Beta Alp 4.0 2019 vs. Montesa 4Ride 2017
Bewertung
Beta Alp 4.0 2019 vs. Montesa 4Ride 2017 - Vergleich im Überblick
Der Beta Alp 4.0 mit ihrem 4-Takt 1-Zylinder-Motor und einem Hubraum von 349 Kubik steht die Montesa 4Ride mit ihrem 4-Takt 1-Zylinder-Motor mit 259 Kubik gegenüber.
Bei der Alp 4.0 federt vorne eine Telegabel konventionell mit 46 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten ein Monofederbein.
Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Beta vorne eine Einzelscheibe mit 260 Millimeter Durchmesser und und hinten eine Scheibe mit 220 Millimeter Durchmesser und. Die Montesa vertraut vorne auf eine Einzelscheibe. Hinten ist eine Scheibe mit 180 mm Durchmesser und verbaut.
Bei der Bereifung setzt Alp 4.0 auf Schlappen mit den Maßen 90 / 90 - 21 vorne und 140 / 80 - 18 hinten.
Der Radstand der Beta Alp 4.0 misst 1.444 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 863 Millimeter. Die Montesa 4Ride ist von Radachse zu Radachse 1.333 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 880 Millimeter.
Mit einem Trockengewicht von 133 kg ist die Beta massiv schwerer als die Montesa mit 81 kg.
In den Tank der Alp 4.0 passen 10,5 Liter Sprit. Bei der 4Ride sind es 4,4 Liter Tankvolumen.
Von der Beta Alp 4.0 gibt es aktuell 7 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der Montesa 4Ride sind derzeit 1 Modelle verfügbar.
Technische Daten im Vergleich
Beta Alp 4.0 2019 |
Montesa 4Ride 2017 |
|
|
|
|
| Motor und Antrieb | ||
| Zylinderzahl | 1 | 1 |
| Taktung | 4-Takt | 4-Takt |
| Ventilsteuerung | OHC | |
| Hubraum | 349 ccm | 259 ccm |
| Bohrung | 79 mm | |
| Hub | 71,2 mm | |
| Verdichtung | 9,5 | 10,5 |
| Kupplung | Mehrscheiben im Ölbad | |
| Antrieb | Kette | Kette |
| Ventile pro Zylinder | 4 | |
| Kühlung | flüssig | |
| Gemischaufbereitung | Einspritzung | |
| Starter | Kick | |
| Zündung | Transistor | |
| Ganganzahl | 5 | |
| Chassis | ||
| Rahmen | Stahl | Aluminium |
| Rahmenbauart | Doppelschleife | |
| Fahrwerk vorne | ||
| Aufhängung | Telegabel konventionell | |
| Durchmesser | 46 mm | |
| Federweg | 220 mm | |
| Fahrwerk hinten | ||
| Federbein | Monofederbein | |
| Federweg | 220 mm | |
| Einstellmöglichkeit | Druckstufe, Zugstufe | |
| Bremsen vorne | ||
| Bauart | Einzelscheibe | Einzelscheibe |
| Durchmesser | 260 mm | |
| Bremsen hinten | ||
| Bauart | Scheibe | Scheibe |
| Durchmesser | 220 mm | 180 mm |
| Daten und Abmessungen | ||
| Reifenbreite vorne | 90 mm | |
| Reifenhöhe vorne | 90 % | |
| Reifendurchmesser vorne | 21 Zoll | |
| Reifenbreite hinten | 140 mm | |
| Reifenhöhe hinten | 80 % | |
| Reifendurchmesser hinten | 18 Zoll | |
| Länge | 2208 mm | 2034 mm |
| Breite | 850 mm | 832 mm |
| Höhe | 1240 mm | 1160 mm |
| Radstand | 1444 mm | 1333 mm |
| Sitzhöhe von | 863 mm | 880 mm |
| Gewicht trocken | 133 kg | 81 kg |
| Tankinhalt | 10,5 l | 4,4 l |
| Führerscheinklassen | A2 | |
Stärken und Schwächen im Vergleich
Die Alp 4.0 ist ein echter Geheimtipp für die Nische der Endurowanderer. Sie bietet durch ihren kultivierten Einzylinder-Motor, das stabile Fahrwerk und eine ausgewogene Ergonomie eine hohe Vielseitigkeit. Die Alp kann problemlos mit hoher Geschwindigkeit cruisen, funktioniert unkompliziert im Stadtverkehr und schafft im losen Gelände mehr, als man ihr zutrauen würde. Steilhänge und Rallye-Tempo sind ihr zu viel, wer aber auf rabiates Tempo und extreme Sonderprüfungen verzichtet, kann mit der Alp 4.0 auch mittelschweres Terrain erkunden und muss dort auch nicht auf Fahrspaß verzichten. Hinzu kommt ein günstiger Anschaffungspreis, der so manche Imperfektion verzeihbar macht und Geld für tolle Touren übrig lässt.
Ein einzigartiges Nischenprodukt mit wenig Konkurrenz für Individualisten, bei denen der Fahrspaß und die Leichtigkeit im Vordergrund stehen. Einzig Sherco X-Ride (ex Scorpa T-Ride Chassis), Ossa Explorer (Gebrauchtmarkt), Beta Alp und vielleicht noch KTM Freeride 250R sind ähnlich einzuordnen.
- Zugänglicher, unspektakulärer, dennoch spaßiger Motor
- Stabil, abgestimmtes Fahrwerk, das auch härtere Schläge wegstecken kann
- Gute Ergonomie, auch bei stehender Fahrt
- Sauber schaltendes Getriebe
- Enduro-Bereifung
- Agiles Handling
- Sehr vielseitig
- Gutes Preis-Leistungsverhältnis
- Bremsen könnten besser dosierbar sein
- Fahrwerk spricht bei kleinen Schlägen nicht sehr fein an
- Deaktiviertes ABS setzt sich auch beim Abwürgen des Motors zurück = mühsam
- Hoher Spaßfaktor
- Leise
- optisch unauffällig
- spielerisches Handling
- ausgereifte Technik – Honda 4-Takt Motor (mit Einspritzung), spring mit Kickstarter zuverlässig an
- Universell einsetzbar: Spielen am Parkplatz, am Trial-bzw. Endurogelände, Schotterwege, Trialwandern im Urlaub bis hin zu Trial- oder Extreme Enduro Events im Hobbyeinsatz
- Günstige Ersatzteilpreise
- Großes Angebot an Zubehör- u. Tuningteilen von den Cota Trialmodelle
- Riesiges Staufach unter dem einfach abzunehmenden Sitz
- Pre
- Ausbuchtung vom linken Seitendeckel stört auf der Stiefelinnenseite im Wadenbereich beim Trialfahren
- Ein paar Kilos zu viel