Ducati Scrambler Icon 2015 vs. KTM 690 Enduro R 2014
Bewertung
Ducati Scrambler Icon 2015 vs. KTM 690 Enduro R 2014 - Vergleich im Überblick
Der Ducati Scrambler Icon mit ihrem 2-Zylinder-Motor und einem Hubraum von 803 Kubik steht die KTM 690 Enduro R mit ihrem 4-Takt 1-Zylinder-Motor mit 690 Kubik gegenüber. Die Ducati bietet mit 75 PS bei 8.250 Umdrehungen einen spürbaren Unterschied im Vergleich zur KTM mit 67 PS bei 7.500 U / min.
Bei der Scrambler Icon federt vorne eine Telegabel Upside-Down von Kayaba und hinten ein Monofederbein von Kayaba. Die 690 Enduro R setzt vorne auf eine Telegabel Upside-Down von WP und hinten arbeitet ein Federbein von WP.
Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Ducati vorne eine Vierkolben-Zange und hinten eine Scheibe Einkolben-Zange. Die KTM vertraut vorne auf eine Zweikolben-Zange von Brembo. Hinten ist eine Scheibe Einkolben-Zange von Brembo verbaut.
Bei der Bereifung setzt Scrambler Icon auf Schlappen mit den Maßen 110 / 80 - 18 vorne und 180 / 55 - 17 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der 690 Enduro R Reifen in den Größen 90/90-21 vorne und 140/80-18 hinten.
Der Radstand der Ducati Scrambler Icon misst 1.445 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 790 Millimeter. Die KTM 690 Enduro R ist von Radachse zu Radachse 1.504 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 910 Millimeter.
In den Tank der Scrambler Icon passen 13,5 Liter Sprit. Bei der 690 Enduro R sind es 12 Liter Tankvolumen.
Der aktuelle Durchschnittspreis der Ducati Scrambler Icon beträgt in unserer Neu- und Gebrauchtmotorradbörse 8.052 Euro und ist damit günstiger als der Preis der KTM 690 Enduro R mit 9.092 Euro im Durchschnitt.
Von der Ducati Scrambler Icon gibt es aktuell 57 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der KTM 690 Enduro R sind derzeit 14 Modelle verfügbar. Damit hast du gute Chancen, eines der Modelle in deiner Nähe zu finden. Für die Ducati gibt es aktuell 3 Suchanfragen am 1000PS Marktplatz, KTM wurde derzeit 24 Mal pro Monat gesucht.
Technische Daten im Vergleich
Ducati Scrambler Icon 2015 |
KTM 690 Enduro R 2014 |
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| Motor und Antrieb | ||
| Zylinderzahl | 2 | 1 |
| Ventile pro Zylinder | 2 | |
| Ventilsteuerung | Desmodromik | Kipphebel, OHC |
| Kühlung | Luft | flüssig |
| Hubraum | 803 ccm | 690 ccm |
| Bohrung | 88 mm | 102 mm |
| Hub | 66 mm | 84,5 mm |
| Leistung | 75 PS | 67 PS |
| U/min bei Leistung | 8250 U/min | 7500 U/min |
| Drehmoment | 68 Nm | 68 Nm |
| U/min bei Drehmoment | 5750 U/min | 6000 U/min |
| Verdichtung | 11 | 12,5 |
| Antrieb | Kette | Kette |
| Taktung | 4-Takt | |
| Starter | Elektro | |
| Kupplung | Antihopping | |
| Chassis | ||
| Rahmen | Stahl | Chrom-Molybdän |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | Gitterrohr |
| Fahrwerk vorne | ||
| Aufhängung | Telegabel Upside-Down | Telegabel Upside-Down |
| Marke | Kayaba | WP |
| Fahrwerk hinten | ||
| Federbein | Monofederbein | |
| Marke | Kayaba | WP |
| Aufnahme | Umlenkung | |
| Bremsen vorne | ||
| Kolben | Vierkolben | Zweikolben |
| Technologie | radial | |
| Aufnahme | Schwimmsattel | |
| Marke | Brembo | |
| Bremsen hinten | ||
| Bauart | Scheibe | Scheibe |
| Kolben | Einkolben | Einkolben |
| Aufnahme | Schwimmsattel | |
| Marke | Brembo | |
| Daten und Abmessungen | ||
| Reifenbreite vorne | 110 mm | 90 mm |
| Reifenhöhe vorne | 80 % | 90 % |
| Reifendurchmesser vorne | 18 Zoll | 21 Zoll |
| Reifenbreite hinten | 180 mm | 140 mm |
| Reifenhöhe hinten | 55 % | 80 % |
| Reifendurchmesser hinten | 17 Zoll | 18 Zoll |
| Länge | 2100 mm | |
| Breite | 845 mm | |
| Höhe | 1150 mm | |
| Radstand | 1445 mm | 1504 mm |
| Sitzhöhe von | 790 mm | 910 mm |
| Gewicht trocken (mit ABS) | 170 kg | |
| Gewicht fahrbereit (mit ABS) | 186 kg | |
| Tankinhalt | 13,5 l | 12 l |
| Führerscheinklassen | A | A |
| Gewicht trocken | 138,5 kg | |
Stärken und Schwächen im Vergleich
Mit der Scrambler hat Ducati eine Maschine an den Start geschoben, die im angestammten Retro-Revier schwer vollstrecken wird. Weil sie nicht nur wahnsinnig fesch ist, sondern auch im Sinne des Sportes großartig funktioniert.
Die KTM 690 Enduro R ist das perfekte Bike, für diejenigen Fahrer, welchen eine Reiseenduro zu schwer ist, eine Hardenduro aber wiederum zu unkomfortabel und wartungsintensiv. Mit den neuen Elektronik-Features wird die Maschiene auch ungeübten Piloten sehr gut zugängig gemacht. Der laufruhige, kultivierte Motor mitsamt des perfekt abgestimmten Getriebe und insgesamt erfreulich geringem Vibrationsniveau ermöglicht auch lange Touren problemlos.
- Motor: einfach perfekt, wunderbar in der Gasannahme, lineare Entfaltung, keine Lastwechsel, würdiger Punch von unten
- Fahrwerk: sportlich straff, kein weicher Schlapfen
- Optik: einfach bildschön
- dünner Lenker: ein konifizierter Alu-Lenker wäre optisch ansprechender
- grandioser Motor
- Enduro ABS
- gut nutzbare Traktionskontrolle
- gelungenes Getriebe- und Übersetzungs-Setup
- gut abgestimmter Schaltautomat inkl. Blipper
- voll einstellbares Fahrwerk
- relativ hohes Gewicht für eine Enduro
- Ansprechverhalten der Federelemente nicht auf Top-Niveau