Yamaha WR450F 2013 vs. KTM 690 Enduro R 2012

Yamaha WR450F 2013

KTM 690 Enduro R 2012

Bewertung

Yamaha WR450F 2013
VS.
KTM 690 Enduro R 2012
 

Yamaha WR450F 2013 vs. KTM 690 Enduro R 2012 - Vergleich im Überblick

Der Yamaha WR450F mit ihrem 4-Takt 1-Zylinder-Motor und einem Hubraum von 449 Kubik steht die KTM 690 Enduro R mit ihrem 4-Takt 1-Zylinder-Motor mit 690 Kubik gegenüber.

Bei der WR450F federt vorne eine Telegabel konventionell. Die 690 Enduro R setzt vorne auf eine Telegabel Upside-Down von WP und hinten arbeitet ein Federbein von WP.

Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Yamaha vorne eine und hinten eine Scheibe. Die KTM vertraut vorne auf eine Zweikolben-Zange von Brembo. Hinten ist eine Scheibe Einkolben-Zange von Brembo verbaut.

Bei der Bereifung setzt WR450F auf Schlappen mit den Maßen 80 / 100 - 21 vorne und 120 / 90 - 18 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der 690 Enduro R Reifen in den Größen 90/90-21 vorne und 140/80-18 hinten.

Der Radstand der Yamaha WR450F misst 1.475 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 960 Millimeter. Die KTM 690 Enduro R ist von Radachse zu Radachse 1.504 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 910 Millimeter.

In den Tank der WR450F passen 7,2 Liter Sprit. Bei der 690 Enduro R sind es 12 Liter Tankvolumen.

Der aktuelle Durchschnittspreis der Yamaha WR450F beträgt in unserer Neu- und Gebrauchtmotorradbörse 8.190 Euro und ist damit günstiger als der Preis der KTM 690 Enduro R mit 9.143 Euro im Durchschnitt.

Von der Yamaha WR450F gibt es aktuell 4 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der KTM 690 Enduro R sind derzeit 15 Modelle verfügbar.

Technische Daten im Vergleich

Yamaha WR450F 2013

KTM 690 Enduro R 2012

Yamaha WR450F 2013 KTM 690 Enduro R 2012
Motor und Antrieb
Zylinderzahl 1 1
Taktung 4-Takt 4-Takt
Ventile pro Zylinder 5
Ventilsteuerung DOHC Kipphebel, OHC
Kühlung flüssig flüssig
Hubraum 449 ccm 690 ccm
Bohrung 95 mm 102 mm
Hub 63,4 mm 84,5 mm
Verdichtung 12,3 12,5
Starter Kick Elektro
Kupplung Mehrscheiben im Ölbad Antihopping
Zündung CDI
Antrieb Kette Kette
Ganganzahl 5
Leistung 67 PS
U/min bei Leistung 7500 U/min
Drehmoment 68 Nm
U/min bei Drehmoment 6000 U/min
Chassis
Rahmen Aluminium Chrom-Molybdän
Rahmenbauart Brücken Gitterrohr
Fahrwerk vorne
Aufhängung Telegabel konventionell Telegabel Upside-Down
Marke WP
Bremsen vorne
Technologie Wave
Kolben Zweikolben
Aufnahme Schwimmsattel
Marke Brembo
Bremsen hinten
Bauart Scheibe Scheibe
Kolben Einkolben
Aufnahme Schwimmsattel
Marke Brembo
Daten und Abmessungen
Reifenbreite vorne 80 mm 90 mm
Reifenhöhe vorne 100 % 90 %
Reifendurchmesser vorne 21 Zoll 21 Zoll
Reifenbreite hinten 120 mm 140 mm
Reifenhöhe hinten 90 % 80 %
Reifendurchmesser hinten 18 Zoll 18 Zoll
Länge 2315 mm
Breite 825 mm
Höhe 1275 mm
Radstand 1475 mm 1504 mm
Sitzhöhe von 960 mm 910 mm
Gewicht fahrbereit 129 kg
Tankinhalt 7,2 l 12 l
Gewicht trocken 138,5 kg
Führerscheinklassen A

Stärken und Schwächen im Vergleich

Yamaha WR450F 2015

Yamaha WR 450 F 2016 Test

Fazit von edi-e vom 16.12.2015:

KTM 690 Enduro R 2019

Test der neuen KTM 690 SMC R und 690 Enduro R im Modelljahr 2019

Fazit von Mex vom 04.02.2019:

Die neue WR 450F ist eine waschechte Racingenduro die technisch und innovativ in der ersten Reihe steht. Ein Kayaba Fahrwerk, das im Serienbau seinesgleichen sucht, Bremsen die top sind. Ein etwas größerer Tag wäre noch fein und etwas mehr „Vergaserfeeling“ im Drehzahlkeller. Aber das Beste sind die Möglichkeiten, die mittels Powertuner unkompliziert geboten werden.

Die KTM 690 Enduro R ist das perfekte Bike, für diejenigen Fahrer, welchen eine Reiseenduro zu schwer ist, eine Hardenduro aber wiederum zu unkomfortabel und wartungsintensiv. Mit den neuen Elektronik-Features wird die Maschiene auch ungeübten Piloten sehr gut zugängig gemacht. Der laufruhige, kultivierte Motor mitsamt des perfekt abgestimmten Getriebe und insgesamt erfreulich geringem Vibrationsniveau ermöglicht auch lange Touren problemlos.

  • größere Bremsscheibe
  • Luftfilter hinter Zylinderkopf
  • zentrale Gewichtsverteilung
  • agiles Handling
  • Powertuner Zubehör
  • etwas kopflastig
  • grandioser Motor
  • Enduro ABS
  • gut nutzbare Traktionskontrolle
  • gelungenes Getriebe- und Übersetzungs-Setup
  • gut abgestimmter Schaltautomat inkl. Blipper
  • voll einstellbares Fahrwerk
  • relativ hohes Gewicht für eine Enduro
  • Ansprechverhalten der Federelemente nicht auf Top-Niveau