BMW F 900 GS 2025 vs. Yamaha Tenere 700 World Raid 2026
Bewertung
BMW F 900 GS 2025 vs. Yamaha Tenere 700 World Raid 2026 - Vergleich im Überblick
Der BMW F 900 GS mit ihrem 4-Takt Reihe 2-Zylinder-Motor mit Einspritzung und einem Hubraum von 895 Kubik steht die Yamaha Tenere 700 World Raid mit ihrem 4-Takt Reihe mit Hubzapfenversatz 2-Zylinder-Motor mit 689 Kubik gegenüber.
Das maximale Drehmoment der F 900 GS von 93 Newtonmeter bei 6.500 Touren bietet ordentlich mehr Schmalz als die 68 Nm Drehmoment bei 6.500 Umdrehungen bei der Tenere 700 World Raid.
Bei der F 900 GS federt vorne eine in Druckstufe, Federvorspannung und Zugstufe verstellbare Telegabel Upside-Down mit 43 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten auf ein in Federvorspannung, Zugstufe verstellbares Monofederbein. Die Tenere 700 World Raid setzt vorne auf eine in Druckstufe, Federvorspannung und Zugstufe verstellbare Telegabel Upside-Down von Kayaba mit 46 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten arbeitet auf ein in Druckstufe, Federvorspannung und Zugstufe verstellbares Monofederbein.
Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der BMW vorne eine Doppelscheibe mit 305 Millimeter Durchmesser und Zweikolben-Zange und hinten eine Scheibe mit 265 Millimeter Durchmesser und Einkolben-Zange. Die Yamaha vertraut vorne auf eine Doppelscheibe mit 282 Millimeter Durchmesser und. Hinten ist eine Scheibe mit 245 mm Durchmesser und verbaut.
Bei der Bereifung setzt F 900 GS auf Schlappen mit den Maßen 90 / 90 - 21 vorne und 150 / 70 - 17 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der Tenere 700 World Raid Reifen in den Größen 90/90-21 vorne und 150/70-18 hinten.
Der Radstand der BMW F 900 GS misst 1.585 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 870 Millimeter. Die Yamaha Tenere 700 World Raid ist von Radachse zu Radachse 1.595 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 890 Millimeter.
Mit einem fahrfertigen Gewicht von 220 kg ist die Yamaha ähnlich schwer wie die BMW mit 219 kg.
In den Tank der F 900 GS passen 14,5 Liter Sprit. Bei der Tenere 700 World Raid sind es 23 Liter Tankvolumen.
Von der BMW F 900 GS gibt es aktuell 27 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der Yamaha Tenere 700 World Raid sind derzeit 22 Modelle verfügbar. Damit hast du sehr gute Chancen, eines der Modelle in deiner Nähe zu finden. Für die BMW gibt es aktuell 17 Suchanfragen am 1000PS Marktplatz, Yamaha wurde derzeit 14 Mal pro Monat gesucht.
Technische Daten im Vergleich
BMW F 900 GS 2025 |
Yamaha Tenere 700 World Raid 2026 |
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| Motor und Antrieb | ||
| Motorbauart | Reihe | Reihe mit Hubzapfenversatz |
| Zylinderzahl | 2 | 2 |
| Taktung | 4-Takt | 4-Takt |
| Ventile pro Zylinder | 4 | 4 |
| Ventilsteuerung | DOHC | DOHC |
| Kühlung | flüssig | flüssig |
| Schmierung | Trockensumpf | |
| Hubraum | 895 ccm | 689 ccm |
| Bohrung | 86 mm | 80 mm |
| Hub | 77 mm | 68,6 mm |
| Leistung | 105 PS | 73 PS |
| U/min bei Leistung | 8500 U/min | 9000 U/min |
| Drehmoment | 93 Nm | 68 Nm |
| U/min bei Drehmoment | 6500 U/min | 6500 U/min |
| Verdichtung | 13,1 | 11,5 |
| Gemischaufbereitung | Einspritzung | Einspritzung |
| Drosselklappendurchmesser | 48 mm | |
| Starter | Elektro | Elektro |
| Kupplung | Mehrscheiben im Ölbad | Mehrscheiben im Ölbad |
| Antrieb | Kette | Kette |
| Getriebe | Gangschaltung | Gangschaltung |
| Ganganzahl | 6 | 6 |
| A2-Drosselung möglich | ja | ja |
| Chassis | ||
| Rahmen | Stahl | |
| Rahmenbauart | Brücken, Motor mittragend | Doppelschleife, Zentralrohr |
| Lenkkopfwinkel | 62 Grad | 27 Grad |
| Nachlauf | 119,8 mm | 105 mm |
| Fahrwerk vorne | ||
| Aufhängung | Telegabel Upside-Down | Telegabel Upside-Down |
| Durchmesser | 43 mm | 46 mm |
| Federweg | 230 mm | 230 mm |
| Einstellmöglichkeit | Druckstufe, Federvorspannung, Zugstufe | Druckstufe, Federvorspannung, Zugstufe |
| Marke | Kayaba | |
| Fahrwerk hinten | ||
| Aufhängung | Zweiarmschwinge | Zweiarmschwinge |
| Material | Aluminium | |
| Federbein | Monofederbein | Monofederbein |
| Aufnahme | direkt | |
| Federweg | 215 mm | 220 mm |
| Einstellmöglichkeit | Federvorspannung, Zugstufe | Druckstufe, Federvorspannung, Zugstufe |
| Bremsen vorne | ||
| Bauart | Doppelscheibe | Doppelscheibe |
| Durchmesser | 305 mm | 282 mm |
| Kolben | Zweikolben | |
| Aufnahme Bremssattel | Schwimmsattel | |
| Betätigung | hydraulisch | hydraulisch |
| Bremsen hinten | ||
| Bauart | Scheibe | Scheibe |
| Durchmesser | 265 mm | 245 mm |
| Kolben | Einkolben | |
| Aufnahme Bremssattel | Schwimmsattel | |
| Fahrassistenzsysteme | ||
| Assistenzsysteme | ABS, Fahrmodi, Kurven-ABS, Ride by Wire, Traktionskontrolle | ABS, Antischlupfregelung, Fahrmodi, Kurven-ABS, Ride by Wire, Tempomat, Traktionskontrolle, Moderne Elektronik, Slide Control, IMU (Trägheitsmesseinheit), Kurven-Traktionskontrolle |
| Daten und Abmessungen | ||
| Reifenbreite vorne | 90 mm | 90 mm |
| Reifenhöhe vorne | 90 % | 90 % |
| Reifendurchmesser vorne | 21 Zoll | 21 Zoll |
| Reifenbreite hinten | 150 mm | 150 mm |
| Reifenhöhe hinten | 70 % | 70 % |
| Reifendurchmesser hinten | 17 Zoll | 18 Zoll |
| Länge | 2270 mm | 2370 mm |
| Breite | 943 mm | 935 mm |
| Radstand | 1585 mm | 1595 mm |
| Sitzhöhe von | 870 mm | 890 mm |
| Gewicht fahrbereit (mit ABS) | 219 kg | 220 kg |
| Tankinhalt | 14,5 l | 23 l |
| Führerscheinklassen | A | |
| Tieferlegung möglich | ja | |
| Standgeräusch über 95dB | nein | |
| Höhe | 1495 mm | |
| Bodenfreiheit | 240 mm | |
| Reichweite | 534 km | |
| CO²-Ausstoß kombiniert | 100 g/km | |
| Kraftstoffverbrauch kombiniert | 4,3 l/100km | |
| Ausstattung | ||
| Ausstattung | Griffheizung, LED Tagfahrlicht, LED-Scheinwerfer, TFT Display, Windschild verstellbar | Connectivity, LED Tagfahrlicht, LED-Scheinwerfer, TFT Display, Moderne Elektronik, Beleuchtung |
Stärken und Schwächen im Vergleich
Die F 900 GS fühlt sich gänzlich anders an, als ihre direkte Vorgängerin, die F 850 GS. Statt einer behäbigen Allrounderin, ist sie mit dem Enduro Pro Paket eine agile Reiseenduro mit beachtlichen Offroad-Kapazitäten geworden. Unkompliziert und doch performant lässt sie sich auf und abseits der befestigten Wege bewegen. So richtig zur Höchstform läuft sie aber erst mit einigen Zubehörteilen auf. Enduro Pro Paket und Dynamic Paket sind fast schon Pflichtkäufe, was auch den Preis in die Höhe treibt. Alles in allem eine bemerkenswerte Neuausrichtung von BMWs Reihen-Zweizylinder Enduro.
Wer will, bezwingt mit ihr auch anspruchsvolles Gelände. Wer jedoch keine weiten Strecken überbrücken muss, wird dennoch die Leichtigkeit der Standard T7 vorziehen. Der breite Tank der World Raid macht sich nämlich in Ergonomie und Handling bemerkbar. Das hochwertige Fahrwerk steckt dagegen auch harte Offroad-Passagen gut weg und dank des Lenkungsdämpfers bleibt das Bike auch auf schnell überflogenen Feldwegen sehr stabil. 6-Achsen-IMU und Ride-by-Wire erlauben beim Ténéré Langstrecken-Flaggschiff außerdem die Integration von Kurven-ABS, Drift- und schräglagensensitiver Traktionskontrolle. Der Quickshifter muss jedoch extra bezahlt werden. Unterm Strich bewirbt sich die World Raid ihrem Namen entsprechend besonders bei Weltreisenden und ist in dieser Hinsicht mit großer Reichweite und viel Offroad-Komfort sehr gut durchdacht, aber dennoch nicht ganz so bequem wie andere Reiseenduros mit stärkerem Asphalt-Fokus.
- Linearer, spaßiger Motor
- Passend dimensionierte Bremsen
- Super ansprechendes, optionales Fahrwerk
- Optionaler Enduro Pro Modus bietet vielseitige Komfigurationsmöglichkeit
- Gelungene Ergonomie für sitzendes und stehendes Fahren
- Angenehmes Handling
- Guter Quickshifter
- Durchdachte Offroad-Lösungen, wie klappbare Fußbremshebelerhöhung
- Zugänglich, komfortabel und cool - eine tolle Kombination
- Windschutz könnte besser sein
- Nur schlauchlose Felgen verfügbar
- Standardfahrwerk im Gelände nicht gut genug
- Motor läuft etwas rauer und lauter als vergleichbare Mitbewerber
- Stabiles Fahrverhalten
- sehr robuster Gesamteindruck
- Sehr zuverlässig
- sehr hart im Nehmen
- starke Traktion
- souveränes Fahrwerk bieten breiten Einsatzbereich
- sehr praxistauglich
- mit modernen Assistenzsystemen ausgerüstet
- Tempomat serienmäßig
- Tolles Preis/Leistungsverhältnis der Tenere ging in Form World Raid etwas verloren
- der breite Tank reduziert die Bewegungsfreiheit
- Quickshifter nur gegen Aufpreis
- kein geschraubtes Rahmenheck, keine geschraubte Endtopf-Befestigung
- überschaubarer Komfort und Windschutz auf Asphalt, wenig Sozius-tauglich