Kawasaki Z 800 2016 vs. Ducati Hypermotard 1100 2012
Bewertung
Kawasaki Z 800 2016 vs. Ducati Hypermotard 1100 2012 - Vergleich im Überblick
Der Kawasaki Z 800 mit ihrem 4-Takt Reihe 4-Zylinder-Motor und einem Hubraum von 806 Kubik steht die Ducati Hypermotard 1100 mit ihrem 2-Zylinder-Motor mit 1.078 Kubik gegenüber. Die Kawasaki bietet mit 113 PS bei 10.200 Umdrehungen einen spürbaren Unterschied im Vergleich zur Ducati mit 95 PS bei 7.500 U / min.
Das maximale Drehmoment der Hypermotard 1100 von 105 Newtonmeter bei 5.750 Touren bietet ordentlich mehr Schmalz als die 83 Nm Drehmoment bei 8.000 Umdrehungen bei der Z 800.
Bei der Z 800 federt vorne eine in Zugstufe verstellbare Telegabel Upside-Down. Die Hypermotard 1100 setzt vorne auf eine Telegabel Upside-Down von Marzocchi und hinten arbeitet ein Federbein von Marzocchi.
Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Kawasaki vorne eine Doppelscheibe Vierkolben-Zange und hinten eine Scheibe Einkolben-Zange. Die Ducati vertraut vorne auf eine Doppelscheibe Vierkolben-Zange. Hinten ist eine Scheibe Zweikolben-Zange verbaut.
Bei der Bereifung setzt Z 800 auf Schlappen mit den Maßen 120 / 70 - 17 vorne und 180 / 55 - 17 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der Hypermotard 1100 Reifen in den Größen 120/70-17 vorne und 180/55-17 hinten.
Der Radstand der Kawasaki Z 800 misst 1.445 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 834 Millimeter.
In den Tank der Z 800 passen 17 Liter Sprit. Bei der Hypermotard 1100 sind es 12 Liter Tankvolumen.
Der aktuelle Durchschnittspreis der Kawasaki Z 800 beträgt in unserer Neu- und Gebrauchtmotorradbörse 6.469 Euro und ist damit spürbar günstiger als der Preis der Ducati Hypermotard 1100 mit 8.314 Euro im Durchschnitt.
Von der Kawasaki Z 800 gibt es aktuell 13 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der Ducati Hypermotard 1100 sind derzeit 4 Modelle verfügbar. Für die Kawasaki gibt es aktuell 9 Suchanfragen am 1000PS Marktplatz, Ducati wurde derzeit 3 Mal pro Monat gesucht.
Technische Daten im Vergleich
Kawasaki Z 800 2016 |
Ducati Hypermotard 1100 2012 |
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| Motor und Antrieb | ||
| Motorbauart | Reihe | |
| Zylinderzahl | 4 | 2 |
| Taktung | 4-Takt | |
| Kühlung | flüssig | Luft |
| Hubraum | 806 ccm | 1078 ccm |
| Bohrung | 71 mm | 98 mm |
| Hub | 50,9 mm | 71,5 mm |
| Leistung | 113 PS | 95 PS |
| U/min bei Leistung | 10200 U/min | 7500 U/min |
| Drehmoment | 83 Nm | 105 Nm |
| U/min bei Drehmoment | 8000 U/min | 5750 U/min |
| Verdichtung | 11,9 | 11,3 |
| Kupplung | Mehrscheiben im Ölbad | |
| Zündung | Digital | |
| Antrieb | Kette | Kette |
| Ganganzahl | 6 | |
| Ventilsteuerung | Desmodromik | |
| Chassis | ||
| Rahmen | Stahl | |
| Rahmenbauart | Doppelschleife | |
| Fahrwerk vorne | ||
| Aufhängung | Telegabel Upside-Down | Telegabel Upside-Down |
| Einstellmöglichkeit | Zugstufe | |
| Marke | Marzocchi | |
| Fahrwerk hinten | ||
| Einstellmöglichkeit | Zugstufe | |
| Marke | Marzocchi | |
| Bremsen vorne | ||
| Bauart | Doppelscheibe | Doppelscheibe |
| Kolben | Vierkolben | Vierkolben |
| Aufnahme | Festsattel | |
| Technologie | Petal | radial |
| Bremsen hinten | ||
| Bauart | Scheibe | Scheibe |
| Kolben | Einkolben | Zweikolben |
| Aufnahme | Schwimmsattel | Festsattel |
| Daten und Abmessungen | ||
| Reifenbreite vorne | 120 mm | 120 mm |
| Reifenhöhe vorne | 70 % | 70 % |
| Reifendurchmesser vorne | 17 Zoll | 17 Zoll |
| Reifenbreite hinten | 180 mm | 180 mm |
| Reifenhöhe hinten | 55 % | 55 % |
| Reifendurchmesser hinten | 17 Zoll | 17 Zoll |
| Länge | 2100 mm | |
| Breite | 800 mm | |
| Höhe | 1050 mm | |
| Radstand | 1445 mm | |
| Sitzhöhe von | 834 mm | |
| Gewicht fahrbereit | 229 kg | |
| Tankinhalt | 17 l | 12 l |
| Führerscheinklassen | A | A |
| Gewicht trocken | 171 kg | |
Stärken und Schwächen im Vergleich
Insgesamt lieferte die Z800 eine sensationelle Performance. Unter Berücksichtigung der Tatsache, dass an dem Fahrzeug bis auf den Remus Endtopf nichts verändert oder optimiert wurde, ein super Endergebnis.
Insgesamt ist die neue Hypermotard eine gelungene Weiterentwicklung des eigenwilligen Konzepts. Die zwar edlere aber auch viel teurere SP-Version mit Öhlins-Federbein,Carbon-Schmuck und sonstigen Tuning-Teilen macht zwar optisch und technisch mehr her, wer sie aber nicht vorrangig auf der Rennstrecke bewegt, wird auch mit der normalen Hypermotard viel Vergnügen haben.
- Auffällige, grobschlächtige Optik
- souveräner Antritt
- entspannte Geometrie
- kräftige Bremsen
- Eingeschränkte Bewegungsfreiheit bei den Beinen.
- Agil
- stabil
- starker Motor
- brachiale Bremsanlage mit präziser Anlage
- ABS
- ansprechendes Design.
- Durchzug der Vorgängerversion etwas besser.