Moto Guzzi V7 II Special 2017 vs. Kawasaki Versys 650 2022
Bewertung
Moto Guzzi V7 II Special 2017 vs. Kawasaki Versys 650 2022 - Vergleich im Überblick
Der Moto Guzzi V7 II Special mit ihrem 4-Takt Motor und einem Hubraum von 744 Kubik steht die Kawasaki Versys 650 mit ihrem 4-Takt Reihe 2-Zylinder-Motor mit 649 Kubik gegenüber. Die Kawasaki hat mit 67 PS bei 8.500 Umdrehungen ein ordentliches Mehr an Leistung im Vergleich zur Moto Guzzi mit 48 PS bei 6.200 U / min.
Das maximale Drehmoment der Versys 650 von 61 Newtonmeter bei 7.000 Touren bietet ähnlich viel Schub als die 60 Nm Drehmoment bei 2.800 Umdrehungen bei der V7 II Special.
Bei der V7 II Special federt vorne eine Telegabel konventionell von Marzocchi und hinten ein Federbein von Marzocchi. Die Versys 650 setzt vorne auf eine in Federvorspannung, Zugstufe verstellbare Telegabel Upside-Down mit 41 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten arbeitet auf ein in Federvorspannung verstellbares Monofederbein.
Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Moto Guzzi vorne eine Vierkolben-Zange von Brembo und hinten eine Scheibe Zweikolben-Zange von Brembo. Die Kawasaki vertraut vorne auf eine Doppelscheibe mit 300 Millimeter Durchmesser und Zweikolben-Zange. Hinten ist eine Scheibe mit 250 mm Durchmesser und Einkolben-Zange verbaut.
Bei der Bereifung setzt V7 II Special auf Schlappen mit den Maßen 100 / 90 - 18 vorne und 130 / 80 - 17 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der Versys 650 Reifen in den Größen 120/70-17 vorne und 160/60-17 hinten.
Der Radstand der Moto Guzzi V7 II Special misst 1.449 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 790 Millimeter. Die Kawasaki Versys 650 ist von Radachse zu Radachse 1.415 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 845 Millimeter.
Mit einem fahrfertigen Gewicht von 219 kg ist die Kawasaki viel schwerer als die Moto Guzzi mit 189 kg.
In den Tank der V7 II Special passen 22 Liter Sprit. Bei der Versys 650 sind es 21 Liter Tankvolumen.
Technische Daten im Vergleich
Moto Guzzi V7 II Special 2017 |
Kawasaki Versys 650 2022 |
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| Motor und Antrieb | ||
| Taktung | 4-Takt | 4-Takt |
| Kühlung | Luft | flüssig |
| Hubraum | 744 ccm | 649 ccm |
| Bohrung | 80 mm | 83 mm |
| Hub | 74 mm | 60 mm |
| Leistung | 48 PS | 67 PS |
| U/min bei Leistung | 6200 U/min | 8500 U/min |
| Drehmoment | 60 Nm | 61 Nm |
| U/min bei Drehmoment | 2800 U/min | 7000 U/min |
| Zündung | Digital | Digital |
| Antrieb | Kardan | Kette |
| Ganganzahl | 6 | 6 |
| Motorbauart | Reihe | |
| Zylinderzahl | 2 | |
| Verdichtung | 10,8 | |
| Starter | Elektro | |
| Kupplung | Mehrscheiben im Ölbad | |
| Chassis | ||
| Rahmenbauart | Doppelschleife | |
| Rahmen | Stahl | |
| Lenkkopfwinkel | 65 Grad | |
| Nachlauf | 108 mm | |
| Fahrwerk vorne | ||
| Aufhängung | Telegabel konventionell | Telegabel Upside-Down |
| Marke | Marzocchi | |
| Durchmesser | 41 mm | |
| Federweg | 150 mm | |
| Einstellmöglichkeit | Federvorspannung, Zugstufe | |
| Fahrwerk hinten | ||
| Marke | Marzocchi | |
| Federbein | Monofederbein | |
| Federweg | 145 mm | |
| Einstellmöglichkeit | Federvorspannung | |
| Bremsen vorne | ||
| Kolben | Vierkolben | Zweikolben |
| Marke | Brembo | |
| Bauart | Doppelscheibe | |
| Durchmesser | 300 mm | |
| Aufnahme | Semi-Schwimmsattel | |
| Technologie | Petal | |
| Bremsen hinten | ||
| Bauart | Scheibe | Scheibe |
| Kolben | Zweikolben | Einkolben |
| Marke | Brembo | |
| Durchmesser | 250 mm | |
| Daten und Abmessungen | ||
| Reifenbreite vorne | 100 mm | 120 mm |
| Reifenhöhe vorne | 90 % | 70 % |
| Reifendurchmesser vorne | 18 Zoll | 17 Zoll |
| Reifenbreite hinten | 130 mm | 160 mm |
| Reifenhöhe hinten | 80 % | 60 % |
| Reifendurchmesser hinten | 17 Zoll | 17 Zoll |
| Länge | 2203 mm | 2165 mm |
| Breite | 800 mm | 840 mm |
| Höhe | 1115 mm | 1420 mm |
| Radstand | 1449 mm | 1415 mm |
| Sitzhöhe von | 790 mm | 845 mm |
| Gewicht fahrbereit (mit ABS) | 189 kg | 219 kg |
| Tankinhalt | 22 l | 21 l |
| Führerscheinklassen | A2 | A |
Stärken und Schwächen im Vergleich
Die Neuerungen an der V7 II (Motorneigung, Getriebe, ABS, ASR und Fußrastenposition) sind allesamt gelungen und verbessern die Maschine aus technischer Sicht. Optisch wurde zum Glück nichts geändert. Denn die V7 II schaut einfach mörderisch fesch aus. Geblieben sind die 48 PS. Dabei würden ihr 70 wirklich gut stehen.
Entspanntes Touren mit viel Komfort und genügend Potential für Kurvenspaß - die Versys 650 ist und bleibt eine gute Wahl unter den Mittelklasse-Sporttourern. Zwar wird man auf der Konkurrenz schneller an der Passspitze ankommen, dafür steigt man jedes Mal wieder gerne auf die Kawa, die den Fahrer mit hohem Komfort und umfangreicher Ausstattung begrüßt. Wer gerne auf Reise geht und auch mit ein bisschen weniger Leistung auskommt, ist mit der Versys 650 gut beraten!
- Wirklich fesch und charismatisch
- gutmütiger, Aufsehen erregender Motor
- unkompliziertes, aber eigenständiges Fahrverhalten
- sehr gutes ABS
- schade, dass Moto Guzzi nicht 70 oder gar 80 PS eingefüllt hat
- Agiles Handling
- Einstellbares Fahrwerk
- Zugänglicher Motor
- Elektronikupdate für 2022
- Bequeme Sitzposition
- Absolut langstreckentauglich
- Geringer Verbrauch, hohe Reichweite
- Motor plagt sich mit dem Gewicht
- Windschild nur mit zwei Händen verstellbar
- Kein Tempomat erhältlich