Suzuki SV650X 2022 vs. Indian FTR 1200 S 2020
Bewertung
Suzuki SV650X 2022 vs. Indian FTR 1200 S 2020 - Vergleich im Überblick
Der Suzuki SV650X mit ihrem 4-Takt V 2-Zylinder-Motor mit Einspritzung und einem Hubraum von 645 Kubik steht die Indian FTR 1200 S mit ihrem 4-Takt V 2-Zylinder-Motor mit 1.203 Kubik gegenüber.
Das maximale Drehmoment der FTR 1200 S von 115 Newtonmeter bei 6.000 Touren bietet einen deutlich stärkeren Punch als die 64 Nm Drehmoment bei 6.800 Umdrehungen bei der SV650X.
Bei der SV650X federt vorne eine in Federvorspannung verstellbare Telegabel konventionell mit 41 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten auf ein in Federvorspannung verstellbares Monofederbein. Die FTR 1200 S setzt vorne auf eine in Druckstufe, Federvorspannung und Zugstufe verstellbare Telegabel Upside-Down mit 43 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten arbeitet auf ein in Druckstufe, Federvorspannung und Zugstufe verstellbares Monofederbein.
Die Indian FTR 1200 S bietet mit 150 mm vorne und 150 mm hinten einen spürbar längeren Federweg als die Suzuki SV650X mit 125 mm vorne und 130 mm hinten.
Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Suzuki vorne eine Doppelscheibe mit 290 Millimeter Durchmesser und Vierkolben-Zange und hinten eine Scheibe mit 240 Millimeter Durchmesser und Einkolben-Zange. Die Indian vertraut vorne auf eine Doppelscheibe mit 320 Millimeter Durchmesser und Vierkolben-Zange von Brembo. Hinten ist eine Scheibe mit 265 mm Durchmesser und Zweikolben-Zange von Brembo verbaut.
Bei der Bereifung setzt SV650X auf Schlappen mit den Maßen 120 / 70 - 17 vorne und 160 / 60 - 17 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der FTR 1200 S Reifen in den Größen 120/70-19 vorne und 150/80-18 hinten.
Der Radstand der Suzuki SV650X misst 1.445 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 790 Millimeter. Die Indian FTR 1200 S ist von Radachse zu Radachse 1.524 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 840 Millimeter.
In den Tank der SV650X passen 14,5 Liter Sprit. Bei der FTR 1200 S sind es 13 Liter Tankvolumen.
Der aktuelle Durchschnittspreis der Suzuki SV650X beträgt in unserer Neu- und Gebrauchtmotorradbörse 6.470 Euro und ist damit deutlich günstiger als der Preis der Indian FTR 1200 S mit 11.391 Euro im Durchschnitt.
Von der Suzuki SV650X gibt es aktuell 8 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der Indian FTR 1200 S sind derzeit 5 Modelle verfügbar. Für die Suzuki gibt es aktuell 5 Suchanfragen am 1000PS Marktplatz, Indian wurde derzeit 1 Mal pro Monat gesucht.
Technische Daten im Vergleich
Suzuki SV650X 2022 |
Indian FTR 1200 S 2020 |
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| Motor und Antrieb | ||
| Motorbauart | V | V |
| Zylinderzahl | 2 | 2 |
| Taktung | 4-Takt | 4-Takt |
| Ventilsteuerung | DOHC | DOHC |
| Kühlung | flüssig | flüssig |
| Hubraum | 645 ccm | 1203 ccm |
| Bohrung | 81 mm | 102 mm |
| Hub | 62,6 mm | 73,6 mm |
| Leistung | 73 PS | 120 PS |
| U/min bei Leistung | 8500 U/min | 8250 U/min |
| Drehmoment | 64 Nm | 115 Nm |
| U/min bei Drehmoment | 6800 U/min | 6000 U/min |
| Verdichtung | 11,2 | 12,5 |
| Gemischaufbereitung | Einspritzung | Einspritzung |
| Starter | Elektro | Elektro |
| Kupplung | Mehrscheiben im Ölbad | Mehrscheiben im Ölbad |
| Antrieb | Kette | Kette |
| Getriebe | Gangschaltung | Gangschaltung |
| Ganganzahl | 6 | 6 |
| A2-Drosselung möglich | ja | |
| Grad | 60 | |
| Ventile pro Zylinder | 4 | |
| Drosselklappendurchmesser | 60 mm | |
| Chassis | ||
| Rahmen | Stahl | Stahl |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | Gitterrohr |
| Lenkkopfwinkel | 65 Grad | 63,7 Grad |
| Nachlauf | 106 mm | 130 mm |
| Fahrwerk vorne | ||
| Aufhängung | Telegabel konventionell | Telegabel Upside-Down |
| Durchmesser | 41 mm | 43 mm |
| Federweg | 125 mm | 150 mm |
| Einstellmöglichkeit | Federvorspannung | Druckstufe, Federvorspannung, Zugstufe |
| Fahrwerk hinten | ||
| Aufhängung | Zweiarmschwinge | Zweiarmschwinge |
| Material | Stahl | Stahl |
| Federbein | Monofederbein | Monofederbein |
| Federweg | 130 mm | 150 mm |
| Einstellmöglichkeit | Federvorspannung | Druckstufe, Federvorspannung, Zugstufe |
| Bremsen vorne | ||
| Bauart | Doppelscheibe | Doppelscheibe |
| Durchmesser | 290 mm | 320 mm |
| Kolben | Vierkolben | Vierkolben |
| Aufnahme | Festsattel | |
| Betätigung | hydraulisch | |
| Technologie | radial, Monoblock | |
| Marke | Brembo | |
| Bremsen hinten | ||
| Bauart | Scheibe | Scheibe |
| Durchmesser | 240 mm | 265 mm |
| Kolben | Einkolben | Zweikolben |
| Aufnahme | Schwimmsattel | |
| Marke | Brembo | |
| Fahrassistenzsysteme | ||
| Assistenzsysteme | ABS | ABS, Fahrmodi, Ride by Wire, Traktionskontrolle, Wheelie-Kontrolle |
| Daten und Abmessungen | ||
| Reifenbreite vorne | 120 mm | 120 mm |
| Reifenhöhe vorne | 70 % | 70 % |
| Reifendurchmesser vorne | 17 Zoll | 19 Zoll |
| Reifenbreite hinten | 160 mm | 150 mm |
| Reifenhöhe hinten | 60 % | 80 % |
| Reifendurchmesser hinten | 17 Zoll | 18 Zoll |
| Länge | 2140 mm | 2287 mm |
| Breite | 730 mm | |
| Höhe | 1090 mm | |
| Radstand | 1445 mm | 1524 mm |
| Sitzhöhe von | 790 mm | 840 mm |
| Gewicht fahrbereit (mit ABS) | 200 kg | |
| Tankinhalt | 14,5 l | 13 l |
| Höchstgeschwindigkeit | 180 km/h | |
| Führerscheinklassen | A2, A | A |
| Reichweite | 353 km | |
| CO²-Ausstoß kombiniert | 96 g/km | |
| Kraftstoffverbrauch kombiniert | 4,1 l/100km | |
| Standgeräusch | 88 db | |
| Gewicht trocken (mit ABS) | 221 kg | |
Stärken und Schwächen im Vergleich
Retro liegt voll im Trend, Retro ist cool. Das haben auch die Leute bei Suzuki erkannt, die zwar für 2018 nicht viele Neuheiten auf den Markt werfen, dafür eine richtig fesche - die SV650X. Es musste nicht viel geändert werden, um sie dennoch in die Riege der modernen Cafe Racer einzuordnen: Scheinwerferverkleidung, Lackierung, Seitenverkleidungen, Sattel und niedrige Lenkerenden reichen für das tolle Ergebnis. Vor allem die vorderradorientierte Sitzposition steht ihr gut, macht sie aber nicht erheblich unbequemer. Das Fahrwerk ist zwar nur hinten in der Federvorspannung verstellbar, dafür ist der quirlige Motor eine Wucht und der Preis stimmt.
Noch nie war eine Mogelpackung so cool wie die Indian FTR 1200! Der optische Flat Tracker-Stil macht sie einzigartig und begehrenswert, die seltene Bereifung wirkt sich aber keineswegs negativ auf die Fahrdynamik aus. Das macht aus der FTR 1200 ein gut fahrbares Naked Bike, das auch auf schlechten Straßen eine gute Figur macht. Der Motor ist kräftig genug, die Bremsen gut, die Sitzposition angenehm und die Gesamt-Performance (im Trockenen) ausgezeichnet.
- agiler, quirliger und charismatischer V2-Motor
- einfaches Handling, trotz niedriger Lenker leicht zu fahren
- angenehme Sitzposition mit niedriger Sattelhöhe
- gelungene Getriebeabstufung
- niedriges Gewicht
- unauffälliger Auftritt
- Auspuffoptik
- Telegabel zu weich
- keine Antihopping-Kupplung
- Einfaches Handling
- kräftiger Motor
- einzigartige Optik
- komplette Ausstattung
- gute Bremsen
- angenehme Sitzposition
- nur 13 Liter Tankvolumen
- Gasannahme beim Anfahren etwas ruppig