Ducati Hypermotard 1100 2012 vs. KTM 990 Supermoto T 2012

Ducati Hypermotard 1100 2012

KTM 990 Supermoto T 2012

Bewertung

Ducati Hypermotard 1100 2012
VS.
KTM 990 Supermoto T 2012
 

Ducati Hypermotard 1100 2012 vs. KTM 990 Supermoto T 2012 - Vergleich im Überblick

Der Ducati Hypermotard 1100 mit ihrem 2-Zylinder-Motor und einem Hubraum von 1.078 Kubik steht die KTM 990 Supermoto T mit ihrem 4-Takt 2-Zylinder-Motor mit 999 Kubik gegenüber. Die KTM bietet mit 116 PS bei 9.000 Umdrehungen einen spürbaren Unterschied im Vergleich zur Ducati mit 95 PS bei 7.500 U / min.

Das maximale Drehmoment der Hypermotard 1100 von 105 Newtonmeter bei 5.750 Touren bietet ähnlich viel Schub als die 97 Nm Drehmoment bei 7.000 Umdrehungen bei der 990 Supermoto T.

Bei der Hypermotard 1100 federt vorne eine Telegabel Upside-Down von Marzocchi und hinten ein Federbein von Marzocchi. Die 990 Supermoto T setzt vorne auf eine Telegabel Upside-Down von WP und hinten arbeitet ein Federbein von WP.

Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Ducati vorne eine Doppelscheibe Vierkolben-Zange und hinten eine Scheibe Zweikolben-Zange. Die KTM vertraut vorne auf eine Vierkolben-Zange von Brembo. Hinten ist eine Scheibe Zweikolben-Zange von Brembo verbaut.

Bei der Bereifung setzt Hypermotard 1100 auf Schlappen mit den Maßen 120 / 70 - 17 vorne und 180 / 55 - 17 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der 990 Supermoto T Reifen in den Größen 120/70-17 vorne und 180/55-17 hinten.

Die KTM 990 Supermoto T ist von Radachse zu Radachse 1.505 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 855 Millimeter.

Mit einem Trockengewicht von 197 kg ist die KTM viel schwerer als die Ducati mit 171 kg.

In den Tank der Hypermotard 1100 passen 12 Liter Sprit. Bei der 990 Supermoto T sind es 19 Liter Tankvolumen.

Von der Ducati Hypermotard 1100 gibt es aktuell 3 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der KTM 990 Supermoto T sind derzeit 2 Modelle verfügbar. Für die Ducati gibt es aktuell 3 Suchanfragen am 1000PS Marktplatz, KTM wurde derzeit 2 Mal pro Monat gesucht.

Technische Daten im Vergleich

Ducati Hypermotard 1100 2012

KTM 990 Supermoto T 2012

Ducati Hypermotard 1100 2012 KTM 990 Supermoto T 2012
Motor und Antrieb
Zylinderzahl 2 2
Ventilsteuerung Desmodromik DOHC
Kühlung Luft
Hubraum 1078 ccm 999 ccm
Bohrung 98 mm 101 mm
Hub 71,5 mm 62,4 mm
Leistung 95 PS 116 PS
U/min bei Leistung 7500 U/min 9000 U/min
Drehmoment 105 Nm 97 Nm
U/min bei Drehmoment 5750 U/min 7000 U/min
Verdichtung 11,3 11,5
Antrieb Kette
Taktung 4-Takt
Starter Elektro
Kupplung Mehrscheiben im Ölbad
Fahrwerk vorne
Aufhängung Telegabel Upside-Down Telegabel Upside-Down
Marke Marzocchi WP
Fahrwerk hinten
Marke Marzocchi WP
Bremsen vorne
Bauart Doppelscheibe
Kolben Vierkolben Vierkolben
Technologie radial radial
Aufnahme Festsattel
Marke Brembo
Bremsen hinten
Bauart Scheibe Scheibe
Kolben Zweikolben Zweikolben
Aufnahme Festsattel Schwimmsattel
Marke Brembo
Daten und Abmessungen
Reifenbreite vorne 120 mm 120 mm
Reifenhöhe vorne 70 % 70 %
Reifendurchmesser vorne 17 Zoll 17 Zoll
Reifenbreite hinten 180 mm 180 mm
Reifenhöhe hinten 55 % 55 %
Reifendurchmesser hinten 17 Zoll 17 Zoll
Gewicht trocken 171 kg 197 kg
Tankinhalt 12 l 19 l
Führerscheinklassen A A
Radstand 1505 mm
Sitzhöhe von 855 mm

Stärken und Schwächen im Vergleich

Ducati Hypermotard 1100 2013

Ducati Hypermotard

Fazit von vauli vom 06.03.2013:

KTM 990 Supermoto T 2011

KTM 990 SMT: Rückblick auf eine emotionale Legende

Fazit von Der Horvath vom 28.11.2025:

Insgesamt ist die neue Hypermotard eine gelungene Weiterentwicklung des eigenwilligen Konzepts. Die zwar edlere aber auch viel teurere SP-Version mit Öhlins-Federbein,Carbon-Schmuck und sonstigen Tuning-Teilen macht zwar optisch und technisch mehr her, wer sie aber nicht vorrangig auf der Rennstrecke bewegt, wird auch mit der normalen Hypermotard viel Vergnügen haben.

Die KTM 990 SM-T bleibt eine Ikone für all jene, die Emotionen über Vernunft stellen. Ihr explosiver Charakter und die tourentauglichen Zugeständnisse machen sie zu einer seltenen Verbindung aus Spaßmaschine und Alltagstalent. Auch heute noch ist sie ein Geheimtipp für Individualisten mit Benzin im Blut.

  • Agil
  • stabil
  • starker Motor
  • brachiale Bremsanlage mit präziser Anlage
  • ABS
  • ansprechendes Design.
  • Durchzug der Vorgängerversion etwas besser.
  • kraftvoller V2-Motor
  • hochwertiges Fahrwerk mit langen Federwegen
  • starke Bremsen mit radial montierten Sätteln
  • gutes ABS-System
  • hoher Fahrspaßfaktor
  • eingeschränkter Windschutz
  • ruppiges Ansprechverhalten unter 3.000 U/min
  • leicht schwammiges Feedback bei sportlicher Fahrweise