Suzuki SV650X 2022 vs. Yamaha MT-09 2024

Suzuki SV650X 2022

Yamaha MT-09 2024

Bewertung

Suzuki SV650X 2022
VS.
Yamaha MT-09 2024
 

Suzuki SV650X 2022 vs. Yamaha MT-09 2024 - Vergleich im Überblick

Der Suzuki SV650X mit ihrem 4-Takt V 2-Zylinder-Motor mit Einspritzung und einem Hubraum von 645 Kubik steht die Yamaha MT-09 mit ihrem 4-Takt Reihe 3-Zylinder-Motor mit 889 Kubik gegenüber. Die Yamaha hat mit 119 PS bei 10.000 Umdrehungen einen mächtigen Leistungsvorsprung im Vergleich zur Suzuki mit 73 PS bei 8.500 U / min.

Das maximale Drehmoment der MT-09 von 93 Newtonmeter bei 7.000 Touren bietet einen deutlich stärkeren Punch als die 64 Nm Drehmoment bei 6.800 Umdrehungen bei der SV650X.

Bei der SV650X federt vorne eine in Federvorspannung verstellbare Telegabel konventionell mit 41 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten auf ein in Federvorspannung verstellbares Monofederbein. Die MT-09 setzt vorne auf eine in Druckstufe, Federvorspannung und Zugstufe verstellbare Telegabel Upside-Down und hinten arbeitet auf ein in Federvorspannung, Zugstufe verstellbares Monofederbein.

Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Suzuki vorne eine Doppelscheibe mit 290 Millimeter Durchmesser und Vierkolben-Zange und hinten eine Scheibe mit 240 Millimeter Durchmesser und Einkolben-Zange. Die Yamaha vertraut vorne auf eine Doppelscheibe mit 298 Millimeter Durchmesser und. Hinten ist eine Scheibe mit 245 mm Durchmesser und verbaut.

Bei der Bereifung setzt SV650X auf Schlappen mit den Maßen 120 / 70 - 17 vorne und 160 / 60 - 17 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der MT-09 Reifen in den Größen 120/70-17 vorne und 180/55-17 hinten.

Der Radstand der Suzuki SV650X misst 1.445 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 790 Millimeter. Die Yamaha MT-09 ist von Radachse zu Radachse 1.430 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 825 Millimeter.

Mit einem fahrfertigen Gewicht von 200 kg ist die Suzuki etwas schwerer als die Yamaha mit 193 kg.

In den Tank der SV650X passen 14,5 Liter Sprit. Bei der MT-09 sind es 14 Liter Tankvolumen.

Der aktuelle Durchschnittspreis der Suzuki SV650X beträgt in unserer Neu- und Gebrauchtmotorradbörse 6.470 Euro und ist damit spürbar günstiger als der Preis der Yamaha MT-09 mit 8.650 Euro im Durchschnitt.

Von der Suzuki SV650X gibt es aktuell 8 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der Yamaha MT-09 sind derzeit 66 Modelle verfügbar.

Technische Daten im Vergleich

Suzuki SV650X 2022

Yamaha MT-09 2024

Suzuki SV650X 2022 Yamaha MT-09 2024
Motor und Antrieb
Motorbauart V Reihe
Zylinderzahl 2 3
Taktung 4-Takt 4-Takt
Ventilsteuerung DOHC DOHC
Kühlung flüssig flüssig
Hubraum 645 ccm 889 ccm
Bohrung 81 mm 78 mm
Hub 62,6 mm 62,1 mm
Leistung 73 PS 119 PS
U/min bei Leistung 8500 U/min 10000 U/min
Drehmoment 64 Nm 93 Nm
U/min bei Drehmoment 6800 U/min 7000 U/min
Verdichtung 11,2 11,5
Gemischaufbereitung Einspritzung Einspritzung
Starter Elektro Elektro
Kupplung Mehrscheiben im Ölbad Mehrscheiben im Ölbad
Antrieb Kette Kette
Getriebe Gangschaltung Gangschaltung
Ganganzahl 6 6
A2-Drosselung möglich ja ja
Ventile pro Zylinder 4
Zündung Transistor
Chassis
Rahmen Stahl Aluminium
Rahmenbauart Gitterrohr Brücken
Lenkkopfwinkel 65 Grad 65 Grad
Nachlauf 106 mm 108 mm
Fahrwerk vorne
Aufhängung Telegabel konventionell Telegabel Upside-Down
Durchmesser 41 mm
Federweg 125 mm 130 mm
Einstellmöglichkeit Federvorspannung Druckstufe, Federvorspannung, Zugstufe
Fahrwerk hinten
Aufhängung Zweiarmschwinge Zweiarmschwinge
Material Stahl
Federbein Monofederbein Monofederbein
Federweg 130 mm 122 mm
Einstellmöglichkeit Federvorspannung Federvorspannung, Zugstufe
Aufnahme Umlenkung
Bremsen vorne
Bauart Doppelscheibe Doppelscheibe
Durchmesser 290 mm 298 mm
Kolben Vierkolben
Aufnahme Festsattel
Bremsen hinten
Bauart Scheibe Scheibe
Durchmesser 240 mm 245 mm
Kolben Einkolben
Aufnahme Schwimmsattel
Fahrassistenzsysteme
Assistenzsysteme ABS ABS, Fahrmodi, Kurven-ABS, Ride by Wire, Schaltassistent, Schaltassistent mit Blipper, Tempomat, Traktionskontrolle, Wheelie-Kontrolle
Daten und Abmessungen
Reifenbreite vorne 120 mm 120 mm
Reifenhöhe vorne 70 % 70 %
Reifendurchmesser vorne 17 Zoll 17 Zoll
Reifenbreite hinten 160 mm 180 mm
Reifenhöhe hinten 60 % 55 %
Reifendurchmesser hinten 17 Zoll 17 Zoll
Länge 2140 mm 2090 mm
Breite 730 mm 820 mm
Höhe 1090 mm 1145 mm
Radstand 1445 mm 1430 mm
Sitzhöhe von 790 mm 825 mm
Gewicht fahrbereit (mit ABS) 200 kg 193 kg
Tankinhalt 14,5 l 14 l
Höchstgeschwindigkeit 180 km/h
Führerscheinklassen A2, A A2, A
Reichweite 353 km 280 km
CO²-Ausstoß kombiniert 96 g/km 116 g/km
Kraftstoffverbrauch kombiniert 4,1 l/100km 5 l/100km
Standgeräusch 88 db 94 db

Stärken und Schwächen im Vergleich

Suzuki SV650X 2018

Retrobike 2018 Vergleich: Suzuki SV650X

Fazit von vauli vom 04.05.2018:

Yamaha MT-09 2024

Yamaha MT-09 Test

Fazit von nastynils vom 16.08.2024:

Retro liegt voll im Trend, Retro ist cool. Das haben auch die Leute bei Suzuki erkannt, die zwar für 2018 nicht viele Neuheiten auf den Markt werfen, dafür eine richtig fesche - die SV650X. Es musste nicht viel geändert werden, um sie dennoch in die Riege der modernen Cafe Racer einzuordnen: Scheinwerferverkleidung, Lackierung, Seitenverkleidungen, Sattel und niedrige Lenkerenden reichen für das tolle Ergebnis. Vor allem die vorderradorientierte Sitzposition steht ihr gut, macht sie aber nicht erheblich unbequemer. Das Fahrwerk ist zwar nur hinten in der Federvorspannung verstellbar, dafür ist der quirlige Motor eine Wucht und der Preis stimmt.

Jawohl, da hat Yamaha ein richtig leiwandes Motorrad hingestellt. Alle Kritikpunkte der Vorgängerin erfolgreich überarbeitet, ohne dabei das Wilde und Spielerische der MT-09 zu kastrieren. Die vierte Generation ist reifer, präziser und geschliffener, fährt neutraler und stabiler, ohne ihre Leichtfüßigkeit einzubüßen. Ein herrliches Motorrad, welches durch viele Detailverbesserung aktuell ein nahezu unschlagbares Preis-Leistungsverhältnis bietet und jetzt sogar richtig hübsch geworden ist. Die Yamaha-Händler werden sich nach Probefahrten vor Bestellungen nicht retten können. Hoffen wir, dass die Verfügbarkeit gegeben ist, denn die neue MT-09 ist die Definition des Wortes „Volltreffer“!

  • agiler, quirliger und charismatischer V2-Motor
  • einfaches Handling, trotz niedriger Lenker leicht zu fahren
  • angenehme Sitzposition mit niedriger Sattelhöhe
  • gelungene Getriebeabstufung
  • niedriges Gewicht
  • unauffälliger Auftritt
  • Auspuffoptik
  • Telegabel zu weich
  • keine Antihopping-Kupplung
  • kräftiger Antritt in jeder Lebenslage / potenter Motor
  • aggressiver aber nicht zu lauter Sound
  • gute Ergonomie für gute Rückmeldung und Vertrauen
  • üppige Basis-Ausstattung
  • präzises Chassis mit guter Alltagsabstimmung
  • schönes Display
  • gute Verarbeitung
  • agiles und spielerisches Handling
  • vielseitiger Dreizylinder-Motor
  • gute Stabilität
  • modernes Elektronikpaket
  • fummelige Blinkerfunktion
  • Sitzkomfort im Schrittbereich verbesserungswürdig
  • Bedienelemente weniger intuitiv als bei einigen Mitbewerbern
  • Frontdesign polarisiert

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