Zell an der Pram 2005

Mit der richtigen Mischung aus Grundschnelligkeit und Durchhaltevermögen sicherte sich das KTM Racing Team heuer erstmals den Sieg bei den inzwischen legendären 360 Minuten von Zell an der Pram für MV-50 Puch Mopeds. Die fünfte Auflage des Postlermoped Rennens stellte wieder höchste Anforderungen an Mensch und Maschine.
 

LeMans Start zum 5.ten MV 50 Rennen
Die Fahrer schenkten einander nichts, die Landung im Aufblasbaren Shell-Bogen verlief sicherlich sehr glimpflich
 

Glücklich und zufrieden zeigten sich Manfred Schickbauer und Wolfgang Perberschlager, die beiden Fahrer des KTM Racing Teams nach dem schwierigen Sechs Stunden-Rennen. Mit 168 Runden. Die beiden gewannen die fünfte Auflage des Motorsport-Spektakels mit dem geringsten Abstand in der Geschichte. Rund zehn Sekunden trennten die Sieger von den Zweitplatzierten, Werner Kienesberger und Mario Kapelar vom Team „die Anreiber“ aus Grieskirchen. Nur eine Runde zurück landeten „die Saugabuam“ Gerald Stögmüller und Christian Scharinger als Dritte am Podest.

Praktisch alle Teams hatten bei der Herausforderung des Sechs Stunden-Rennens mit Problemen zu kämpfen. Vor allem jene Mannschaften, die ihre Motoren hochgezüchtet hatten und auf ein schnelles Rennen hofften, wurden einmal mehr eines besseren belehrt. Sie erlebten die Zielflagge nicht und mussten schon alle fast zur Hälfte des Rennens ihre Mopeds mit Motorschäden abstellen. Die Widerstandsfähigkeit des Materials und ein solider Grundspeed stellten sich wie jedes Jahr als die beste Mischung heraus und belohnten das KTM Racing Team für ihre Bemühungen mit dem Sieg.

Der tiefe Boden und der Staub in den Schotterpassagen des rund 1,5 Kilometer langen Rundkurses verlangten von Fahrern und Material alles ab. Auch österreichische Motorsportgrößen mussten die Einzigartigkeit dieser Herausforderung zur Kenntnis nehmen und schieden schon im ersten Drittel des Rennens aus. Besonderes Pech hatte dabei Enduro Ass Joe Lechner, den sein Moped schon nach drei Runden in Stich ließ. Dabei wollte Lechner als erster Fahrer die gesamten sechs Stunden alleine durchfahren.

 


Auch leiwande Sprünge mit den 50er Mopperln standen an der Tagesordnung

Hier wird um jeden mm gefightet, gnadenlose Duelle beim 360 Minuten Rennen
 
Team 1000ps beim MV 50 Rennen

Auch ein Team aus dem 1000ps Forum war mit dabei und startete als "Team 1000ps". Eh klar.

Trotz der spitzenmässigen Vorbereitung von Mechaniker Bigbertl gab es einige Probleme beim Rennen. Durch gnadenlosen Einsatz von Mika und Kater Carlo und exakten Anweisungen von Teamchefin Bärli wurde dennoch der ausgezeichnete 61 Platz geholt. Die ganze Story findet ihr im 1000ps Forum
 


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Bericht vom 12.07.2005 | 6.009 Aufrufe

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