Ducati Streetfighter V4 S 2020 vs. Ducati Diavel 1200 2016
Bewertung
Ducati Streetfighter V4 S 2020 vs. Ducati Diavel 1200 2016 - Vergleich im Überblick
Der Ducati Streetfighter V4 S mit ihrem 4-Takt 90 Grad V 4-Zylinder-Motor mit Einspritzung und einem Hubraum von 1.103 Kubik steht die Ducati Diavel 1200 mit ihrem Motor mit 1.198 Kubik gegenüber. Die Streetfighter V4 S hat mit 208 PS bei 12.750 Umdrehungen ein ordentliches Mehr an Leistung im Vergleich zur Diavel 1200 mit 162 PS bei 9.500 U / min.
Das maximale Drehmoment der Diavel 1200 von 128 Newtonmeter bei 8.000 Touren bietet ähnlich viel Schub als die 123 Nm Drehmoment bei 11.500 Umdrehungen bei der Streetfighter V4 S.
Bei der Streetfighter V4 S federt vorne eine in Druckstufe, Federvorspannung und Zugstufe verstellbare Telegabel Upside-Down von Öhlins mit 43 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten auf ein in Druckstufe, Federvorspannung und Zugstufe verstellbares Monofederbein von Öhlins. Die Diavel 1200 setzt vorne auf eine Telegabel Upside-Down von Marzocchi und hinten arbeitet ein Monofederbein von Marzocchi.
Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Streetfighter V4 S vorne eine Doppelscheibe mit 330 Millimeter Durchmesser und Vierkolben-Zange von Brembo und hinten eine Scheibe mit 245 Millimeter Durchmesser und Einkolben-Zange. Die Diavel 1200 vertraut vorne auf eine Vierkolben-Zange von Brembo. Hinten ist eine Scheibe Zweikolben-Zange verbaut.
Bei der Bereifung setzt Streetfighter V4 S auf Schlappen mit den Maßen 120 / 70 - 17 vorne und 200 / 60 - 17 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der Diavel 1200 Reifen in den Größen 120/70-17 vorne und 240/45-17 hinten.
Der Radstand der Ducati Streetfighter V4 S misst 1.488 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 845 Millimeter. Die Ducati Diavel 1200 ist von Radachse zu Radachse 1.590 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 770 Millimeter.
Mit einem fahrfertigen Gewicht von 239 kg ist die Diavel 1200 massiv schwerer als die Streetfighter V4 S mit 199 kg.
In den Tank der Streetfighter V4 S passen 16 Liter Sprit. Bei der Diavel 1200 sind es 17 Liter Tankvolumen.
Von der Ducati Streetfighter V4 S gibt es aktuell 43 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der Ducati Diavel 1200 sind derzeit 4 Modelle verfügbar. Für die Streetfighter V4 S gibt es aktuell 26 Suchanfragen am 1000PS Marktplatz, Diavel 1200 wurde derzeit 19 Mal pro Monat gesucht.
Technische Daten im Vergleich
Ducati Streetfighter V4 S 2020 |
Ducati Diavel 1200 2016 |
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| Motor und Antrieb | ||
| Motorbauart | V | |
| Grad | 90 | |
| Zylinderzahl | 4 | |
| Taktung | 4-Takt | |
| Ventile pro Zylinder | 4 | |
| Ventilsteuerung | Desmodromik | Desmodromik |
| Kühlung | flüssig | |
| Hubraum | 1103 ccm | 1198,4 ccm |
| Bohrung | 81 mm | 106 mm |
| Hub | 53,5 mm | 67,9 mm |
| Leistung | 208 PS | 162 PS |
| U/min bei Leistung | 12750 U/min | 9500 U/min |
| Drehmoment | 123 Nm | 127,5 Nm |
| U/min bei Drehmoment | 11500 U/min | 8000 U/min |
| Verdichtung | 14 | 11,5 |
| Gemischaufbereitung | Einspritzung | |
| Einspritzdüsen pro Zylinder | 2 | |
| Starter | Elektro | |
| Kupplung | Mehrscheiben im Ölbad | Mehrscheiben im Ölbad, Antihopping |
| Antrieb | Kette | Kette |
| Getriebe | Gangschaltung | |
| Ganganzahl | 6 | 6 |
| Chassis | ||
| Rahmen | Aluminium | Stahl |
| Rahmenbauart | Monocoque | Gitterrohr |
| Lenkkopfwinkel | 65,5 Grad | |
| Nachlauf | 100 mm | |
| Fahrwerk vorne | ||
| Aufhängung | Telegabel Upside-Down | Telegabel Upside-Down |
| Marke | Öhlins | Marzocchi |
| Durchmesser | 43 mm | |
| Federweg | 120 mm | |
| Einstellmöglichkeit | Druckstufe, Federvorspannung, Zugstufe | |
| Fahrwerk hinten | ||
| Aufhängung | Einarmschwinge | Einarmschwinge |
| Material | Aluminium | |
| Federbein | Monofederbein | Monofederbein |
| Marke | Öhlins | Marzocchi |
| Federweg | 130 mm | |
| Einstellmöglichkeit | Druckstufe, Federvorspannung, Zugstufe | |
| Bremsen vorne | ||
| Bauart | Doppelscheibe | |
| Durchmesser | 330 mm | |
| Kolben | Vierkolben | Vierkolben |
| Aufnahme | Semi-Schwimmsattel | |
| Betätigung | hydraulisch | |
| Technologie | radial, Monoblock | radial, Monoblock |
| Marke | Brembo | Brembo |
| Bremsen hinten | ||
| Bauart | Scheibe | Scheibe |
| Durchmesser | 245 mm | |
| Kolben | Einkolben | Zweikolben |
| Fahrassistenzsysteme | ||
| Assistenzsysteme | ABS, Fahrmodi, Fahrwerk dynamisch, Kurven-ABS, Launch-Control, Ride by Wire, Schaltassistent, Traktionskontrolle, Wheelie-Kontrolle | |
| Daten und Abmessungen | ||
| Reifenbreite vorne | 120 mm | 120 mm |
| Reifenhöhe vorne | 70 % | 70 % |
| Reifendurchmesser vorne | 17 Zoll | 17 Zoll |
| Reifenbreite hinten | 200 mm | 240 mm |
| Reifenhöhe hinten | 60 % | 45 % |
| Reifendurchmesser hinten | 17 Zoll | 17 Zoll |
| Radstand | 1488 mm | 1590 mm |
| Sitzhöhe von | 845 mm | 770 mm |
| Gewicht trocken (mit ABS) | 178 kg | 210 kg |
| Gewicht fahrbereit (mit ABS) | 199 kg | 239 kg |
| Tankinhalt | 16 l | 17 l |
| Führerscheinklassen | A | A |
| Länge | 2257 mm | |
| Höhe | 1192 mm | |
| Ausstattung | ||
| Ausstattung | LED-Scheinwerfer, TFT Display | |
Stärken und Schwächen im Vergleich
Die Maschine hat viel von ihren sportlichen Wurzeln aus der Panigale mitgenommen. Das wird Freunde vom Streetfighter begeistern. Elektronik und Motorleistung sind überlegen, das Chassis ist radikal schnell und die Maschine regiert bei den Stoppuhr Duellen. Sie hat jedoch Ecken und Kanten. Die große Überraschung: man sitzt gut auf der edlen Bestie und kann tatsächlich auch ausgedehnte Touren mit ihr fahren!
Insgesamt hält die Ducati Diavel exakt das, was sie optisch verspricht und überrascht mit einfacher Fahrbarkeit und flinkem Speed auf herzhaften Motorradstrecken. Optik und Verarbeitung zeugen von echter Passion für das Thema Motorrad. Und wie es sich für ein teuflisches Motorrad gehört, lässt die Diavel am Stammtisch niemanden kalt.
- Elektronikpaket auf absolutem Topniveau
- Drehfreudiger und brachial starker Motor
- Sehr agiles Handling
- Überraschend angenehme Sitzposition auch für große Piloten
- mächtige Bremsen
- Sportliches, hochwertiges Fahrwerk
- Tolle Aerodynamik - stabile Windverhältnisse auch im Sattel
- Optik zum Niederknien
- Für Furcht im Sattel ist Drehzahl nötig - kein Dampfhammer aus dem Keller
- Im Stadtverkehr und Alltag etwas ruppiges Ansprechverhalten vom Motor
- Kippeliges Handling bei niedrigen Geschwindigkeiten
- Stark veränderndes Motorgeräusch - je nach Geschwindigkeit und Klappenstellung
- Verbesserter Motor im Vergleich zum Vormodell
- präzise Kupplung
- leichter Flankenwechsel.
- Leichter Unkomfort auf miesem Asphalt.