Ducati Panigale V4 R 2021 vs. BMW S 1000 R 2022

Bewertung

Ducati Panigale V4 R 2021
VS.
BMW S 1000 R 2022
 

Ducati Panigale V4 R 2021 vs. BMW S 1000 R 2022 - Vergleich im Überblick

Der Ducati Panigale V4 R mit ihrem 4-Takt 90 Grad V 4-Zylinder-Motor mit Einspritzung und einem Hubraum von 998 Kubik steht die BMW S 1000 R mit ihrem 4-Takt Reihe 4-Zylinder-Motor mit 999 Kubik gegenüber. Die Ducati hat mit 221 PS bei 15.250 Umdrehungen ein ordentliches Mehr an Leistung im Vergleich zur BMW mit 165 PS bei 11.000 U / min.

Das maximale Drehmoment der S 1000 R von 114 Newtonmeter bei 9.250 Touren bietet ähnlich viel Schub als die 112 Nm Drehmoment bei 11.550 Umdrehungen bei der Panigale V4 R.

Bei der Panigale V4 R federt vorne eine in Druckstufe, Federvorspannung und Zugstufe verstellbare Telegabel Upside-Down von Öhlins mit 43 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten auf ein in Druckstufe, Federvorspannung und Zugstufe verstellbares Monofederbein von Öhlins. Die S 1000 R setzt vorne auf eine in Druckstufe, Federvorspannung und Zugstufe verstellbare Telegabel Upside-Down mit 45 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten arbeitet auf ein in Druckstufe, Federvorspannung und Zugstufe verstellbares Monofederbein.

Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Ducati vorne eine Doppelscheibe mit 330 Millimeter Durchmesser und Vierkolben-Zange von Brembo und hinten eine Scheibe mit 245 Millimeter Durchmesser und Einkolben-Zange. Die BMW vertraut vorne auf eine Doppelscheibe mit 320 Millimeter Durchmesser und Vierkolben-Zange. Hinten ist eine Scheibe mit 220 mm Durchmesser und Einkolben-Zange verbaut.

Bei der Bereifung setzt Panigale V4 R auf Schlappen mit den Maßen 120 / 70 - 17 vorne und 200 / 60 - 17 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der S 1000 R Reifen in den Größen 120/70-17 vorne und 190/55-17 hinten.

Der Radstand der Ducati Panigale V4 R misst 1.469 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 830 Millimeter. Die BMW S 1000 R ist von Radachse zu Radachse 1.450 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 830 Millimeter.

Mit einem fahrfertigen Gewicht von 199 kg ist die BMW etwas schwerer als die Ducati mit 193 kg.

In den Tank der Panigale V4 R passen 16 Liter Sprit. Bei der S 1000 R sind es 16,5 Liter Tankvolumen.

Von der Ducati Panigale V4 R gibt es aktuell 16 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der BMW S 1000 R sind derzeit 81 Modelle verfügbar. Damit hast du gute Chancen, eines der Modelle in deiner Nähe zu finden. Für die Ducati gibt es aktuell 18 Suchanfragen am 1000PS Marktplatz, BMW wurde derzeit 124 Mal pro Monat gesucht.

Technische Daten im Vergleich

Ducati Panigale V4 R 2021

BMW S 1000 R 2022

Ducati Panigale V4 R 2021 BMW S 1000 R 2022
Motor und Antrieb
Motorbauart V Reihe
Grad 90
Zylinderzahl 4 4
Taktung 4-Takt 4-Takt
Ventile pro Zylinder 4 4
Ventilsteuerung Desmodromik DOHC, Schlepphebel
Kühlung flüssig flüssig
Hubraum 998 ccm 999 ccm
Bohrung 81 mm 80 mm
Hub 48,4 mm 49,7 mm
Leistung 221 PS 165 PS
U/min bei Leistung 15250 U/min 11000 U/min
Drehmoment 112 Nm 114 Nm
U/min bei Drehmoment 11550 U/min 9250 U/min
Verdichtung 14 12,5
Gemischaufbereitung Einspritzung Einspritzung
Einspritzdüsen pro Zylinder 2
Starter Elektro Elektro
Kupplung Mehrscheiben im Ölbad Mehrscheiben im Ölbad, Antihopping
Antrieb Kette Kette
Getriebe Gangschaltung Gangschaltung
Ganganzahl 6 6
Drosselklappendurchmesser 48 mm
Chassis
Rahmen Aluminium Aluminium
Rahmenbauart Monocoque Brücken
Lenkkopfwinkel 65,5 Grad 65,8 Grad
Nachlauf 100 mm 96 mm
Fahrwerk vorne
Aufhängung Telegabel Upside-Down Telegabel Upside-Down
Marke Öhlins
Durchmesser 43 mm 45 mm
Federweg 120 mm 120 mm
Einstellmöglichkeit Druckstufe, Federvorspannung, Zugstufe Druckstufe, Federvorspannung, Zugstufe
Fahrwerk hinten
Aufhängung Einarmschwinge Zweiarmschwinge
Material Aluminium
Federbein Monofederbein Monofederbein
Marke Öhlins
Federweg 130 mm 117 mm
Einstellmöglichkeit Druckstufe, Federvorspannung, Zugstufe Druckstufe, Federvorspannung, Zugstufe
Bremsen vorne
Bauart Doppelscheibe Doppelscheibe
Durchmesser 330 mm 320 mm
Kolben Vierkolben Vierkolben
Aufnahme Semi-Schwimmsattel Festsattel
Betätigung hydraulisch
Technologie radial, Monoblock radial
Marke Brembo
Bremsen hinten
Bauart Scheibe Scheibe
Durchmesser 245 mm 220 mm
Kolben Einkolben Einkolben
Aufnahme Schwimmsattel
Fahrassistenzsysteme
Assistenzsysteme ABS, Fahrmodi, Launch-Control, Ride by Wire, Schaltassistent, Traktionskontrolle, Wheelie-Kontrolle ABS, Berganfahrhilfe, Fahrmodi, Kurven-ABS, Ride by Wire, Schaltassistent, Traktionskontrolle, Wheelie-Kontrolle
Daten und Abmessungen
Reifenbreite vorne 120 mm 120 mm
Reifenhöhe vorne 70 % 70 %
Reifendurchmesser vorne 17 Zoll 17 Zoll
Reifenbreite hinten 200 mm 190 mm
Reifenhöhe hinten 60 % 55 %
Reifendurchmesser hinten 17 Zoll 17 Zoll
Radstand 1469 mm 1450 mm
Sitzhöhe von 830 mm 830 mm
Gewicht trocken (mit ABS) 172 kg
Gewicht fahrbereit (mit ABS) 193 kg 199 kg
Tankinhalt 16 l 16,5 l
Führerscheinklassen A A
Standgeräusch 107 dB
Länge 2090 mm
Breite 812 mm
Höhe 1115 mm
Höchstgeschwindigkeit 200 km/h
Reichweite 266 km
CO²-Ausstoß kombiniert 144 g/km
Kraftstoffverbrauch kombiniert 6,2 l/100km
Ausstattung
Ausstattung LED-Scheinwerfer

Stärken und Schwächen im Vergleich

Ducati Panigale V4 R 2026

Ducati Panigale V4 R 2026 im Test

Fazit von 1000PS.at vom 24.05.2026:

BMW S 1000 R 2022

Power Naked Bike Vergleich 2022 - BMW S 1000 R

Fazit von nopain vom 28.05.2022:

Die Ducati Panigale V4 R ist kein normales Supersport-Motorrad, sondern ein straßenzugelassenes Rennbike. Ihre größte Stärke liegt darin, dass sie trotz fast absurder Leistung nicht unkontrollierbar wirkt. Motor, Chassis, Aerodynamik, Bremsen und Elektronik greifen so präzise ineinander, dass die V4 R extrem schnell, aber erstaunlich vertrauenerweckend fahrbar bleibt. Für die Landstraße ist sie klar überdimensioniert, auf der Rennstrecke aber ein faszinierend scharfes Werkzeug.

Die Sitzposition ist sportlich, aber keineswegs unbequem, die Bremse packt ordentlich zu und der Motor der S 1000 R zeigt sich von seiner besten Seite - vielleicht sogar einen Hauch zu homogen. Auch von Seiten der Fahrerei gibts es nichts zu bemängeln. Auf Basis der reinen Leistungsdaten sowie der verbauten Elektronikfeatures hat die BMW wohl auch das Zeug zur schnellsten Rundenzeit. Und das auf jeder Art von Untergrund, denn mit dem semiaktiven Fahrwerk lassen sich auch Kilometer um Kilometer auf schlechten, mit Schlaglöchern übersäten Straßen fressen. Leider wollte dieses Gefühl der Überlegenheit nie so richtig auf den Fahrer überschwappen. Wohl die Schattenseite einer zu großen Ausgewogenheit in sämtlichen Bereichen - zumindest in meinen italophilen Augen. Der BMW fehlte das gewisse Etwas, die Ausstrahlung oder das Charisma, das nur schwer erklärbar ist, aber echte Emotionen weckt.

  • brachiale Motorleistung mit bis zu 235 bzw. 239 PS in Rennkonfiguration
  • drehfreudiger 998-ccm-V4 mit echtem Racing-Charakter
  • deutlich besser fahrbar und zugänglicher als die Vorgängerin
  • starkes Chassis-Feedback und viel Vertrauen am Kurveneingang
  • extrem wirkungsvolle Brembo-Hypure-Bremsanlage
  • sehr ausgefeilte Elektronik mit DVO, Traktionskontrolle, Slide Control und Race-eCBS
  • Racing-Getriebe mit Neutral unter dem ersten Gang
  • aufwendige Aerodynamik mit Winglets und Corner Sidepods
  • hochwertige Öhlins-Fahrwerkskomponenten
  • sehr nahe an der Superbike-WM-Technik
  • für die Straße massiv überdimensioniert
  • hoher körperlicher und fahrerischer Anspruch
  • enorme Leistung ohne Elektronik potenziell einschüchternd
  • souveräner, kräftiger Motor
  • starke Bremsen
  • bequeme Ergonomie
  • gute Serienausstattung
  • umfangreiches Zubehörprogramm
  • schwergängiger Schaltassistent
  • Optik nicht 100%ig stimmig

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