Honda CRF250L 2014 vs. KTM 200 Duke 2012
Bewertung
Honda CRF250L 2014 vs. KTM 200 Duke 2012 - Vergleich im Überblick
Der Honda CRF250L mit ihrem 4-Takt 1-Zylinder-Motor und einem Hubraum von 249 Kubik steht die KTM 200 Duke mit ihrem 4-Takt 1-Zylinder-Motor mit 200 Kubik gegenüber. Die KTM bietet mit 26 PS bei 10.000 Umdrehungen einen spürbaren Unterschied im Vergleich zur Honda mit 23 PS bei 8.500 U / min.
Das maximale Drehmoment der CRF250L von 22 Newtonmeter bei 7.000 Touren bietet ähnlich viel Schub als die 20 Nm Drehmoment bei 8.000 Umdrehungen bei der 200 Duke.
Bei der CRF250L federt vorne eine Telegabel Upside-Down von Showa und hinten ein Federbein von Showa. Die 200 Duke setzt vorne auf eine Telegabel Upside-Down von WP und hinten arbeitet ein Federbein von WP.
Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Honda vorne eine Zweikolben-Zange und hinten eine Scheibe Einkolben-Zange. Die KTM vertraut vorne auf eine Einzelscheibe Vierkolben-Zange. Hinten ist eine Scheibe Einkolben-Zange verbaut.
Für Bodenkontakt sorgen auf der 200 Duke Reifen in den Größen 110/70-17 vorne und 150/60-17 hinten.
Der Radstand der Honda CRF250L misst 1.445 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 875 Millimeter. Die KTM 200 Duke ist von Radachse zu Radachse 1.350 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 810 Millimeter.
Mit einem fahrfertigen Gewicht von 144 kg ist die Honda viel schwerer als die KTM mit 126 kg.
In den Tank der CRF250L passen 7,7 Liter Sprit. Bei der 200 Duke sind es 11 Liter Tankvolumen.
Von der Honda CRF250L gibt es aktuell 3 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der KTM 200 Duke sind derzeit 1 Modelle verfügbar.
Technische Daten im Vergleich
Honda CRF250L 2014 |
KTM 200 Duke 2012 |
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| Motor und Antrieb | ||
| Zylinderzahl | 1 | 1 |
| Taktung | 4-Takt | 4-Takt |
| Ventile pro Zylinder | 4 | |
| Kühlung | flüssig | |
| Hubraum | 249 ccm | 199,5 ccm |
| Bohrung | 76 mm | 72 mm |
| Hub | 55 mm | 49 mm |
| Leistung | 23 PS | 26 PS |
| U/min bei Leistung | 8500 U/min | 10000 U/min |
| Drehmoment | 22 Nm | 20 Nm |
| U/min bei Drehmoment | 7000 U/min | 8000 U/min |
| Verdichtung | 10,7 | 11,5 |
| Starter | Elektro | Elektro |
| Kupplung | Mehrscheiben im Ölbad | Mehrscheiben im Ölbad |
| Zündung | Digital, Transistor | |
| Antrieb | Kette | Kette |
| Chassis | ||
| Rahmen | Stahl | Chrom-Molybdän |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Fahrwerk vorne | ||
| Aufhängung | Telegabel Upside-Down | Telegabel Upside-Down |
| Marke | Showa | WP |
| Fahrwerk hinten | ||
| Marke | Showa | WP |
| Aufnahme | direkt | |
| Bremsen vorne | ||
| Kolben | Zweikolben | Vierkolben |
| Bauart | Einzelscheibe | |
| Aufnahme | Festsattel | |
| Technologie | radial | |
| Bremsen hinten | ||
| Bauart | Scheibe | Scheibe |
| Kolben | Einkolben | Einkolben |
| Aufnahme | Schwimmsattel | |
| Daten und Abmessungen | ||
| Reifendurchmesser vorne | 21 Zoll | 17 Zoll |
| Reifenbreite hinten | 120 mm | 150 mm |
| Reifenhöhe hinten | 80 % | 60 % |
| Reifendurchmesser hinten | 18 Zoll | 17 Zoll |
| Länge | 2195 mm | |
| Breite | 815 mm | |
| Höhe | 1195 mm | |
| Radstand | 1445 mm | 1350 mm |
| Sitzhöhe von | 875 mm | 810 mm |
| Gewicht fahrbereit | 144 kg | 126 kg |
| Tankinhalt | 7,7 l | 11 l |
| Führerscheinklassen | A2 | A2 |
| Reifenbreite vorne | 110 mm | |
| Reifenhöhe vorne | 70 % | |
Stärken und Schwächen im Vergleich
Hondas kleine CRF250L sollte als echtes Offroad-Bike ernst genommen werden. Auch wenn die Leistung keine Berge versetzt, erwacht sie zum Leben, wenn einmal der befestigte Untergrund endet. Hier zählt keine Höchstgeschwindigkeit, sondern das stabile Fahrverhalten, das sie an den Tag legt. Deshalb eignet sich diese zugängliche Honda auch perfekt, die ersten Offroad-Schritte zu machen, denn selbst falls sie mal am ungeplant zu Boden geht: Plastics wechseln und weiter gehts! Wer den Asphalt hinter sich lassen will und die Welt offroad erkunden will, liegt mit der CRF250L genau richtig!
Der erste Schritt Richtung richtiges Motorrad. 10 PS mehr als die 125er sind keine Kleinigkeit, für uns Mitteleuropäer aber eigentlich auch kein Thema. Denn die 200er wird bei uns nicht verkauft. 16-jährige und B-111-Fahrer dürfen nur die 125er fahren, Aufsteiger greifen gleich zur 390 Duke, bleibt also kein Platz für die 200er, die nur in anderen Ländern weit jenseits unserer Landesgrenzen gut verkauft werden.
- Optik einer Wettbewerbs-Enduro
- einfaches Fahrverhalten
- gute Offroad-Eigenschaften
- robuster Eindruck
- minimalistischer Aufbau bedeutet geringe Ersatzteilkosten
- Lenker könnte breiter sein
- nicht einstellbares Fahrwerk
- Vibrationen bei hoher Drehzahl
- deutlich stärker als die 125er
- wird in der Wheelieschule eingesetzt
- in unseren Ländern nicht erhältlich