BMW R 1250 GS 2020 vs. Yamaha FJR1300A 2009

Bewertung

BMW R 1250 GS 2020
VS.
Yamaha FJR1300A 2009
 

BMW R 1250 GS 2020 vs. Yamaha FJR1300A 2009 - Vergleich im Überblick

Der BMW R 1250 GS mit ihrem 4-Takt Boxer 2-Zylinder-Motor mit Einspritzung und einem Hubraum von 1.254 Kubik steht die Yamaha FJR1300A mit ihrem 4-Takt 4-Zylinder-Motor mit 1 Kubik gegenüber. Die Yamaha bietet mit 143 PS bei 8.000 Umdrehungen eine vergleichbare Leistung im Vergleich zur BMW mit 136 PS bei 7.750 U / min.

Das maximale Drehmoment der R 1250 GS von 143 Newtonmeter bei 6.250 Touren bietet ähnlich viel Schub als die 134 Nm Drehmoment bei 7.000 Umdrehungen bei der FJR1300A.

Bei der R 1250 GS federt vorne eine in Federvorspannung verstellbare Telelever mit 37 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten auf ein in Federvorspannung, Zugstufe verstellbares Monofederbein. Die FJR1300A setzt vorne auf eine Telegabel konventionell.

Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der BMW vorne eine Doppelscheibe mit 305 Millimeter Durchmesser und Vierkolben-Zange und hinten eine Scheibe mit 276 Millimeter Durchmesser und Zweikolben-Zange. Die Yamaha vertraut vorne auf eine Doppelscheibe. Hinten ist eine Scheibe verbaut.

Bei der Bereifung setzt R 1250 GS auf Schlappen mit den Maßen 120 / 70 - 19 vorne und 170 / 60 - 17 hinten.

Der Radstand der BMW R 1250 GS misst 1.525 Millimeter, die Sitzhöhe reicht von 850 bis 870 Millimeter. Die Yamaha FJR1300A ist von Radachse zu Radachse 1.545 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 805 Millimeter.

In den Tank der R 1250 GS passen 20 Liter Sprit. Bei der FJR1300A sind es 25 Liter Tankvolumen.

Von der BMW R 1250 GS gibt es aktuell 65 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der Yamaha FJR1300A sind derzeit 11 Modelle verfügbar. Damit hast du gute Chancen, eines der Modelle in deiner Nähe zu finden. Für die BMW gibt es aktuell 270 Suchanfragen am 1000PS Marktplatz, Yamaha wurde derzeit 34 Mal pro Monat gesucht.

Technische Daten im Vergleich

BMW R 1250 GS 2020

Yamaha FJR1300A 2009

BMW R 1250 GS 2020 Yamaha FJR1300A 2009
Motor und Antrieb
Motorbauart Boxer
Zylinderzahl 2 4
Taktung 4-Takt 4-Takt
Ventile pro Zylinder 4
Ventilsteuerung DOHC DOHC
Kühlung flüssig-Luft flüssig
Hubraum 1254 ccm 1,298 ccm
Bohrung 102,5 mm 79 mm
Hub 76 mm 66,2 mm
Leistung 136 PS 143 PS
U/min bei Leistung 7750 U/min 8000 U/min
Drehmoment 143 Nm 134,4 Nm
U/min bei Drehmoment 6250 U/min 7000 U/min
Verdichtung 12,5 10,8
Gemischaufbereitung Einspritzung
Drosselklappendurchmesser 52 mm
Starter Elektro
Kupplung Antihopping Mehrscheiben im Ölbad
Antrieb Kardan Kardan
Getriebe Gangschaltung
Ganganzahl 6 5
A2-Drosselung möglich ja
Chassis
Rahmen Stahl Aluminium
Rahmenbauart Motor mittragend Brücken
Lenkkopfwinkel 62,9 Grad
Nachlauf 109 mm
Fahrwerk vorne
Aufhängung Telelever Telegabel konventionell
Durchmesser 37 mm
Federweg 190 mm
Einstellmöglichkeit Federvorspannung
Fahrwerk hinten
Aufhängung Einarmschwinge
Material Aluminium
Federbein Monofederbein
Federweg 200 mm
Einstellmöglichkeit Federvorspannung, Zugstufe
Bremsen vorne
Bauart Doppelscheibe Doppelscheibe
Durchmesser 305 mm
Kolben Vierkolben
Betätigung hydraulisch
Technologie radial
Bremsen hinten
Bauart Scheibe Scheibe
Durchmesser 276 mm
Kolben Zweikolben
Aufnahme Schwimmsattel
Fahrassistenzsysteme
Assistenzsysteme ABS, Antischlupfregelung, Fahrmodi, Ride by Wire
Daten und Abmessungen
Reifenbreite vorne 120 mm
Reifenhöhe vorne 70 %
Reifendurchmesser vorne 19 Zoll 17 Zoll
Reifenbreite hinten 170 mm
Reifenhöhe hinten 60 %
Reifendurchmesser hinten 17 Zoll 17 Zoll
Länge 2207 mm 2230 mm
Breite 952,5 mm 750 mm
Radstand 1525 mm 1545 mm
Sitzhöhe von 850 mm 805 mm
Sitzhöhe bis 870 mm
Gewicht fahrbereit (mit ABS) 249 kg
Tankinhalt 20 l 25 l
Führerscheinklassen A A
Gewicht trocken 264 kg
Ausstattung
Ausstattung LED-Scheinwerfer, Windschild verstellbar

Stärken und Schwächen im Vergleich

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Die BMW R 1250 GS präsentiert sich auch im Jahr 2022 als sehr komplettes Motorrad. Souverän und gut ausbalanciert überzeugt es bei intensiven Ausfahrten. Das Motorrad punktet mit dem herrlichen Motor, der tollen Ergonomie und der praxistauglichen Fahrhilfen samt toller App-Integration. Im direkten Vergleich mit anderen Reiseenduros der Oberliga zeigt sie aber mittlerweile erste Schwächen bei der Ausstattung und den verbauten Komponenten. Wohingegen auch im direkten Vergleich die 136PS aus dem Boxermotor in jeder Lebenslage überzeugen.

Die Yamaha FJR1300 zeigt sich als ausgereifter Sporttourer mit beeindruckender Langzeitqualität. Was im ursprünglichen Test durch Souveränität und Komfort überzeugte, bestätigt sich über Jahre hinweg in der Praxis. Sie begeistert nicht durch technische Experimente, sondern durch Verlässlichkeit, Fahrfreude und entspannte Stärke auf langen Distanzen.

  • extrem drehmomentstarker Boxer-Motor
  • bequeme Sitzposition, langstreckentauglich
  • tolle App-Integration
  • ausgereiftes Bedienkonzept
  • tolle Ergonomie
  • Viele Individualisierungsmöglichkeiten
  • Tolles Handling mit starkem Vertrauen in die Front
  • Einfache Fahrbarkeit
  • Schaltvorgänge bei tiefen Drehzahlen hakelig
  • Sitzbank zu lasch
  • Bremse und Fahrwerk nicht mehr auf dem Niveau der starken Konkurrenz
  • sanfter und souveräner Reihenvierzylinder
  • sehr gut abgestuftes Fünfgang-Getriebe
  • hoher Langstreckenkomfort
  • stabile und vertrauenerweckende Fahrwerksabstimmung
  • angenehm arbeitender Kardan
  • ausgewogene Ergonomie
  • zuverlässige Elektronikfunktionen
  • gute Bremsdosierbarkeit
  • hohe Laufkultur auch bei Autobahntempo
  • hohes Gewicht beim Rangieren
  • Bordcomputer-Anzeigen teilweise schlecht ablesbar
  • begrenzte Fahrwerksverstellmöglichkeiten
  • Serienbereifung bei sportlicher Gangart limitiert
  • thermische Abstrahlung im Sommerbetrieb spürbar

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