Harley-Davidson Touring Road Glide ST 2022 vs. Yamaha FJR1300A 2013

Harley-Davidson Touring Road Glide ST 2022

Yamaha FJR1300A 2013

Bewertung

Harley-Davidson Touring Road Glide ST 2022
VS.
Yamaha FJR1300A 2013
 

Harley-Davidson Touring Road Glide ST 2022 vs. Yamaha FJR1300A 2013 - Vergleich im Überblick

Der Harley-Davidson Touring Road Glide ST mit ihrem 4-Takt V 2-Zylinder-Motor mit Einspritzung und einem Hubraum von 1.923 Kubik steht die Yamaha FJR1300A mit ihrem 4-Takt Reihe 4-Zylinder-Motor mit 1.298 Kubik gegenüber. Die Yamaha hat mit 144 PS bei 8.000 Umdrehungen ein ordentliches Mehr an Leistung im Vergleich zur Harley-Davidson mit 104 PS bei 5.450 U / min.

Das maximale Drehmoment der Touring Road Glide ST von 168 Newtonmeter bei 3.500 Touren bietet etwas mehr Schub als die 134 Nm Drehmoment bei 7.000 Umdrehungen bei der FJR1300A.

Bei der Touring Road Glide ST federt vorne eine Telegabel konventionell mit 49 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten auf ein in Federvorspannung verstellbares Stereo-Federbeine. Die FJR1300A setzt vorne auf eine Telegabel konventionell.

Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Harley-Davidson vorne eine Doppelscheibe mit 300 Millimeter Durchmesser und Vierkolben-Zange und hinten eine Scheibe mit 300 Millimeter Durchmesser und Vierkolben-Zange. Die Yamaha vertraut vorne auf eine Doppelscheibe. Hinten ist eine Scheibe verbaut.

Bei der Bereifung setzt Touring Road Glide ST auf Schlappen mit den Maßen 130 / 60 - 19 vorne und 180 / 55 - 18 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der FJR1300A Reifen in den Größen 120/70-17 vorne und 180/55-17 hinten.

Der Radstand der Harley-Davidson Touring Road Glide ST misst 1.625 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 715 Millimeter. Die Yamaha FJR1300A ist von Radachse zu Radachse 1.545 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 805 Millimeter.

In den Tank der Touring Road Glide ST passen 22,7 Liter Sprit. Bei der FJR1300A sind es 25 Liter Tankvolumen.

Technische Daten im Vergleich

Harley-Davidson Touring Road Glide ST 2022

Yamaha FJR1300A 2013

Harley-Davidson Touring Road Glide ST 2022 Yamaha FJR1300A 2013
Motor und Antrieb
Motorbauart V Reihe
Zylinderzahl 2 4
Taktung 4-Takt 4-Takt
Ventile pro Zylinder 4
Ventilsteuerung OHV DOHC
Kühlung flüssig-Luft flüssig
Hubraum 1923 ccm 1298 ccm
Bohrung 103,5 mm 79 mm
Hub 114,3 mm 66,2 mm
Leistung 104 PS 144 PS
U/min bei Leistung 5450 U/min 8000 U/min
Drehmoment 168 Nm 134,4 Nm
U/min bei Drehmoment 3500 U/min 7000 U/min
Verdichtung 10,2 10,8
Gemischaufbereitung Einspritzung
Starter Elektro
Kupplung Mehrscheiben im Ölbad Mehrscheiben im Ölbad
Zündung Transistor Digital, Transistor
Antrieb Riemen Kardan
Getriebe Gangschaltung
Ganganzahl 6 5
Chassis
Rahmen Stahl Aluminium
Rahmenbauart Doppelschleife Brücken
Lenkkopfwinkel 64 Grad
Nachlauf 170 mm
Fahrwerk vorne
Aufhängung Telegabel konventionell Telegabel konventionell
Durchmesser 49 mm
Federweg 117 mm
Fahrwerk hinten
Aufhängung Zweiarmschwinge
Material Stahl
Federbein Stereo-Federbeine
Federweg 76 mm
Einstellmöglichkeit Federvorspannung
Bremsen vorne
Bauart Doppelscheibe Doppelscheibe
Durchmesser 300 mm
Kolben Vierkolben
Bremsen hinten
Bauart Scheibe Scheibe
Durchmesser 300 mm
Kolben Vierkolben
Aufnahme Festsattel
Fahrassistenzsysteme
Assistenzsysteme Berganfahrhilfe, Kurven-ABS, Tempomat, Traktionskontrolle
Daten und Abmessungen
Reifenbreite vorne 130 mm 120 mm
Reifenhöhe vorne 60 % 70 %
Reifendurchmesser vorne 19 Zoll 17 Zoll
Reifenbreite hinten 180 mm 180 mm
Reifenhöhe hinten 55 % 55 %
Reifendurchmesser hinten 18 Zoll 17 Zoll
Länge 2405 mm 2230 mm
Radstand 1625 mm 1545 mm
Sitzhöhe von 715 mm 805 mm
Gewicht fahrbereit (mit ABS) 382 kg 291 kg
Tankinhalt 22,7 l 25 l
Führerscheinklassen A A
Reichweite 360 km
CO²-Ausstoß kombiniert 142 g/km
Kraftstoffverbrauch kombiniert 5,7 l/100km
Breite 750 mm
Höhe 1450 mm
Ausstattung
Ausstattung Bluetooth, Connectivity, LED-Scheinwerfer, Soundsystem, TFT Display

Stärken und Schwächen im Vergleich

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Fazit von Der Horvath vom 24.02.2026:

Die Road Glide ST präsentierte sich beim 1000PS Test im August 2022 sehr souverän und potent. Das sportliche Motorrad wirkt durch den straffen Sattel etwas sportlicher als ähnliche Modelle. Der Windschutz ist großartig und der Fahrkomfort ist insgesamt sehr hoch. Der potente Motor lässt sich dank der hochwertigen Fahrhilfen angenehm dirigieren. Das riesige Cockpit wirkt insgesamt etwas unübersichtlich, die Integration vom Navi ist jedoch gut gelungen. Ein sehr begehrenswertes Traummotorrad.

Die Yamaha FJR1300 zeigt sich als ausgereifter Sporttourer mit beeindruckender Langzeitqualität. Was im ursprünglichen Test durch Souveränität und Komfort überzeugte, bestätigt sich über Jahre hinweg in der Praxis. Sie begeistert nicht durch technische Experimente, sondern durch Verlässlichkeit, Fahrfreude und entspannte Stärke auf langen Distanzen.

  • Beeindruckender aber nicht störender Sound
  • Kräftiger Motor welcher imposant aus dem Drehzahlkeller nach oben bollert
  • Vibrationen und Ansprechverhalten passen super stimmig ins Gesamtbild
  • Toll integriertes Navi
  • Gute, praxistaugliche elektronische Fahrhilfen
  • Top Windschutz und hohe Stabilität bei hohem Tempo
  • Viele wunderschöne Details am Motorrad welche total ins Herz fahren
  • Einfach zu dosierende Bremsen mit einem sauberen Druckpunkt und einer guten Wirkung
  • Trotz hohem Gewicht lässt sich das Motorrad insgesamt gut dirigieren und manövrieren.
  • Front wirkt bei tiefen Geschwindigkeiten etwas behäbig
  • etwas unübersichtliches Cockpit
  • Hitzeschutz aus Plastik unter Sitz passt nicht ganz ins tolle Gesamtbild
  • Eher straffe Sitzbank
  • Luftfilter stört bei Bedienung der Hinterbremse ein wenig
  • straffe Kupplung
  • sanfter und souveräner Reihenvierzylinder
  • sehr gut abgestuftes Fünfgang-Getriebe
  • hoher Langstreckenkomfort
  • stabile und vertrauenerweckende Fahrwerksabstimmung
  • angenehm arbeitender Kardan
  • ausgewogene Ergonomie
  • zuverlässige Elektronikfunktionen
  • gute Bremsdosierbarkeit
  • hohe Laufkultur auch bei Autobahntempo
  • hohes Gewicht beim Rangieren
  • Bordcomputer-Anzeigen teilweise schlecht ablesbar
  • begrenzte Fahrwerksverstellmöglichkeiten
  • Serienbereifung bei sportlicher Gangart limitiert
  • thermische Abstrahlung im Sommerbetrieb spürbar

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