktionen in der Praxis nur in wirklich freiem Gelände bei wirklich guten Neven genutzt werden sollten. Bei unseren 1000PS Produktionen haben wir nach negativen Erfahrungen diese Auto-Follow Funktionen nicht mehr eingesetzt.

Welche Aufnahmen sind also möglich? Jede Menge! Erstmal sind natürlich alle Arten von Fotos und Videos möglich, bei denen man selbst mit dem Motorrad steht und die Drohne selbst bedient. Nach einer Übungszeit von nicht mehr als einer Akkuladung (ca. 20 Minuten) ist man in der Lage lässige Aufnahmen zu erstellen. Komplexe Flugmanöver welche tolle Aufnahmen ergeben, sind als sogenannte Quickshots verfügbar. Hier kann man sich mit dem Motorrad lässig sitzen vor spektakulärer Kulisse positionieren. Danach wählt man den gewünschten Quickshot aus und die Drohne führt das Flugmanöver durch. Dabei wird das gewählte Objekt (zb man selbst am Motorrad) immer im Focus gehalten. Damit sind zum Beispiel aufsteigende Kreisel möglich oder senkrechte Raketenstarts. Alleine solche Aufnahmen für schöner Kulisse bereichern jedes Video ungemein.

DJI Mavic Mini - Steht stabil im Himmel

Wer möchte kann natürlich auch Fahraufnahmen durchführen und überlässt dabei die Drohne sich selbst. Die DJI Mavic Mini steht wie die anderen DJI Modelle auch stabil und sicher in der Luft sobald man die Finger von der Fernbedienung lässt.

Im Vergleich zu den großen und teuren Profigeräten gibt es ein paar Einschränkungen bei der Bildqualität. Die Videoaufnahmen können zum Beispiel nur in 2,7K und nicht in 4K produziert werden. Im Vergleich zur Mavic 2 Pro von DJI ist auch ein kleinerer CMOS Sensor im Einsatz. In der Praxis sind die Aufnahmen mit der Mavic Mini bei guten Lichtverhältnissen sehr gut. Beste Ergebnisse hat man klarerweise bei Morgensonne und Abendsonne - jeweils mit der Sonne im Rücken der Drohne. So kriegt man auch als Laie gute Aufnahmen ohne Postproduction, Filter und Expertenwissen hin.

Das Fliegen selbst gestaltet sich mit der Mavic Mini als sehr einfach. Durch das geringe Gewicht ist der potentielle Schaden welcher angerichtet kann auch etwas geringer. Die Drohne zum Absturz zu bringen ist zwar möglich, erfordert aber etwas Leichtsinn. Wer das Teil vor allem für schöne Landschaftsaufnahmen nutzen möchte, kann sie rasch und problemlos fliegen. Insofern ist die Mavic Mini auch für Leute ohne große Flugambitionen empfehlenswert.

Welche Einschränkungen hat die DJI Mavic Mini zu den teureren Modellen?

Die Drohne hat eine maximale Fluggeschwindigkeit (laut Hersteller) von 46.8 km/h anstelle von ca 70 km/h bei Mavic Air 2 oder Mavic 2 Pro. Die Übertragungsdistanz vom Videosignal ist mit 2km deutlich geringer als die 5km welche bei den Topmodellen von DJI angegeben sind. Die Fotoauflösung ist mit 12MP geringer als die die 48MP bei der Mavic Air 2. Doch zusätzlich zu den geringen Abmessungen und zum geringen Gewicht bringt die Mavic Mini einen weiteren Vorteil mit: Sie ist leiser als die größeren DJI Modelle. Schon in relativ geringer Höhe ist sie kaum noch hörbar. In der Praxis ist das durchaus ein großer Vorteil.

Was benötigt man zur Steuerung der DJI Mavic Mini Drohne?

Die Drohne wird zusammen mit einer DJI Fernbedienung ausgeliefert. Damit alleine ist die Drohne noch nicht steuerbar. Man benötigt die DJI Fly App am Handy. Erst Handy und Fernbedienung zusammen ergeben eine komplette Einheit. Gesteuert wird mit der Fernbedienung und das Videosignal hat man am Handy im Blick. Hier kann man auch die Quickshots steuern oder diverse Anpassungen vornehmen. Beim Kauf sollte man darauf achten, dass das Handy mit der aktuellen Fly App kompatibel ist. Die App benötigt relativ hochpreisige Handys - was nicht ganz zum günstigen Charakter der Drohne passt.

Die Drohne kann bis ca. Windstärke 3 oder 4 geflogen werden. Der Wind beeinträchtigt die Drohne dann schon sehr stark, die Aufnahmen werden aber trotzdem noch gut. Dafür sorgt der gute Gimbal. Überhaupt ist es die Gimbal Technik von DJI, welche die Drohne so einfach und universell bedienbar machen. Als Akkulaufzeit werden 30 Minuten angegeben. Das ist durchaus realistisch, wenn man auf sportliche Manöver verzichtet und kein starker Wind geht. In der Praxis hat man rund 20 Minuten zur Verfügung wenn man ein wenig Reserve und rasche Manöver mit einberechnet. Das reicht jedoch um bei einer Tour an 3-4 netten Spots tolle Aufnahmen zu machen.

DJI Mavic DJI Mavic Mini - Einfach zu fliegenMini - Einfach zu fliegen

In der Praxis verwende ich die Drohne bei 1000PS dann sehr gerne wenn wir keinen Kameramann mit dabei haben. Die Drohne kann auch von meinen Kindern gesteuert werden (10 Jahre und 14 Jahre) bzw auch manchmal von mir alleine. Dabei nutze ich sowohl Fotos als auch Videos und natürlich die Quickshots. Ich selbst habe die Drohne nach wenigen Minuten sicher pilotieren können. Auch meine Kids haben das Fliegen gefahrlos in wenigen Minuten erlernt. Trotzdem ist die Drohne kein Kinderspielzeug. Doch in einsamen Gelände sind Drohnen willkommene Abwechslung zu Playstation und Co. Für Profis hat sie Drohne auch ihren Reiz - sie wird gerne als handliches Zweitgerät genutzt. Am Ende des Tages ertappen sich die Profis dann oft selbst dabei, immer wieder mal gerne zur kleinen Mini zu greifen.

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Bericht vom 23.07.2020 | 21.570 Aufrufe

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