Beta Alp 4.0 2015 vs. BMW F 450 GS 2026

Beta Alp 4.0 2015

BMW F 450 GS 2026

Bewertung

Beta Alp 4.0 2015
VS.
BMW F 450 GS 2026
 

Beta Alp 4.0 2015 vs. BMW F 450 GS 2026 - Vergleich im Überblick

Der Beta Alp 4.0 mit ihrem 4-Takt 1-Zylinder-Motor und einem Hubraum von 349 Kubik steht die BMW F 450 GS mit ihrem 4-Takt Reihe 2-Zylinder-Motor mit 420 Kubik gegenüber.

Bei der Alp 4.0 federt vorne eine Telegabel konventionell. Die F 450 GS setzt vorne auf eine in Druckstufe, Zugstufe verstellbare Telegabel Upside-Down von Kayaba mit 43 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten arbeitet auf ein in Druckstufe, Federvorspannung und Zugstufe verstellbares Monofederbein von Kayaba.

Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Beta vorne eine und hinten eine Scheibe. Die BMW vertraut vorne auf eine Einzelscheibe mit 310 Millimeter Durchmesser und Vierkolben-Zange. Hinten ist eine Scheibe mit 240 mm Durchmesser und Zweikolben-Zange verbaut.

Bei der Bereifung setzt Alp 4.0 auf Schlappen mit den Maßen 90 / 90 - 21 vorne und 130 / 90 - 18 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der F 450 GS Reifen in den Größen 100/90-19 vorne und 130/80-17 hinten.

Der Radstand der Beta Alp 4.0 misst 1.444 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 863 Millimeter. Die BMW F 450 GS ist von Radachse zu Radachse 1.465 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 845 Millimeter.

In den Tank der Alp 4.0 passen 10,5 Liter Sprit. Bei der F 450 GS sind es 14 Liter Tankvolumen.

Der aktuelle Durchschnittspreis der Beta Alp 4.0 beträgt in unserer Neu- und Gebrauchtmotorradbörse 5.338 Euro und ist damit deutlich günstiger als der Preis der BMW F 450 GS mit 8.235 Euro im Durchschnitt.

Von der Beta Alp 4.0 gibt es aktuell 9 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der BMW F 450 GS sind derzeit 4 Modelle verfügbar.

Technische Daten im Vergleich

Beta Alp 4.0 2015

BMW F 450 GS 2026

Beta Alp 4.0 2015 BMW F 450 GS 2026
Motor und Antrieb
Zylinderzahl 1 2
Taktung 4-Takt 4-Takt
Ventilsteuerung OHC DOHC, Schlepphebel
Hubraum 349 ccm 420 ccm
Bohrung 79 mm 72 mm
Hub 71,2 mm 51,6 mm
Verdichtung 9,5 13
Kupplung Mehrscheiben im Ölbad Mehrscheiben im Ölbad
Antrieb Kette Kette
Motorbauart Reihe
Grad 135
Ventile pro Zylinder 4
Kühlung flüssig
Leistung 48 PS
U/min bei Leistung 8750 U/min
Drehmoment 43 Nm
U/min bei Drehmoment 6750 U/min
Gemischaufbereitung Einspritzung
Drosselklappendurchmesser 38 mm
Starter Elektro
2WD nein
Getriebe Gangschaltung
Ganganzahl 6
A2-Drosselung möglich nein
Chassis
Rahmen Stahl Stahl
Rahmenbauart Doppelschleife Gitterrohr, Motor mittragend
Lenkkopfwinkel 28,1 Grad
Nachlauf 115 mm
Fahrwerk vorne
Aufhängung Telegabel konventionell Telegabel Upside-Down
Marke Kayaba
Durchmesser 43 mm
Federweg 180 mm
Einstellmöglichkeit Druckstufe, Zugstufe
Bremsen hinten
Bauart Scheibe Scheibe
Durchmesser 240 mm
Kolben Zweikolben
Aufnahme Schwimmsattel
Daten und Abmessungen
Reifenbreite vorne 90 mm 100 mm
Reifenhöhe vorne 90 % 90 %
Reifendurchmesser vorne 21 Zoll 19 Zoll
Reifenbreite hinten 130 mm 130 mm
Reifenhöhe hinten 90 % 80 %
Reifendurchmesser hinten 18 Zoll 17 Zoll
Länge 2208 mm 2161 mm
Breite 850 mm 869 mm
Höhe 1240 mm
Radstand 1444 mm 1465 mm
Sitzhöhe von 863 mm 845 mm
Gewicht trocken 133 kg
Tankinhalt 10,5 l 14 l
Gewicht fahrbereit 178 kg
Höchstzulässiges Gesamtgewicht 355 kg
Höchstgeschwindigkeit 165 km/h
Reichweite 368 km
Akku-Leistung (Volt V) 12 V
Akku-Leistung (Amperestunden Ah) 8 Ah
Euro Norm Euro 5+
CO²-Ausstoß kombiniert 88 g/km
Kraftstoffverbrauch kombiniert 3,8 l/100km

Stärken und Schwächen im Vergleich

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Die Alp 4.0 ist ein echter Geheimtipp für die Nische der Endurowanderer. Sie bietet durch ihren kultivierten Einzylinder-Motor, das stabile Fahrwerk und eine ausgewogene Ergonomie eine hohe Vielseitigkeit. Die Alp kann problemlos mit hoher Geschwindigkeit cruisen, funktioniert unkompliziert im Stadtverkehr und schafft im losen Gelände mehr, als man ihr zutrauen würde. Steilhänge und Rallye-Tempo sind ihr zu viel, wer aber auf rabiates Tempo und extreme Sonderprüfungen verzichtet, kann mit der Alp 4.0 auch mittelschweres Terrain erkunden und muss dort auch nicht auf Fahrspaß verzichten. Hinzu kommt ein günstiger Anschaffungspreis, der so manche Imperfektion verzeihbar macht und Geld für tolle Touren übrig lässt.

BMW gelingt mit der F 450 GS ein überzeugender Wurf ins umkämpfte A2-Enduro-Segment. Der 420-ccm-Zweizylinder überzeugt mit kultivierter Laufruhe und linearer Kraftentfaltung, wo Einzylinder-Konkurrenten mit rauen Vibrationen nerven. Das Fahrwerk brilliert mit sportlicher Agilität und Enduro-Komfort gleichermaßen, die Elektronik arbeitet dezent im Hintergrund. Schwächen zeigt die Bayerin bei der Einstelbarkeit für kurze Finger am Brems und Kupplungshebel und dem fehlenden Tempomat. Wer eine vielseitige, hochwertig verarbeitete Enduro für A2-Schein und darüber hinaus sucht, findet in der F 450 GS ein stimmiges Gesamtpaket. Die Easy Ride Kupplung fährt sich erstaunlich gut und bietet Komfort und Sicherheit gleichermaßen. Vor allem weniger Routinierte Fahrer profitieren hier maßgeblich, was ein alleinstellungsmerkmal in dem Segment ist!

  • Zugänglicher, unspektakulärer, dennoch spaßiger Motor
  • Stabil, abgestimmtes Fahrwerk, das auch härtere Schläge wegstecken kann
  • Gute Ergonomie, auch bei stehender Fahrt
  • Sauber schaltendes Getriebe
  • Enduro-Bereifung
  • Agiles Handling
  • Sehr vielseitig
  • Gutes Preis-Leistungsverhältnis
  • Bremsen könnten besser dosierbar sein
  • Fahrwerk spricht bei kleinen Schlägen nicht sehr fein an
  • Deaktiviertes ABS setzt sich auch beim Abwürgen des Motors zurück = mühsam
  • Easy Ride Kupplung
  • Serienausstattung mit Griffheizung, ABS Pro uvm.
  • Bedienbarkeit
  • Laufruhe
  • Hebel zu weit weg für kleine Finger
  • kein Tempomat verfügbar


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