Hermunen gewinnt

Bei Brütender Hitze bewahrte das Husqvarna Team Zupin bei der Supermoto IDM in St. Wendel einen kühlen Kopf.
Internationale Deutsche Supermoto Meisterschaft
4. Lauf 11. Juli 2010 in St. Wendel

Mauno Hermunen (131) beim Einbiegen in die erste Kurve

 

BRÜTENDE HITZE UND EIN UNBEZWINGBARES
TEAM ZUPIN-HUSQVNA


St. Wendel, 11. Juli 2010 St. Wendel ist in der Supermoto Geschichte der IDM immer ein besonders beliebter Schauplatz bei Zuschauern und auch den Piloten. An diesem Wochenende fand hier nicht nur die Deutsche Meisterschaft statt, nein, es gesellte sich auch die WM und EM zu diesem Spektakel hinzu. Über 9.500 Zuschauer begaben sich in die saarländische Sport-Hauptstadt, um das Treiben der Supermoto-Akteure hautnah zu erleben.
 

1 IDM Supermoto

 

Mit Hitze hatten an diesem Wochenende
alle Beteiligten zu kämpfen

Die Hitze mit Temperaturen bis an die 40°C machte allen Beteiligten schwer zu schaffen. Doch das Team rund um die Piloten biss die Zähne zusammen, leistete hervorragende Arbeit und stellte die Weichen für ein erfolgreiches Abscneiden. Mauno Hermunen setzte dies wieder einmal brillant um und wurde bereits im Zeittraining der DM mit der Pole belohnt. Dem fliegenden Finnen stand an diesem Wochenende eine echte Härteprüfung bevor, startete er ja auch für das Werk in der WM. Im ersten Lauf konnte der Hermunator seinen Startplatz perfekt nutzen und führte das Fahrerfeld bis zum Ende des Rennens an. Dahinter kam Künzel auf P2, nachdem er erst Götz und dann den Lokalmatadoren Volz niedergerungen hatte.
Auch das zweite Rennen wurde vom Zupin-Husqvarna Fahrer dominiert. Er zog am Start los wie der Blitz und sicherte sich erneut Platz eins.
 
Ergebnisse:
1. Mauno Hermunen, FIN, Husqvarna (1/1);
2. Jürgen Künzel, D (2/12);
3. Petr Vorlicek, CZ (6/8);
4. Markus Volz, D (4/2);
5. Bernd Hiemer, D (0/0)

S2 IDM Supermoto
 

Im Zeittraining der S2 war Team Zupin-Husqvarna Fahrer Michael Herrmann sehr gut unterwegs und stellte seine Husqvarna auf Position zwei. Hoch motiviert konnte es so am Abend in den ersten Lauf gehen. Vielleicht war Michi etwas übermotiviert und so kam es, dass er kurz vor dem Erlöschen der Startampel kurz zuckte. Die Rennleitung wertete dies natürlich als Frühstart und so musste er in Runde 2 eine Stop&Go Strafe antreten. Glücklicherweise verlor der junge Thüringer nur ein paar wenige Plätze und konnte sich im weiteren Verlauf des Rennens wieder an die 2.Position nach vorne kämpfen.

Im zweiten Lauf konnte der Husqvarna Fahrer den Start für sich entscheiden. Dahinter klebte Jasinski, welchem es auch im ersten Durchlauf des Offroads gelang, an Herrmann vorbei zu gehen. Dieser ließ sich jedoch die Butter nicht vom Brot nehmen und die Beiden lieferten sich einen harten aber stets fairen Kampf. Wenige Runden vor Schluss war es dann soweit und Micha konnte sich Ausgangs des Geländeteils wieder am amtierenden Meister vorbei schieben und den Laufsieg nach Hause fahren.
 
Ergebnisse:
1. Michael Herrmann, D, Husqvarna (2/1);
2. Jochen Jasinski, D (1/2);
3. Nico Joannidis, D (4/4);
4. Dirk Spaniol, D (3/0);
5. Andreas Mikkelsen, DEN, Husqvarna (5/5)
 

Michi Herrmann besonders stark im Offroad…

…und überglücklich auf dem Siegerpodest!

 


Interessante Links:

Text: Husqvarna
Fotos: Tommy Benkert
 

Autor
TommyfromVienna

TOMMYFROMVIENNA

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Bericht vom 16.07.2010 | 1.447 Aufrufe

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