Honda CRF250L

Das offizielle Agentenmotorrad im Einsatz bei 1000PS.

Honda CRF250L - James Bond in Wiener Neustadt?

Gerade erst ist der letzte Bond-Streifen „Skyfall“ in den Kinos bombastisch eingeschlagen, erfahren die 1000PS-User schon erste Details über den nächsten Teil der erfolgreichsten Filmserie aller Zeiten! Da man uns ausdrücklich um Diskretion gebeten hat, posaunen wir es natürlich sofort hinaus: Der nächste James Bond spielt in Wiener Neustadt!
Es sind nur drei läppische Ziffern und doch steckt in ihnen so viel Kraft wie in keiner anderen dreistelligen Zahl: 007. Jeder kennt ihre Bedeutung, fast jeder mag sie und wir technikverliebten Freaks trauen uns sogar zuzugeben, dass wir sie vergöttern. James Bond ist ein Thema, das die Menschheit nun schon seit 50 Jahren bewegt. Uns junge Leute sogar seit der jüngsten Kindheit und wir trauen uns, natürlich ohne Gewähr auf Richtigkeit zu behaupten, dass die ersten Bondfilme für die damalige Zeit richtig gute Action-Schinken waren. Mit Roger Moore kam dann die herrliche britische Ironie dazu, mit Timothy Dalton nahm ein wenig die Härte zu und mit Pierce Brosnan als abgehalftertem Action-Helden war der  
traurige Tiefpunkt erlangt. Nun ist mit Daniel Craig der sechste Darsteller des ultimativen Geheimagenten auf der Leinwand im Streifen „Skyfall“ zu sehen und der wirft sich besonders beherzt und brutal aber nicht unsympathisch ins Gefecht – und wieder ein gelungener Streifen, den man als Bond-Fan nicht verpassen darf.

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Nun wird aber gemunkelt, dass es der Broccoli-Familie als Produzentin der millionenteuren Filme gar nicht so gut gehen soll, wie man es von den Einnahmen, die ein Bond-Streifen nun mal abwirft, erwarten würde. Das Geld ist knapp und ein sehr guter Ansatz, um Kosten zu sparen ist sowohl beim Personal als auch beim Material die
Ansprüche ein wenig zurück zu schrauben. Und da wir von 1000PS immer topaktuell informiert sind und die neuesten Neuigkeiten aus erster Hand bekommen, wissen wir auch Trotz knappem Budget wird auf Altbewährtes gesetzt, der Rotstift wurde allerdings beim Personal angesetzt - H-Promi statt Daniel Craig.
weltexklusiv, wer der nächste Bond-Darsteller ist und womit er sich in den Kampf gegen das Böse stürzen wird. Es handelt sich dabei um einen eher schlechten als rechten F- bis H-Promi, dessen Name der Redaktion bekannt ist, ihnen als Leser aber nicht zugemutet wird. Bleibt noch die Materialwahl, James Bond fuhr schon in Skyfall eine Gelände-Honda – dieser Deal wird offensichtlich auch beim nächsten Bond-Film beibehalten. Allerdings handelt es sich nicht mehr um eine kräftige CRF250R, sondern um die alltagsorienterte Version CRF250L, für die sich die Produzenten vor allem wegen ihres günstigen Preises von knapp der Hälfte einer CRF250R entschieden haben.
Dafür muss man natürlich einige Abstriche in Sachen Leistung und Gesamtperformance machen, anhand der ersten Dreharbeiten zeigt sich aber, dass auch die CRF250L ein absolut würdiges Agenten-Motorrad ist. Maximal 23 PS stehen bei 8500 Touren zur Verfügung, das höchste Drehmoment von 22 Newtonmeter liegt bei 7000 Umdrehungen an – genug, um nicht auf der Landstrasse zu verhungern, auf der langweiligen Autobahn hat ein James Bond ohnehin nichts verloren. Im engen Stadtgewühl, bei kniffligen Verfolgungsjagden ist man mit der CRF250L hingegen bestens bedient. Da tut sich besonders die harmonische Fahrwerksabstimmung hervor, die grobe Stösse auf schlechten Strassen bestens heraus filtert und trotzdem eine akzeptable Rückmeldung bei Kurvenfahrten
bietet.Dass die CRF250L auch im leichten Gelände zu gebrauchen ist, steht ausser Frage, Schotterstrassen machen eine Menge Spass und leichte Single-Trails stellen absolut kein Problem dar. Lediglich schwieriges Gelände ist aufgrund der weich abgestimmten Federelemente nicht wirklich möglich, die vergleichsweise fette Showa-Upside-Down-Gabel mit 43 Millimeter Durchmesser und einer Farbe, die Herrn Goldfinger überaus beeindruckt hätte, schlägt bei Sprüngen ebenso wie das hintere Showa-Mono-Federbein hart durch – irgendwo muss man ja den günstigeren Preis merken.
Die Ergonomie ist wiederum ganz auf der Wellenlänge eines Universal-Agenten und erlaubt mit der gemütlich aufrechten Sitzposition ein völlig unkompliziertes Fahren. In Kombination mit dem breiten, gut in der Hand liegenden Lenker hat man die CRF250L immer gut und handlich unter Kontrolle und das Gewicht von 144 Kilo fällt gar nicht unangenehm auf. Die Bremsen könnten aber etwas härter zupacken, auch hier wird mit der coolen Wave-Optik mehr auf Schein als auf Sein gesetzt. Zwar sind sowohl die vordere Scheibe mit 256 Millimeter Durchmesser als auch die hintere mit 220 Millimeter ganz gut dosieren, die aufzuwendende Handkraft ist aber für eine beherzte Agenten-Fahrweise etwas zu hoch.
Bei den Armaturen gibt es wiederum nichts zu meckern, sie sind übersichtlich, mit einer Tankuhr überaus komplett und sogar besser ablesbar, als bei so manchen teureren Modellen. Den verwöhnten Agenten erfreut aber vor allem das kleine Geheimfach unter der hinteren Seitenverkleidung, das für den Fall der Fälle ein Erste-Hilfe-Paket oder andere Gimmicks, die sich Q noch einfallen lässt, aufnimmt. Für einen Defibrillator würde der Platz wohl nicht ganz ausreichen, den hat unser lieber James aber ohnehin schon in Casino Royal verwendet.
Interessante Links: Text: Vauli
Fotos: Armin

Bericht vom 07.01.2013 | 60.436 Aufrufe

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