Beta Alp 4.0 2019 vs. Honda CBR 300 R 2015
Bewertung
Beta Alp 4.0 2019 vs. Honda CBR 300 R 2015 - Vergleich im Überblick
Der Beta Alp 4.0 mit ihrem 4-Takt 1-Zylinder-Motor und einem Hubraum von 349 Kubik steht die Honda CBR 300 R mit ihrem 4-Takt 1-Zylinder-Motor mit 286 Kubik gegenüber.
Bei der Alp 4.0 federt vorne eine Telegabel konventionell mit 46 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten ein Monofederbein.
Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Beta vorne eine Einzelscheibe mit 260 Millimeter Durchmesser und und hinten eine Scheibe mit 220 Millimeter Durchmesser und. Die Honda vertraut vorne auf eine Zweikolben-Zange. Hinten ist eine Scheibe Einkolben-Zange verbaut.
Bei der Bereifung setzt Alp 4.0 auf Schlappen mit den Maßen 90 / 90 - 21 vorne und 140 / 80 - 18 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der CBR 300 R Reifen in den Größen 110/70-17 vorne und 140/70-17 hinten.
Der Radstand der Beta Alp 4.0 misst 1.444 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 863 Millimeter. Die Honda CBR 300 R ist von Radachse zu Radachse 1.380 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 785 Millimeter.
In den Tank der Alp 4.0 passen 10,5 Liter Sprit. Bei der CBR 300 R sind es 13 Liter Tankvolumen.
Von der Beta Alp 4.0 gibt es aktuell 6 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der Honda CBR 300 R sind derzeit 1 Modelle verfügbar. Für die Beta gibt es aktuell 2 Suchanfragen am 1000PS Marktplatz, Honda wurde derzeit 12 Mal pro Monat gesucht.
Technische Daten im Vergleich
Beta Alp 4.0 2019 |
Honda CBR 300 R 2015 |
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| Motor und Antrieb | ||
| Zylinderzahl | 1 | 1 |
| Taktung | 4-Takt | 4-Takt |
| Ventilsteuerung | OHC | DOHC |
| Hubraum | 349 ccm | 286 ccm |
| Bohrung | 79 mm | 76 mm |
| Hub | 71,2 mm | 63 mm |
| Verdichtung | 9,5 | 10,7 |
| Kupplung | Mehrscheiben im Ölbad | Mehrscheiben im Ölbad |
| Antrieb | Kette | Kette |
| Ventile pro Zylinder | 4 | |
| Kühlung | flüssig | |
| Leistung | 30,9 PS | |
| U/min bei Leistung | 8500 U/min | |
| Drehmoment | 27 Nm | |
| U/min bei Drehmoment | 7250 U/min | |
| Starter | Elektro | |
| Zündung | Transistor | |
| Chassis | ||
| Rahmen | Stahl | Stahl |
| Rahmenbauart | Doppelschleife | Brücken |
| Fahrwerk vorne | ||
| Aufhängung | Telegabel konventionell | |
| Durchmesser | 46 mm | |
| Federweg | 220 mm | |
| Fahrwerk hinten | ||
| Federbein | Monofederbein | |
| Federweg | 220 mm | |
| Bremsen vorne | ||
| Bauart | Einzelscheibe | |
| Durchmesser | 260 mm | |
| Kolben | Zweikolben | |
| Betätigung | hydraulisch | |
| Bremsen hinten | ||
| Bauart | Scheibe | Scheibe |
| Durchmesser | 220 mm | |
| Kolben | Einkolben | |
| Daten und Abmessungen | ||
| Reifenbreite vorne | 90 mm | 110 mm |
| Reifenhöhe vorne | 90 % | 70 % |
| Reifendurchmesser vorne | 21 Zoll | 17 Zoll |
| Reifenbreite hinten | 140 mm | 140 mm |
| Reifenhöhe hinten | 80 % | 70 % |
| Reifendurchmesser hinten | 18 Zoll | 17 Zoll |
| Länge | 2208 mm | 2035 mm |
| Breite | 850 mm | 720 mm |
| Höhe | 1240 mm | 1120 mm |
| Radstand | 1444 mm | 1380 mm |
| Sitzhöhe von | 863 mm | 785 mm |
| Gewicht trocken | 133 kg | |
| Tankinhalt | 10,5 l | 13 l |
| Gewicht fahrbereit (mit ABS) | 164 kg | |
| Führerscheinklassen | A2 | |
Stärken und Schwächen im Vergleich
Die Alp 4.0 ist ein echter Geheimtipp für die Nische der Endurowanderer. Sie bietet durch ihren kultivierten Einzylinder-Motor, das stabile Fahrwerk und eine ausgewogene Ergonomie eine hohe Vielseitigkeit. Die Alp kann problemlos mit hoher Geschwindigkeit cruisen, funktioniert unkompliziert im Stadtverkehr und schafft im losen Gelände mehr, als man ihr zutrauen würde. Steilhänge und Rallye-Tempo sind ihr zu viel, wer aber auf rabiates Tempo und extreme Sonderprüfungen verzichtet, kann mit der Alp 4.0 auch mittelschweres Terrain erkunden und muss dort auch nicht auf Fahrspaß verzichten. Hinzu kommt ein günstiger Anschaffungspreis, der so manche Imperfektion verzeihbar macht und Geld für tolle Touren übrig lässt.
Kleine Supersportler, speziell unter der 500 Kubik-Grenze, werden leider immer noch belächelt. Dabei kommt es beim spaßig-sportlichen Fahren nicht unbedingt auf die Leistung an. Die Gesamtabstimmung muss passen und die einzelnen Komponenten, was bei der CBR 300 R der Fall ist. Das Design wirkt erwachsen, schlank und scharf, das Gewicht ist im Supersport-Sektor ein Traumwert und die Bremsen sind ebenso feinfühlig wie bissig. Wenn man die CBR 300 R ordentlich dreht und laufen lässt, wird vielen das Lachen vergehen.
- Zugänglicher, unspektakulärer, dennoch spaßiger Motor
- Stabil, abgestimmtes Fahrwerk, das auch härtere Schläge wegstecken kann
- Gute Ergonomie, auch bei stehender Fahrt
- Sauber schaltendes Getriebe
- Enduro-Bereifung
- Agiles Handling
- Sehr vielseitig
- Gutes Preis-Leistungsverhältnis
- Bremsen könnten besser dosierbar sein
- Fahrwerk spricht bei kleinen Schlägen nicht sehr fein an
- Deaktiviertes ABS setzt sich auch beim Abwürgen des Motors zurück = mühsam
- supersportliches Design
- sehr gute Bremsen
- übersichtliche Armaturen
- hoher Spaßfaktor
- braucht ordentlich Drehzahl
- Sitzposition auf Dauer anstrengend