Ducati Monster 796 2012 vs. Suzuki SV650X 2018

Ducati Monster 796 2012

Suzuki SV650X 2018

Bewertung

Ducati Monster 796 2012
VS.
Suzuki SV650X 2018
 

Ducati Monster 796 2012 vs. Suzuki SV650X 2018 - Vergleich im Überblick

Der Ducati Monster 796 mit ihrem 2-Zylinder-Motor und einem Hubraum von 803 Kubik steht die Suzuki SV650X mit ihrem 4-Takt V 2-Zylinder-Motor mit 645 Kubik gegenüber.

Das maximale Drehmoment der Monster 796 von 78 Newtonmeter bei 6.250 Touren bietet etwas mehr Schub als die 64 Nm Drehmoment bei 8.100 Umdrehungen bei der SV650X.

Bei der Monster 796 federt vorne eine Telegabel Upside-Down von Showa und hinten ein Monofederbein von Showa. Die SV650X setzt vorne auf eine Telegabel konventionell mit 41 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten arbeitet ein Monofederbein.

Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Ducati vorne eine Vierkolben-Zange und hinten eine Scheibe Zweikolben-Zange. Die Suzuki vertraut vorne auf eine Doppelscheibe mit 290 Millimeter Durchmesser und Zweikolben-Zange. Hinten ist eine Scheibe mit 240 mm Durchmesser und Einkolben-Zange verbaut.

Bei der Bereifung setzt Monster 796 auf Schlappen mit den Maßen 120 / 70 - 17 vorne und 180 / 55 - 17 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der SV650X Reifen in den Größen 120/70-17 vorne und 160/60-17 hinten.

Der Radstand der Ducati Monster 796 misst 1.450 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 800 Millimeter. Die Suzuki SV650X ist von Radachse zu Radachse 1.445 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 785 Millimeter.

Bei der SV650X sind es 13,8 Liter Tankvolumen.

Der aktuelle Durchschnittspreis der Ducati Monster 796 beträgt in unserer Neu- und Gebrauchtmotorradbörse 5.981 Euro und ist damit preislich ähnlich wie der Preis der Suzuki SV650X mit 6.400 Euro im Durchschnitt.

Von der Ducati Monster 796 gibt es aktuell 5 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der Suzuki SV650X sind derzeit 10 Modelle verfügbar.

Technische Daten im Vergleich

Ducati Monster 796 2012

Suzuki SV650X 2018

Ducati Monster 796 2012 Suzuki SV650X 2018
Motor und Antrieb
Zylinderzahl 2 2
Ventile pro Zylinder 2
Ventilsteuerung Desmodromik DOHC
Kühlung Luft flüssig
Hubraum 803 ccm 645 ccm
Bohrung 88 mm 81 mm
Hub 66 mm 62,6 mm
Leistung 87 PS 76 PS
U/min bei Leistung 8250 U/min 8500 U/min
Drehmoment 78 Nm 64 Nm
U/min bei Drehmoment 6250 U/min 8100 U/min
Verdichtung 11
Antrieb Kette Kette
Motorbauart V
Taktung 4-Takt
Gemischaufbereitung Einspritzung
Starter Elektro
Getriebe Gangschaltung
Ganganzahl 6
A2-Drosselung möglich ja
Chassis
Rahmen Stahl Stahl
Rahmenbauart Gitterrohr Gitterrohr
Fahrwerk vorne
Aufhängung Telegabel Upside-Down Telegabel konventionell
Marke Showa
Durchmesser 41 mm
Fahrwerk hinten
Federbein Monofederbein Monofederbein
Marke Showa
Aufhängung Zweiarmschwinge
Material Stahl
Bremsen vorne
Kolben Vierkolben Zweikolben
Technologie radial
Bauart Doppelscheibe
Durchmesser 290 mm
Bremsen hinten
Bauart Scheibe Scheibe
Kolben Zweikolben Einkolben
Durchmesser 240 mm
Daten und Abmessungen
Reifenbreite vorne 120 mm 120 mm
Reifenhöhe vorne 70 % 70 %
Reifendurchmesser vorne 17 Zoll 17 Zoll
Reifenbreite hinten 180 mm 160 mm
Reifenhöhe hinten 55 % 60 %
Reifendurchmesser hinten 17 Zoll 17 Zoll
Radstand 1450 mm 1445 mm
Sitzhöhe von 800 mm 785 mm
Gewicht trocken 167 kg
Gewicht fahrbereit 187 kg
Führerscheinklassen A A
Länge 2130 mm
Breite 760 mm
Höhe 1080 mm
Gewicht fahrbereit (mit ABS) 197 kg
Tankinhalt 13,8 l

Stärken und Schwächen im Vergleich

Ducati Monster 796 2010

Ducati Monster 796 Test

Fazit von kot vom 04.10.2010:

Suzuki SV650X 2018

Retrobike 2018 Vergleich: Suzuki SV650X

Fazit von vauli vom 04.05.2018:

Gegen Streber hat die Monster eigentlich keine Chance. Aber die bella donnas holt man mit Leidenschaft. Nach der "Colour Therapy", die 10 klassisch-italienische Motorradfarben umfasste folgt 2010 die "Logomania", womit Ducati mit klassischen Designs der eigenen Geschichte huldigt.

Retro liegt voll im Trend, Retro ist cool. Das haben auch die Leute bei Suzuki erkannt, die zwar für 2018 nicht viele Neuheiten auf den Markt werfen, dafür eine richtig fesche - die SV650X. Es musste nicht viel geändert werden, um sie dennoch in die Riege der modernen Cafe Racer einzuordnen: Scheinwerferverkleidung, Lackierung, Seitenverkleidungen, Sattel und niedrige Lenkerenden reichen für das tolle Ergebnis. Vor allem die vorderradorientierte Sitzposition steht ihr gut, macht sie aber nicht erheblich unbequemer. Das Fahrwerk ist zwar nur hinten in der Federvorspannung verstellbar, dafür ist der quirlige Motor eine Wucht und der Preis stimmt.

  • Irrsinnig, sparsamer Verbrauch
  • emotionalisiertes Fahrgefühl
  • ABS
  • Wandelbarkeit.
  • Leistungsfähig der Konkurrenz von Honda unterlegen.
  • agiler, quirliger und charismatischer V2-Motor
  • einfaches Handling, trotz niedriger Lenker leicht zu fahren
  • angenehme Sitzposition mit niedriger Sattelhöhe
  • gelungene Getriebeabstufung
  • niedriges Gewicht
  • unauffälliger Auftritt
  • Auspuffoptik
  • Telegabel zu weich
  • keine Antihopping-Kupplung


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