Vertigo Trial Test 2016

Vertigo Trial Test 2016

Mit Vertigo in die Vertikale

Vertigo Neuheiten 2016: Die neue Vertigo Trial 2016! Knapp ein Jahr nach der Präsentation auf der EICMA Messe in Mailand hat Manuel Jané von Vertigo zum Test seiner Trial Bikes nach Spanien eingeladen.

Ganz in der Nähe seiner Jagdhütte besitzt Manuel Jané ein stilvoll eingerichtetes Trial-Hotel. Alle Zimmer sind nach bekannten Trialfahrern benannt. Im Hotel können ab Jannuar Trialbegeisterte eine Vertigo mieten und in Mitten eines 1000 ha großen Areals Trialtouren unternehmen und sich am Abend im hervorragenden Hotel-Restaurant von den Strapazen des Tages erholen.

Mit Hans Greiner - trialsport.de, sowie Mario Mempör-Trial EM 2014, Andreas Bachner, Importeur Österreich und Deutschland durften wir nach Barcelona fliegen und das neue Wunderding zu testen. Nach ca. zweistündiger Autofahrt Richtung Andorra kamen wir am privaten 1000ha. (in Worten eintausend Hektar !) großen Trialgelände “NOASSAR“ von VERTIGO Besitzer Manuel Jane` an.

Trialsammlung

Noch vor dem Abendessen durften wir das private Trialmuseum von Vertigo Besitzer Manuel Jané aufsuchen. Im seiner Jagdhütte befindet sich eine Sammlung von Trialmotorrädern die einmalig auf der Welt ist. Trialmotorräder aller Marken und Epochen standen wohlsortiert und toprestauriert aneinandergereiht in einem riesigen Kellerraum. Doch nicht nur historische Schätze waren dort versammelt sondern auch die aktuellsten original Werksmotorräder der Weltmeister der letzten Jahre.

Start zum Trialtest

Am nächsten Tag ging es nach einer kurzen technischen Einführung auf den Motorrädern in die zahlreichen Trialsektionen um das Hotel. Unsere Guides waren keine geringeren als der 9 malige Weltmeister Dougi Lampkin, der aktuelle Britische Champion und Vertigo Werksfahrer James Dabill, Francesc Moret, Vize Europameister und natürlich auch der Chef Manuel Jané der mit seinen 57 Jahren uns stolz seine Lieblingstrails zeigte.

Bilder Motorrad Neuheiten 2016:

Powerstart

Die Combat bringt 31 PS auf's Hinterrad, im Vergleich dazu, haben die 300er der Mitbewerber fast 10 PS weniger. Die Frage, braucht das eine Trial? Der ehemalige deutsche WM-Teilnehmer Hans Greiner vom trialsport.de Magazin liefert den Beweis: Eine enge Sektion, dann keine Möglichkeit zum Schalten. Aus dem Stand im zweiten Gang wird ein langer fast senkrechter Steilhang bewältigt. Mit einer Vergaser-Trial wäre diese Auffahrt wohl so einfach nicht zu bewältigen. Aufgrund von 4 verschiedenen Mappings, die der Fahrer auch während der Fahrt wählen kann, ist von sanft bis Indoor-WM-Charakteristik alles programmierbar. Noch dazu lässt sich die Vertigo einfachst fahren, sie geht spielerisch in die Kurve und ist dabei extrem spurtreu, was sich in den unzähligen Bachbetten sofort positiv bemerkbar macht.

Tech Alu und Reiger

Das Fahrwerk hat vorne die Top Trialgabel TECH ALU black und hinten das Reiger Federbein verbaut. Damit bügelt die Combat die Steine weg wie ein Range Rover mit Luftfahrwerk. Auf den Punkt gebracht, die Jungs rund um Dougie Lampkin haben perfekte Arbeit geleistet, das Umfeld passt perfekt, das Motorrad ist der Start einer „Next Generation“ auf dem Trialmarkt. Ab Mitte Oktober sollten alle Vertigo Händler genug Motorräder haben, um sich selbst bei einer Probefahrt davon zu überzeugen.

Optisch machen die Bikes einen sehr guten Eindruck. Die farbliche Abstimmung ist dezent und bissig, die Anbauteile wirken hochwertig. Der Preis sollte sich laut Exportmanager bei rund € 8000.- einpendeln.

Die ECU spritzt je nach manuell ausgewähltem Mapping nach Gangstellung, Motortemperatur, Luftfeuchte, Luftdruck das 0,8 % ige Benzin/Ölgemisch ein. Zusätzlich steuert sie auch die elektrische Benzinpumpe und die elektrische Wasserpumpe an. Durch Drücken der sogenannten Wakeuptaste erweckt man die ECU. Mit Hilfe einer kleinen internen Spannungsquelle werden alle für den Startvorgang nötigen Signale erfasst, und die Benzinpumpe aktiviert. Ab sofort hat man 20 Sekunden Zeit das Motorrad mit dem Kickstarter zu starten.

Jegliche Drehzahl des Motors setzt diesen Zähler wieder zurück so dass bei Nichtanspringen des Motors immer genügend Zeit zum Verschnaufen bleibt. Der 300cc Motor erzeugt eine starke Leistung von 31 PS bei 9200 U/min. Die neue Motorelektronik ermöglicht also 24 verschiedene Mappings (4 Mappings pro Gang / 6 Gänge) und ermöglicht so eine optimale Anpassung des Bikes an Fahrer und Gelände. Das ECU System passt die Kraftstoffeinspritzung und Zündung in jeder Höhenlage genaustens an und schafft so eine bestmögliche Leistungsbereitschaft für jeden Fahrstiel und ein gutes Fahrverhalten des Bikes unter den verschiedensten Umweltbedingungen.

Getriebe

Die elektrische Wasserpumpe wird von der ECU je nach Motortemperatur gesteuert um im Trialbetrieb bei niedriger Motordrehzahl den Motor optimal zu kühlen.. Auch der Ventilator schaltet sich nach Bedarf zu. Eine weitere Aufgabe der ECU besteht in der Überwachung aller elektrischen Geräte um sie z.B. bei Kurzschlüssen abzuschalten.

Elektrik

Das Getriebe ist mit 6 Gängen ausgestattet, wobei die ersten 4 den Trialbereich abdecken, der 5. und 6. Gang eher lang übersetzt sind. Der 6. Gang erlaubt eine Maximalgeschwindigkeit von nahezu 120 km/h. Die Kupplung besteht aus einem 134 mm Diafragma Multidisk System. Das Getriebe oder die Kurbelwelle lassen sich komplett aus dem teilbaren Motorgehäuse entfernen.

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Fahrwerk

Der Rahmen besteht aus einer Mixtur von Stahl (25CRMO4 steel) und Alu. Die Stahl Elemente erlauben dem Fahrer ein direktes Feedback des Geländes, das Aluminium hingegen sorgt für die nötige Steifheit des Rahmens. Die Karosserie besteht aus einem speziellen Plastik, dass den Rahmen elegant umkleidet.

Rahmen

Der Tank befindet sich zentral in der Mitte direkt hinter dem Zylinderkopf und beinhaltet knapp 2,7 Liter. Egal ob voll oder leer durch den niedrigen zentralen Schwerpunkt bleibt die Ballance vom Bike nahezu immer gleich. Im Zubehörmarkt wird es auch transparente Tanks geben um den Bezinvorrat stets im Blick zu behalten. Getankt wird bequem und gut einsehbar unter einer Klappe in der Sitzmulde.

Luftfilter

Etwas weiter vorne oben wo sich bei den meisten Trialbikes der Tank befindet, erreicht man nach abnehmen der Abdeckung den riesigen Luftfilterkasten. Auch hier maximal einfacher Zugriff, bester Schutz bei tiefen Wasser, und im Sinne der Massenverteilung eine optimale Lösung. Überhaupt ermöglicht die elektrische Wasserpumpe und die elektrische Benzinpumpe jeden freien Platz optimal zu nutzen und so die Massen auf die tiefe Mitte des Bikes zu konzentrieren.

Die Schwinge besteht aus ALU-Guss, die 2 Schwingenlager sind einfachst zu warten. Das Rieger High Performance Federbein ermöglicht mehrfache Einstellmöglichkeiten. Der Auspuff ist voluminös im Rahmen geschützt und zentriert, erzielt ein super Drehmoment und besitzt einen Auslass. Der Lenker kommt von S3, die Felgen von Morad.

Fazit: Vertigo Combat Ice Hell

Ob sich die Firma Vertigo zwischen den Platzhirschen Beta, Montesa, Scorpa oder GasGas behaupten wird können, wird sich noch zeigen. Der erfrischende Neuzugang mit einigen innovativen Lösungen wird die Szene aber hoffentlich beleben und ein bisschen aufmischen. Es braucht auf jeden Fall kluge und leidenschaftliche Köpfe wie Manuel Jané, um neue Impulse im Motorradsport zu setzen.

1
Vorteile
  • extrem starker Motor
  • innovative Ansätze
  • selten
  • cooler Look
1
Nachteile
  • keine Erfahrungswerte
  • neue technische Lösungen

Fazit: Vertigo Combat Camo

Ob sich die Firma Vertigo zwischen den Platzhirschen Beta, Montesa, Scorpa oder GasGas behaupten wird können, wird sich noch zeigen. Der erfrischende Neuzugang mit einigen innovativen Lösungen wird die Szene aber hoffentlich beleben und ein bisschen aufmischen. Es braucht auf jeden Fall kluge und leidenschaftliche Köpfe wie Manuel Jané, um neue Impulse im Motorradsport zu setzen.

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Vorteile
  • extrem starker Motor
  • innovative Ansätze
  • selten
  • cooler Look
1
Nachteile
  • keine Erfahrungswerte
  • neue technische Lösungen

Bericht vom 06.10.2015 | 29.015 Aufrufe

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